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Gemeindeleben in Neukirch

Am 28. Februar wurde Gisela Hultsch heimgerufen. Mit ihrer Familie trauern Bläser und Sänger der Neukircher Chöre um ihr langjähriges Mitglied. Mit großer Freude und Einsatzbereitschaft hat sie diesen Dienst über Jahrzehnte getan. Für diese gemeinsame Zeit sind wir von Herzen dankbar. Auch neben der Musik hat sie das Leben unserer Kirchgemeinde in mannigfacher Weise mit gestaltet und geprägt. Die Verbindung zur Partnergemeinde Rotenburg sei hier als Beispiel genannt. Durch einen tragischen Unfall wurde dieses tatkräftige Leben in einem Augenblick in sein Gegenteil verkehrt. Sie, die immer zur Stelle war, wenn sie gebraucht wurde, war nun vollständig auf Hilfe angewiesen. Fünf Jahre vergingen so zwischen Hoffen und Bangen und Fragen, ohne gültige Antwort zu finden. Auf ihrem letzten Weg haben wir sie mit Gesängen und geblasenen Chorälen begleitet. Schon unsere Vorfahren haben aus diesen Liedern Trost und Ermutigung erfahren. So, wie es Gisela Hultsch ihr Leben lang getan hat, wollen wir singen und spielen, demHerrn zu Lob und Ehre und den Menschen zur Freude und zum Trost.

[Christoph Krause im Auftrag der Sänger und Bläser der Neukircher Chöre]

Weltgebetstag der Frauen 2017

Unter dem Motto des diesjährigen Weltgebetstages „Was ist fair?“ wurde ein Informations- und ein Gebetsabend angeboten. In Neukirch und Ringenhain waren die Frauenkreise und der Seniorenkreis ebenfalls von diesem Thema geprägt. Frauen der Philippinen informierten über ihr Land, gaben aber auch Einblick in ihr Leben und ihre durchaus schwierigen Lebenssituationen. Unsere Spende für die Weltgebetstagsprojekte ergab 350,00€. Vielen Dank dafür! Mit der Kollekte können Frauen- und Mädchenprojekte in Europa, Lateinamerika, Afrika, dem Nahen Osten und Asien unterstützt werden. An dieser Stelle sei besonders dem Vorbereitungsteam und allen Mitwirkenden gedankt, durch deren Einbringen die Veranstaltungen des Weltgebetstages für alle Anwesenden ein ganz besonderes Erlebnis waren.
[Petra Raasch]

Open Doors

Open Doors dankt für die Kirchgemeindespende von 102,70€. Diese Organisation steht im Dienst der verfolgten Christen weltweit. Pastor Douglas lebte in Bagdad, bis seine Kirche durch einen Bombenangriff komplett zerstört wurde. Zwei befreundete Pastoren überlebten diesen Angriff nicht.; er selbst entging nur knapp dem Tod, als er von islamischen Extremisten entführt wurde. Pastor Douglas zog daraufhin in den Norden des Landes nach Erbil, in die Hauptstadt des Kurdengebietes. Als im Juni 2014 tausende Christen aus Mossul und der Ninive-Ebene in diese Region flohen, nahmen Pastor Douglas und seine Kirchgemeinde mehr als hundert Flüchtlinge auf und versorgten sie mit Hilfe von Open- Doors mit dem Lebensnotwendigsten, daneben kümmert er sich von Anfang an besonders um die Kinder. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit vor Ort liegt auf der Begleitung von traumatisierten Menschen.

Den Glauben leben

Ein Nachruf auf Johannes Mickel

Am 03. März ist Johannes Mickel verstorben. Viele ältere Gemeindeglieder werden ihn aus der Jungen Gemeinde kennen, die er schon als junger Mann ehrenamtlich leitete. Als der Ruf kam, in den kirchlichen Dienst zu treten, gab er seinen Beruf als Schneidermeister auf. Er ließ sich in Moritzburg zum Diakon ausbilden und begann 1964 seine Arbeit als Jugendwart der Ephorie Bautzen. Die Rüstzeiten mit ihm und seiner Familie bleiben unvergessen. Bei diesen fanden viele junge Leute zueinander. Neue Familien wurden im Glauben auf Jesus Christus gegründet, den er mit Frau und Kindern vorlebte. Obwohl viel unterwegs, kümmerten sich er und seine Frau Fridlinde um die Neukircher Kirchgemeinde. Ein Ehepaarkreis entstand. Viele Gemeindemitglieder fuhren gern nach Berlin zu den Treffen mit der Partnergemeinde aus Rotenburg, die auch von ihm organisiert wurden. Der Jugendarbeit folgte die Männerarbeit. ie Beziehung zum Altenheim in Krabcice war für ihn sehr wichtig und wurde mit Besuchen lebendig gehalten. Er leitete den Gesprächs- und Seniorenkreis, organisierte Ausfahrten und war für Jung und Alt da. Den Kreisen blieb er bis zum Ende verbunden. Wir haben mit ihm in der Bibel gelesen, gebetet, gesungen, gefeiert und gelacht. Er wird unvergessen bleiben!

[Immo und Gisela Zenker]

Informationen aus der Partnergemeinde

Unseren Gästen aus Tansania wurde im Juni eine Spende von 50 € für Spielzeug und Schulmaterial übergeben. Joice Nditi bedankt sich ganz herzlich und schickte uns diese Bilder. Im August gab es einen Pfarrerwechsel. Neuer Pfarrer ist Rev. Michael Kanju. Seit 23 Jahren arbeitet er als Pfarrer. Er ist 54 Jahre, verheiratet und hat 2 Kinder. Herzlichst dankte Pfarrer Kanju für die Grüße von Pfarrer Briesovsky zu seinem Amtsantritt, die im Gottesdienst verlesen wurden. Rev. Ishmael Ngoda arbeitet jetzt in der Gemeinde Mikanjuni/Tanga. Ein besonderer Höhepunkt in der Gemeinde war der Kindertag am 2.10.2016. Kinder gestalteten mit einem Musical den Gottesdienst, anschließend gab es ein gemeinsames Essen und Spiele. Es war ein gesegneter Tag. Am 30. Oktober wurden in Kisosora 32 Jugendlliche konfirmiert. Im Gottesdienst segnete Pastor Ngoda die Konfirmanden.

[C. Mickel-Fabian]

„Blauer Schulrucksack“

für die Schulanfänger im Meru Gebiet
Wir danken allen
, die unsere Spendenaktion auch in diesem Jahr unterstützten. Ohne die Spenden der Ringenhainer, Neukircher, sowie aus Berlin, Grafenwöhr und London wäre es nicht möglich gewesen, 159 gepackte Schulrucksäcke beizusteuern.

Weihnachten 2016

Wir blicken dankbar auf die ereignisreichen Advents- und Weihnachtstage zurück. Die Gottesdienste in der Adventszeit, das abendliche Zusammenkommen bei einzelnen Gemeindegliedern zum „offenen Adventskalender“, der Adventsnachmittag, das Turmblasen und die festlichen Weihnachtsgottesdienste mit den Krippenspielen brachten uns die Geburt Jesu nahe. So sei allen gedankt, die zum Gelingen beigetragen haben. Zu den Gottesdiensten am Heiligen Abend füllte sich unsere Kirche mit vielen Besuchern. Wir danken für die Kollekte zur Christvesper (1.052,20€) und zur Christnacht (614,53€), sowie für die Spenden für „Brot für die Welt“ (900,00€).