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Rückblick 2016

Gottesdienst zur Jahreslosung

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ (23.10.2016)

Wenn die Ferienzeit vorbei ist und der Herbst sich ankündigt, lädt der Posaunenchor zum „Bläsergottesdienst zur Jahreslosung“ ein. Die sächsische Posaunenmission stellt Lieder, Texte und Bläserstücke zusammen, die im Zusammenhang mit diesem jährlichen Bibelspruch stehen. Über Wochen haben wir emsig geübt, auch wenn manches bekannt erscheint. Neuere Kompositionen sind rhythmisch oft sehr anspruchsvoll, besonders für das ältere Personal. Doch wenn diese Stücke dann „sitzen“ und mit Temperament dargeboten werden, lösen sie begeisterte Reaktionen bei der geneigten Zuhörerschaft aus. Ein Höhepunkt war zweifellos das Schlussstück - Doppelchor zwischen Orgel und Bläsern. Das königliche Instrument spielte dabei eine junge Frau, die einer unserer jungen Bläser für sich und damit uns gewinnen konnte. Während der Hauptprobe stellte sich heraus, sie kann auch Zugposaune! Solch glückliche Fügung nahmen wir natürlich dankbar an. Den Bläsern und ihrer Dirigentin hat auch die diesjährige „Jahreslosung“ wieder rechte Freude bereitet, und aus der Gemeinde kam im Nachhinein manches anerkennende Wort. Wenn nach solchem Erleben jemand Lust bekommen hat, bei uns mitzuspielen, darüber sollten wir mal reden ...

Herzlichen Dank

Der Zugang zum Kinder- und Babyraum in unserer Kirche ist von Hanna Noack einladend gestaltet worden. Vielen Dank! In diesem Raum ist es Gottesdienstbesuchern mit Kleinkindern möglich, den Gottesdienstablauf akustisch zu verfolgen, währenddessen sich die Kinder beschäftigen können.

Erntedankfest

Im September ist Erntezeit. Ein Grund, für alle Gaben im Erntedankgottesdienst zu danken. Dieser Gottesdienst wurde umfangreich und liebevoll vorbereitet. In diesem Jahr schmückten 38 wunderschöne Kränze die Festtagskirche. Fleißige Hände fertigten am Freitag vor dem Erntedankfest 22 Kränze. Acht weitere wurden vom Frauendienst Ringenhain, sechs von Familie Mühlisch und Ilka v. Kleist gebunden. Nach „alter Bindetechnik“ hergestellt, übergab Gärtnerei Milius zwei Kränze zur Ausgestaltung. Als besondere Schmuckelemente sind der Blumenbogen im Mittelgang, der Gemüsekranz an der vorderen Säule und die Schmuckranke an der Orgelempore zu erwähnen. Am Freitag, Sonnabend und Sonntag wurden Früchte aus dem Garten und Erntegabenkörbchen von Gemeindegliedern, Schulund Kindergartenkindern zum Altar gebracht. Erwähnenswert auch an dieser Stelle die Erntedankgaben der Kinder vom „Kinderhaus Querx Valentin“ und der Blumenkranz der Kindertagesstätte „Zur kleinen Feuerwehr“. Die Kindergruppen kamen noch einmal am Montag, um sich die geschmückte Kirche anzusehen. Der Sonntagsgottesdienst mit dem Einzug der Kinder und der handfesten Predigt vom Superintendenten Pappai (i.R.) blieb den Gottesdienstbesuchern in eindrucksvoller Erinnerung. Bereits am Mittwoch wurden Obst und Gemüse dem Seniorenwohnhaus „Am Davidsberg“ zur Verwertung übergeben. Die Spendenübergabe an das Seniorenheim der „Böhmischen Brüder“ in Krabcice erfolgt später. Allen Helfern und Spendern sei sehr herzlich für Gaben und Unterstützung gedankt!
[P. Raasch]

Gemeindewandertag 25.09.2016

Am 25. September waren wir zum gemeinsamen Wandertag nach Steinigtwolmsdorf eingeladen.In beiden Gemeinden gingen diesem Sonntag ereignisreiche Sonntage unter reger Beteiligung der Kirchgemeindemitglieder voran und es blieb die bange Erwartung: „Wird denn überhaupt eine Wandergruppe zusammenkommen?“ Vorerst versammelten wir uns unter Gottes Wort, lauschten der Predigt von Pfarrer Briesovsky und trainierten unsere Lungen beim fröhlichen Gesang. Danach konnten wir uns unter Gottes Segen und nach einer leiblichen Stärkung auf den Weg begeben. Tobias Bachmann hatte eine Wandertour vorbereitet, die uns vorerst von der Kirche entlang des Hohwaldweges, von wo in der Ferne bereits das tschechische Nachbarland zu erspähen war, führte. Wir blieben auf Steinigtwolmsorfer Gefilden, wurden erstmal über Feld und Flur zum Waldhaus geführt. Nach ein paar Metern entlang der „Hohwaldstraße“ wählten wir einen bequemen Wanderweg parallel zur Straße und gelangten nach geraumer Zeit an einen der stillgelegten Steinbrüche im Hohwaldgebiet. Hier war eine Pause eingeplant. Die Waldluft und das schöne Altsommerwetter genießend, führte uns unser Wanderleiter Tobias auf den Rückweg. Es war erstaunlich, dass in unserem bergigen Gebiet eine leichte Wanderung fast ohne Steigungen möglich war. So konnten auch unsere Senioren schritthalten. Wir waren immerhin reichlich 20 Wanderlustige, die die Situation nutzend so ganz nebenbei miteinander ins Gespräch kamen. Für Besonderheiten am Wegesrand blieb auch noch genug Zeit. So erreichte eine lustige Wanderschar am späten Mittag das Wohnhaus von Petra Ache, wo bereits ein gedeckter Tisch und reichlich Kuchen auf uns warteten. Frische Luft macht bekanntlich Appetit, so langten wir kräftig zu und ließen es uns schmecken. Dem Vorbereitungsteam der Kirchgemeinde nebst Wanderführer sei herzlich gedankt. Uns hat es sehr gut gefallen.
[P. Raasch]

Kinderkirchentag am 03.September

Am 3.9. machten sich 20 Kinder aus Neukirch auf zum Kinderkirchentag. Unter dem Motto „Gesucht wird Mister L.“ kamen ca. 300 Kinder aus dem Kirchenbezirk in Bautzen zusammen. Los ging es mit einer Andacht. Hier sahen wir Mister L. das erste Mal - doch er wurde entführt. Alle machten sich auf die Suche, die Stadtfahndung begann! An fünf Stationen bekamen die Kinder Hinweise und Informationen zu Mister L. und lernten dabei auch das Leben (Lebensalltag, Thesen, Lieder und Tänze, Gottesdienstraum und Sprache der Bibel) dieses Mannes näher kennen. Am Ende mussten die Puzzleteile der Stationen nur zusammengefügt werden um herauszufinden, wo sich Mister L. aufhält. Mister L. war auf die Wartburg entführt worden.
Nach dem Mittagessen konnten die Kinder an 2 von 10 Stationen sich näher mit dem Leben aus der Zeit von Mister L. beschäftigen. Dabei sind tolle Dinge entstanden. Am Ende war Mister L. mit dem Wartburg vor der Kirche. Im Abschlussgottesdienst hat er den Kindern noch ein paar weitere Geheimnisse über sich verraten. Für die Kinder war es ein tolles Erlebnis und für den Kirchenbezirk ein toller Erfolg! An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an die Eltern, die den Fahrdienst zu und von der Maria-Martha-Kirche übernommen haben.
[Ch. Patzig / C. Berger]

Am geheimnisvollen Tell

… bauten wir Christenlehrekinder in der ersten Sommerferienwoche unsere Zelte auf. Der große Sandberg hinter dem Lager sorgte sofort für Interesse. Bald wussten es alle: … ein Tell ist ein Ausgrabungsberg, in dem in verschiedenen Schichten der Schutt mehrerer übereinander gebauter Städte liegt. Jetzt machten sich Ungeduld und Neugier breit. Doch bevor wir graben durften, lernten wir die Verhaltensregeln und das Werkzeug kennen, schauten uns die Grabungsfelder an und bekamen unsere Grabungserlaubnis. In sechs kleinen Gruppen gingen wir am zweiten Tag an die Arbeit. Wir gruben, legten frei, fotografierten und dokumentierten. Gefundene Scherben und Schätze wurden gereinigt und zusammen geklebt. Jeder Fund führte uns zu einer biblischen Geschichte, mit der wir uns genauer befassten. Die gefundenen Gegenstände und jede Bibelgeschichte zeigten uns: Erfahrungen mit Gott machen Menschen in ihrem täglichen Leben in dieser Welt. Das erlebten wir auch eindrücklich auf unserer Forschertour zum Bibelgarten Oberlichtenau. Hier sahen wir Rekonstruktionen von Kreuzen, dem Grab Jesu, einem Beduinenzelt, einer Getreidemühle, einer Weinkelter, einem Schafspferch und vieles mehr. Wir konnten selbst Körner mahlen und Fladenbrot backen. Am letzten Tag präsentierte jede Gruppe ihre Ergebnisse auf Ausstellungstischen in der Kirche. Basteln, Baden, Morgen- und Abendandacht, Spielen, Lagerfeuer und Nachtwanderung machten unser Zeltlagerfeeling perfekt. Betreut wurden wir von freundlichen und aktiven Helfern, die immer für uns da waren. Ihnen, der Küchenbelegschaft und allen anderen, die das Zeltlager auf unterschiedlichste Weise unterstützt haben, sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt.
[Chr. Patzig]

Nacht der Begegnung

Bei sommerlichen Temperaturen erlebten wir am 4. Juni 2016 die Nacht der Begegnung rund um die Neukircher Kirche. Viele Stände luden zum Mitmachen ein. Man konnte den Kilimandscharo (Glockenturm) besteigen, Stofffußbälle und Ketten herstellen, Trommeln aus Tontöpfen gestalten und viel Interessantes über das Leben in Afrika erfahren. Schon von Weitem hörten wir dieTrommelklänge und waren sofort von der Lebensfreude der Gruppe Arba Manillha begeistert. Der Trommelworkshop war für uns der Höhepunkt des Abends. Wir erlernten unter fachmännischer Anleitung, welche unterschiedlichen Klänge man erzeugen kann. Ob Alt oder Jung, alle machten mit. Wer nicht trommelte, spielte auf einem anderen Instrument oder tanzte zur handgemachten Musik. Diese Begegnung mit einer anderen Kultur hat ns sehr beeindruckt.
Es gab viel Zeit für interessante Gespräche mit anderen Gemeindemitgliedern und Gästen aus unserer Partnergemeinde Kisosora (Tansania). Nach dem Theaterstück „Der Suppenstein“ ließen wir uns die köstliche afrikanische Suppe schmecken. Beim Abschlusskonzert trommelten Neukircher Kinder kräftig mit und wirkten ebenso begeistert wie wir. Die bunt angestrahlte Kirche und Lichtertüten am Wegesrand sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre . Vielen Dank an das gesamte Organisationsteam, die diesen Abend möglich gemacht haben.
[Max und Anja Fröde]

Informationen aus der Nachbargemeinde

Steinigtwolmsdorf
Das Pfarrerehepaar Ramsch wechselt Ende Juni die Pfarrstelle ins Kirchspiel Gröditz. Der festliche Verabschiedungsgottesdienst findet am 26. Juni, 14.00 Uhr, in der Steinigtwolmsdorfer Kirche statt. Seit 1993 waren sie in Steinigtwolmsdorf und von 1993 bis 1994 und 1999 bis 2001 war Frau Ramsch Pfarrerin in Neukirch. An die Zeit mit Pfarrerin Ramsch erinnern wir uns gern und sind ihr für ihren Dienst in unserer Gemeinde sehr dankbar. Für die Zeit bis zur Wiederbesetzung übernimmt Pfr. Briesovsky dort zusätzlich zu seinem Aufgabengebiet in Neukirch die Vakanzvertretung.

Ebersbacher Kinderchor in Neukirch

Viel zu schnell waren sie vorbei – unsere gemeinsamen Tage in Neukirch / Lausitz. Schon zum vierten Mal weilten Ebersbacher und auch Neugersdorfer Kurrendekinder der 2.-8. Klasse in Neukircher Gastfamilien, die uns herzlich aufnahmen und Nachtquartiere mit Frühstück zur Verfügung stellten. Für diesen wertvollen Dienst auch im Namen der Kinder, die stets freudig aus ihren Familien berichteten, ein ganz großes Dankeschön! Mit so gut gepflegten und ausgeruhten Kindern gab es beste Voraussetzungen für unser buntes Rüstzeitprogramm. Per Bahn starteten wir am Nachmittag des 4. Mai nach Neukirch. Ein erstes Singen im Kirchgemeindehaus eröffnete unsere Tage. Nach Abendbrot und Andacht in der Kirche ging es für je 2-4 Kinder in die Gastfamilien. Nach feuchtem und kühlem Start am Mittwoch entwickelte sich das Himmelfahrtswetter immer freundlicher und stellte so die Weichen für herrliche Frühlingstage. So lud am Probenvormittag schon die große Wiese am KGH zu einer fröhlichen Spielrunde. Nach dem Mittagessen brachen wir wie schon in den Vorjahren zum Freiluftgottesdienst nach Ringenhain auf, der mit einem leckeren Kaffeetrinken endete. Am Abend gab es Zeit in den Familien.

Der Freitag führte uns durch frisch grünenWald und Wiesen über Weifa nach Wehrsdorf. Ein paar Spielpausen verkürzten dabei den Weg. In Wehrsdorf gab es Wissenswertes in der Hofkäserei Vetter zu erfahren und dazu ein leckeres Mittagessen. Natürlich durfte auch der Badbesuch in Neustadt nicht fehlen. Abends zimmerten wir das Podest für den Sonntagsgottesdienst zusammen, bevor wir unsere Andacht hielten. Der Sonnabend begann mit einer Musicalprobe in der Kirche. Danach gab es eine Wasserkraftanlage, Technik, Werkstatträume und eine elektrische Eisenbahn bei Familie Krause zu bestaunen. Besondere Überraschung war eine Traktorfahrt. Nachdem wir am Nachmittag die Bewohner des Seniorenwohnhauses mit Volksliedern erfreut hatten, buk Meister Andreas Hultsch mit uns leckere Pizza im Holzbackofen. Ein nachgespieltes Märchen schloss den Tag ab. Am Sonntag spielten wir unser jüngst einstudiertes Kindermusical „Bileam und seine gottesfürchtige Eselin“ im Neukircher Gottesdienst. Alle Kinder und die beteiligten Erwachsenen gaben nochmal ihr Bestes für eine gelungene Aufführung. Danach hieß es Abschied nehmen von erlebnisreichen frohen gemeinsamen Tagen. Ein besonderes Dankeschön geht an alle Helfer, an meine Frau für alle Unterstützung und an Ronja Knorre, die unsere Tage im Rahmen ihrer Kirchenmusikausbildung begleitete. Außerdem danken wir der Neukircher Gemeinde für die Öffnung ihrer Räume und nicht zuletzt unserem Herrn für seinen so sichtbaren Segen zu den Rüstzeittagen.


[Amadeus Egermann]

Gottesdienst im Grünen

Kaum zu glauben, dass am 5. Mai strahlender Sonnenschein und fast sommerliche Temperaturen den Himmelfahrtsgottesdienst zu einem Erlebnis werden ließen. Fast 80 Gäste hatten sich in Ringenhain auf dem wunderschönen Wiesengelände bei Familie Thieme eingefunden. Traditionell begleitete unser Posaunenchor die Lieder und erfreute zum Abschluss mit Chorälen und Volksliedern. Auch der Ebersbacher Kinderchor mit Kantor Amadeus und Kantorin Mandy Egermann bereicherten mit Ihrem Gesang den musikalischen Teil des Gottesdienstes. So lauschten wir den Lesungen und der Predigt, sangen kräftig mit und konnten zum Ausklang Kaffee und Kuchen so richtig genießen. Unsere „Ringenhainer“ hatten alles wunderbar vorbereitet und bewirteten uns auf‘s Köstlichste. Wir danken für die Gastfreundschaft sehr herzlich!

Von Blumen und Bienen...

Am Abend des 16. April gastierte das „Trio delektata musica“ mit einem Liederabend in unserem Kirchgemeindehaus. Ein bunter Lieder-Fächer zu den Themen Blumen und Blüten, allerlei Getier und natürlich auch Menschen wurde stimmlich und anschaulich gekonnt vor den Zuhörern ausgebreitet. Anne Leuschke, Christiana Weber und Evelyn Kästner am Flügel nahmen uns mit in die Welt der Klänge und Melodien, deren verschiedene Teile mit feinsinniger Moderation verwoben wurden. Der herzliche Applaus wurde mit Zugaben belohnt, und zum Schluss waren die überreichten Blumen Sinnbild und Rückblick auf einen wunderbaren Liederabend.Die Kirchgemeinde hatte die Veranstaltung zum offiziellen Start des Vorhabens „Generalinstandsetzung der Eule-Orgel“ bestimmt. Viele Besucher hatten sich darauf vorbereitet, denn die für diesen Zweck umgewidmete Spendenglocke konnte ca. 540 € an Spenden aufnehmen. Die Kirchgemeinde bedankt sich bei den drei Künstlerinnen für diesen schönen Abend, und wir danken den treuen Gemeindegliedern, die unermüdlich zur Stelle sind, wenn besondere Aufgaben angepackt werden müssen.

10.04. Misericordias Domini Konfirmation 2016

Luise Born
Sven Jähne
Maria Räpke
Antonia Friemel
Jasmin Köhler
Elly Treu
Florian Gärtner
Felix Körner
Elisabeth Wobst
Sophie Hache
Moritz Körner
Katharina Wünsche
Charlotte Heinrich
Paul Krause
Johanna Wurm
Saskia Hultsch
Sarah Natuschke

Die Heilige Taufe empfingen:
Pia Lorraine Hänsch
Alina Hedusch

Krippenspiel 2015

Bernhard Mühlisch hat sich wieder die Mühe gemacht, das Krippenspiel des Weihnachtsabends 2015 als Film bei Youtube einzustellen.

Sie finden den Film hier.

Unter Hut und Stern

… des Herrn gingen wir Christenlehrekinder aus Neukirch, Demitz-Thumitz, Schmölln und Putzkau am 11. und 12. März auf Tour. Nachdem wir uns über verschiedenste Kopfbedeckungen und deren Funktion informiert hatten, war klar: Caps, Helme, Hüte und Mützen beschützen! Wer einen Hut auf hat ist behütet und damit beschützt. Einer, der von Gott behütet ist, steht unter der Hut des HERRN und ist von Gott beschützt und umsorgt. Damit war allen die Bedeutung des Ortsnamen HERRNHUT, dem Ziel unserer Reise, klar. Wer aber waren die Menschen, die ihrem Ort solch einen Namen gaben? Um das herauszufinden, fuhren wir nach Herrnhut. Im Kirchsaal der Brüdergemeine spielten wir selbst die Geschichte von den böhmischmährischen Glaubensflüchtlingen, ihrer Begegnung mit Graf von Zinsendorf, dem Beginn des Anbaus von Herrnhut, der vereinenden Abendmahlsfeier und der weltweiten Missionsarbeit. Auf dem Gottesacker entdeckten wir, dass es eine Schwestern- und eine Brüderseite gibt und alle Grabplatten gleich sind, so wie wir Menschen vor Gott. Nach dem Mittagessen in der Herrnhuter Diakonie fuhren wir zur Sternmanufaktur. Hier lernten wir, dass der beliebte Herrnhuter Stern im Mathematikunterricht entstand. In der Schauwerkstatt durften wir nicht nur zuschauen sondern jeder selbst eine Zacke kleben und den Frauen bei der Arbeit helfen. Zum nächsten Weihnachtsfest wird dann ein Herrnhuter Stern aus unseren selbstgeklebten Zacken im Christenlehrezimmer leuchten.
[Christina Patzig]

Jahresrückblick 2015

Am 06.01.2016 fand ein Jahresrückblick auf die Veranstaltungen und Ereignisse des letzten Jahres statt. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle diese nicht vorenthalten. Viel Freude beim Betrachten.

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind. Kehrt mit seinem Segen ein injedes Haus, geht auf allen Wegen mit uns ein und aus...“

Diesen Segen erlebten wir auch in der zurückliegenden Advents- und Weihnachtszeit wieder. Die Adventszeit war wie immer geprägt von Vorbereitungen aller Art. Und erst Dank unzähliger Hände, Ideen und der Mitarbeit vieler freiwilliger Helfer wurde die „Weihnachtszeit“ zu dem, was sie war. Und die Liste der Dinge, die es zu tun gab, war lang: An den vier Samstagen im Advent verkündete bereits das dritte Jahr in Folge eine Bläsergruppe aus unserer Gemeinde nach dem Abendgeläut mit festlichen Klängen vom Kirchturm die bevorstehende Geburt Christi.
Drei verschiedene Krippenspiele wurden mit großem Zeitaufwand geprobt, die Bläser und der Chor haben intensiv geübt, um den Weihnachtsgottesdiensten ihr besonderes, festliches Gepräge zu geben. Die Weihnachtsbäume für Kirche und Gemeindesaal erhielten wir von Gemeindegliedern und natürlich mussten sie dann auch aufgestellt und geschmückt werden. Garderobe für die Krippenspieler wurde genäht. Für die neu gestiftete Weihnachtkrippe musste eine der Logen in der Kirche in mühevoller Kleinarbeit hergerichtet werden, und erstmals haben wir dieses Mal auch die Fenster der Kirche in der Advents- und Weihnachtszeit beleuchtet. Das alles kostet viel Zeit und Mühe. Trotzdem nehmen so viele Helfer diese Mühe immer wieder gern auf sich, denn das alles ist immer auch verbunden mit dem schönen Gefühl der Zusammengehörigkeit, der Dankbarkeit gegenüber Gott und der Vorfreude auf das Fest. Jeden einzelnen, der zum Gelingen beigetragen hat zu benennen, ist kaum möglich.

Ein ganz großer Dank geht daher an alle, die mit dabei waren und mitgeholfen haben, dass wir froh und dankbar zurückblicken können auf ein schönes Fest. Zu unserer Freude wurde die Christvesper und auch die Christnacht sehr gut besucht. Und so können wir auch in dieser Hinsicht schließen mit einem DANKE! für die Kollekte der Christvesper von 1.314,24 € (eigene Gemeinde) und der Christnacht von 860,83 € (Tansania/ eigene Gemeinde) sowie für die Gesamtspenden für „Brot für die Welt“ von 1.000,00 €.

Schulrucksäcke für die Schulkinder

im Meru Gebiet in Tansania
Die 10. Rucksackaktion für Tansania ist abgeschlossen, die blauen Schulrucksäcke sind verpackt und können nach Tansania gebracht werden. Zum Martinstag wurde traditionell die Spendenaktion für den blauen Schulrucksack eröffnet. Bereits Wochen zuvor gab es Anfragen und gingen Spenden ein. Die Unterstützung der Neukircher und Ringenhainer war rührend. In Gruppen und Kreisen wurde das Anliegen kundgetan und reichlich erwidert. Auch in einzelnen Klassen unserer Schulen stellten die Kinder gepackte Rucksäcke zum Versand bereit. Sogar von Grafenwöhr wurde durch Frau Schunk ein Spendenbetrag überwiesen. Durch all diese Bemühungen und Spenden konnten 158 blaue Schulrucksäcke gepackt werden. Wir danken allen, die uns unterstützt haben ganz herzlich!