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Die Satzung des Vereins

Satzung des Glocken-Fördervereins Neukirch / Lausitz

Präambel
Nach 60 Jahren Dienst in unserer Gemeinde haben sich an dem Stahlgeläut auf dem Neukircher Kirchturm irreparable Schäden eingestellt, die zu einem baldigen Ersatz des Geläutes Anlass geben.
Um für diese große Aufgabe eine möglichst breite Basis zu gewinnen und das Vorhaben nach Kräften zu fördern, hat sich der Glocken-Förderverein Neukirch / Lausitz gegründet und sich nachstehende Satzung gegeben. Alle in dieser Satzung verwendeten Personenbezeichnungen gelten in männlicher und weiblicher Form.

§1 Name; Sitz
1. Der Verein führt den Namen “Glocken-Förderverein Neukirch / Lausitz”. Er ist im Vereinsregister eingetragen.
2. Sitz des Vereins ist Neukirch / Lausitz

§ 2 Vereinszweck
Der Glockenförderverein verfolgt ausschließlich und unmittelbar den Zweck, bei der Beschaffung und dem Einbau eines neuen Bronzegeläutes tatkräftige Hilfe zu leisten. Die Vereinsmitglieder vertreten dieses Anliegen in ihrem Umfeld. Sie helfen bei allen Tätigkeiten, die geeignet sind, das Vereinsziel zu erreichen. Insbesondere werben sie Spenden in Form von Geld, Sach- und Arbeitsleistungen ein. Alle Aktivitäten des Vereins geschehen in ständiger und enger Abstimmung mit den verantwortlichen Gremien der Kirchgemeinde Neukirch / Lausitz.

§ 3 Gemeinnützigkeit
1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Ziele. Mittel des Vereins dürfen nur satzungsgemäß verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendungen aus Vereinsmitteln. Niemand darf durch zweckfremde Ausgaben oder durch zu hohe Vergütungen oder Ersätze begünstigt werden.
2. Alle Vereinsämter sind Ehrenämter.

§ 4 Geschäftsjahr
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Rumpfgeschäftsjahr endet am 31.12. 2008.

§ 5 Mitgliedschaft
1. Mitglied des Glocken-Fördervereins kann jeder Bürger werden, der diese Satzung anerkennt.
2. Zum Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Antrag beim Vorstand einzureichen. Bei Minderjährigen ist auf dem Antrag die Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters beizubringen.
3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er ist nicht verpflichtet, etwaige Ablehnungsgründe offenzulegen.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
1 . Die Mitgliedschaft endet
a. durch den Tod des Mitglieds
b. durch Austritt
c. durch Ausschluss.
2. Der Austritt ist wirksam, wenn er gegenüber dem Vorstand schriftlich erklärt worden ist.
3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es gröblich gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat. Vor der Entscheidung ist dem Betreffenden Gelegenheit zu geben, sich gegenüber dem Vorstand zu rechtfertigen. Der Beschluss ist schriftlich mitzuteilen. Gegen den Beschluss steht dem Betroffenen das Recht der Berufung vor der nächsten Mitgliederversammlung zu.

§ 7 Mitgliedsbeiträge
Die Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag, dessen Höhe die Mitgliederversammlung festsetzt.

§ 8 Organe des Vereines
Die Organe des Vereins sind
1. der Vorstand
2. die Mitgliederversammlung

§ 9 Vorstand
1. der Vorstand besteht aus folgenden Vereinsmitgliedern:
a. dem Vorsitzenden
b. dem stellvertretenden Vorsitzenden
c. dem Schriftführer
d. dem Kassenwart.
Der leitende Pfarrer der Kirchgemeinde Neukirch gehört von Amts wegen dem Vorstand an, wenn er nicht in eine der Funktionen a - d gewählt ist. Er kann sich bei Vorstandssitzungen vertreten lassen.
2. Die unter Absatz a bis d Genannten werden durch die Mitgliederversammlung für drei Jahre gewählt. Wenn kein Mitglied widerspricht, kann die Wahl offen erfolgen. Die Vorstandsmitglieder führen ihr Amt auch nach Ablauf der Amtszeit weiter, bis eine Neuwahl stattgefunden hat. Ein nachgewähltes Vorstandsmitglied amtiert für den Rest der Wahlperiode des Vorstandes. Würde die Amtszeit eines Nachzuwählenden weniger als ein halbes Jahr betragen, kann durch Vorstandsbeschluss auf eine Nachwahl verzichtet werden.
3. Das Amt eines Vorstandsmitgliedes kann durch Tod, durch Amtsenthebung, durch Ausschluss aus dem Verein oder durch Rücktritt enden. Die Mitgliederversammlung kann einzelne Vorstandsmitglieder, aber auch den gesamten Vorstand des Amtes entheben. Jedes Vorstandsmitglied kann seinerseits schriftlich unter Angabe eines Grundes seinen Rücktritt erklären. Es soll aber bis zur Wahl eines Nachfolgers sein Amt weiterführen.

§ 10 Zuständigkeit des Vorstandes

1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, die nicht nach Satzung der Mitgliederversammlung obliegen. Insbesondere hat er folgende Aufgaben:
a. Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung
b. Einberufung der Mitgliederversammlung
c. Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
d. Verwaltung des Vereinsvermögens
e. Erstellung des Jahres- und Kassenberichtes
f. Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern.
2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorstand vertreten. Zur Vertretung sind der Vorsitzende oder sein Stellvertreter gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied berechtigt. Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über 100 € sind für den Verein nur verbindlich, wenn der Vorstand zugestimmt hat.

§11 Sitzung des Vorstandes
1. Für die Sitzung des Vorstandes sind die Mitglieder rechtzeitig vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter einzuladen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn drei Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des die Sitzung leitenden Vorstandsmitgliedes.
2. Über die Vorstandssitzung ist vom Schriftführer ein Protokoll aufzunehmen. Die Niederschrift enthält Ort und Zeit der Sitzung, die Namen der Teilnehmer, die Beschlüsse und die Abstimmungsergebnisse.

§ 12 Kassenführung
1. Die zur Erreichung des Vereinszweckes notwendigen Mittel werden hauptsächlich aus Beiträgen und Spenden aufgebracht. Die Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden.
2. Der Kassenwart hat über die Kassengeschäfte Buch zu führen und eine Jahresrechnung zu erstellen. Zahlungen dürfen nur aufgrund von Zahlungsanordnungen des Vorsitzenden oder - bei dessen Verhinderung - von seinem Stellvertreter geleistet werden.
3. Die Jahresrechnung ist von zwei Kassenprüfern, die von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt werden, zu prüfen. Die Jahresrechnung und der Prüfungsbericht sind der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.

§ 13 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
g. Entgegennahme des Jahres-, des Kassen- und Kassen-Prüfungsberichtes, Genehmigung der Jahresrechnung, Entlastung des Vorstandes.
h. Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages
i. Wahl oder Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und der Kassenprüfer
j. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung
k. Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschlussbeschluss des Vorstandes
l. Auflösung des Vereins nach § 15
2. Die Mitgliederversammlung ist jährlich einzuberufen. Außerdem muss die Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn die Einberufung von einem Fünftel der Mitglieder unter Angabe der Gründe vom Vorstand schriftlich verlangt wird.
3. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich einberufen. Dabei ist die vorgesehene Tagesordnung mitzuteilen.
4. Jedes Mitglied kann bis zur Eröffnung der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden schriftlich weitere Tagesordnungspunkte beantragen.
5. Die Tagesordnung ist der Mitgliederversammlung zur Bestätigung vorzulegen.

§ 14 Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer der Wahl einem Wahlausschuss übertragen werden.
2. In der Mitgliederversammlung ist jedes Mitglied stimmberechtigt. Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung, wenn mindestens ein Drittel der Vereinsmitglieder erschienen ist. Bei Beschlussunfähigkeit beruft der Vorsitzende innerhalb von vier Wochen erneut eine Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung ein. Diese ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlussfähig.
3. Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich.
4. Die Art der Abstimmung wird vom Versammlungsleiter festgesetzt. Die Abstimmung ist geheim durchzuführen, wenn mindestens ein fünftel der erschienenen Mitglieder dies verlangt.
5. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Es enthält Ort und Zeit der Versammlung, die Liste der erschienen Mitglieder, den Namen des Versammlungsleiters, die Tagesordnung, die Beschlüsse, die Art der Abstimmungen und die Abstimmungsergebnisse.

§ 15 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei Auflösung des Vereins, bei Entzug oder Verlust seiner Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Kirchgemeinde Neukirch Lausitz , die es unmittelbar und ausschließlich dafür zu verwenden hat, dass das angestrebte Bronzegeläut entweder beschafft oder - wenn dies bereits geschehen ist - ordnungsgemäß gewartet und gepflegt wird.

§ 16 Inkrafttreten
Diese Satzung tritt mit dem Gründungsbeschluss des Glocken-Fördervereins am 5. Dezember 2008 in Kraft.



Neukirch/Lausitz, am 5.12.2008