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Rückblick 2016

Seniorenbesuche in der Adventszeit

Die Advents- und Weihnachtszeit ist eine ganz besonders schöne Zeit. Viele Kerzen werden angezündet und es wird gemütlich und hell. Ums Licht einer Kerze ging es auch in unserer kleinen Geschichte. Mit den Christenlehrekindern und den Tanzkreismädchen haben wir wieder viele ältere Menschen besucht und diese Geschichte vorgespielt. Sie erzählt von einem König, der 2 Söhne hatte. Einen wollte er zu seinem Nachfolger machen. Er gab jedem 5 Goldtaler. Damit sollten sie die Halle im Königsschloss füllen. Der 1. Sohn füllte sie mit ausgedroschenem Stroh und fand es eine gute Idee. Der andere ließ das Stroh hinaustragen und stellte eine Kerze in die Mitte der Halle.

Das Licht dieser einen Kerze erfüllte den ganzen Raum. Der König sagte zu ihm: Du sollst mein Nachfolger werden, du hast die Halle mit Licht gefüllt. Du hast sie mit dem gefüllt, was die Menschen zum Leben brauchen. Ja, ohne Licht können wir uns das Leben nicht vorstellen. Es ist schön, wenn es hell um uns ist. Und es ist besonders schön, wenn es hell in uns ist. Weihnachten erinnern wir uns daran, dass Jesus als Licht in die Welt gekommen ist. Jesus möchte es in uns hell machen, wenn uns Sorgen bedrücken, wenn uns Krankheit zu schaffen macht, wenn Not und Angst sich breit machen.

Einige der Senioren haben erzählt, wie sie das in ihrem Leben erfahren haben und das war sehr Mut machend. Dann gab es noch kleine selbstgebastelte Geschenke. Auch die Kinder gingen nicht leer aus. Süßigkeiten, die oft liebevoll vorbereitet waren, warteten auf sie. Das gespendete Geld wird zugunsten der Kindertagesstätte in Pandur in der Tamilischen Evangelisch-Lutherischen Kirche (TELC) in Indien verwendet. Herzlichen Dank allen Gebern. Uns allen wünsche ich viele gute Erfahrungen mit dem Licht der Welt in diesem Jahr.
[B. Pantke]

Adventsmusik

Ende Juli - endlich richtig Sommer und Zeit zum Badengehen. Ich muss nur noch etwas am Klavier probieren. "Was spielst Du denn da?" werde ich gefragt. "In dulci jubilo", eine Choralkantate von Dietrich Buxtehude. Das wollen wir zu Weihnachten und zur Adventsmusik singen. "Ist ja noch viel Zeit bis dahin." höre ich und antworte: "Es muss aber auch gut vorbereitet und geübt werden - der Advent wartet nicht!"

"In dulci jubilo, nun singet und seid froh", das waren wir dann auch am 3. Advent, als diese nun lang erarbeitete Musik sowie andere Stücke und Lieder zum Klingen kamen. Gemeinsam mit dem Neukircher Chor und nun zum 3. Mal mit Sängern des Birkgut-Männerchores wurde wieder ein großer Chor zusammengestellt und begleitet von Flöte, Violine und Violoncello weihnachtliche Vorfreude bei Sängern und Zuhörern gleichermaßen geweckt.

Festliche Bläserklänge unseres Posaunenchores rahmten die Adventsmusik ein. Im Anschluss kam man zum gemütlichen Kaffeetrinken in der Winterkirche zusammen, und für die Kinder gab es Weihnachtliches zu basteln. Viele fleißige und engagierte Helfer, Sänger, Bläser und Instrumentalisten machten wieder einen solchen Adventsnachmittag in der Steinigtwolmsdorfer Kirche möglich. "In dulci jubilo" - zu Deutsch: mit wohlklingendem Jubel - so sei allen Mitwirkenden gedankt!

[I. Hultsch, Kantorin]

Gemeindewandertag 25.09.2016

Am 25. September waren wir zum gemeinsamen Wandertag nach Steinigtwolmsdorf eingeladen.In beiden Gemeinden gingen diesem Sonntag ereignisreiche Sonntage unter reger Beteiligung der Kirchgemeindemitglieder voran und es blieb die bange Erwartung: „Wird denn überhaupt eine Wandergruppe zusammenkommen?“ Vorerst versammelten wir uns unter Gottes Wort, lauschten der Predigt von Pfarrer Briesovsky und trainierten unsere Lungen beim fröhlichen Gesang. Danach konnten wir uns unter Gottes Segen und nach einer leiblichen Stärkung auf den Weg begeben. Tobias Bachmann hatte eine Wandertour vorbereitet, die uns vorerst von der Kirche entlang des Hohwaldweges, von wo in der Ferne bereits das tschechische Nachbarland zu erspähen war, führte. Wir blieben auf Steinigtwolmsorfer Gefilden, wurden erstmal über Feld und Flur zum Waldhaus geführt. Nach ein paar Metern entlang der „Hohwaldstraße“ wählten wir einen bequemen Wanderweg parallel zur Straße und gelangten nach geraumer Zeit an einen der stillgelegten Steinbrüche im Hohwaldgebiet. Hier war eine Pause eingeplant. Die Waldluft und das schöne Altsommerwetter genießend, führte uns unser Wanderleiter Tobias auf den Rückweg. Es war erstaunlich, dass in unserem bergigen Gebiet eine leichte Wanderung fast ohne Steigungen möglich war. So konnten auch unsere Senioren schritthalten. Wir waren immerhin reichlich 20 Wanderlustige, die die Situation nutzend so ganz nebenbei miteinander ins Gespräch kamen. Für Besonderheiten am Wegesrand blieb auch noch genug Zeit. So erreichte eine lustige Wanderschar am späten Mittag das Wohnhaus von Petra Ache, wo bereits ein gedeckter Tisch und reichlich Kuchen auf uns warteten. Frische Luft macht bekanntlich Appetit, so langten wir kräftig zu und ließen es uns schmecken. Dem Vorbereitungsteam der Kirchgemeinde nebst Wanderführer sei herzlich gedankt. Uns hat es sehr gut gefallen.
[P. Raasch]

Martinsfest

Martinsfest
Am 11.11. stand wieder ein Pferd mit dem „Martin“ vor unserer Kirchentür und in der Kirche wurde fröhlich das Martinsfest gefeiert. Martin erzählte allen die Geschichte mit dem Mantel und dem Bettler und auch davon, dass ihm Jesus im Traum begegnet ist. „Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“, sagte Jesus zu ihm und für Martin war das die Wende in seinem Leben. Er wollte nun nicht mehr Soldat sein, sondern den Menschen von der Liebe Jesu erzählen und sie vorleben. Anderen Gutes tun, ihnen Freude machen und achtungsvoll miteinander umgehen, war auch der Inhalt der Geschichte von den Leuten in Swabeedoo, die auf der großen Leinwand zu sehen war. Sie schenkten sich gegenseitig Pelzchen und dieser Brauch war für die Leute sehr schön. Leider verlernten sie es und Neid und Missgunst zogen in die Stadt ein. Die Freude und das gute Miteinander wurden immer weniger und sie sehnten sich nach der Zeit des Pelzchenschenkens zurück. Jeder Martinsfestbesucher durfte sich dann ein kleines Pelzchen mitnehmen. Auf der Rückseite stand: Gebt Gottes Liebe weiter. Ja und das ist manchmal gar nicht so einfach. Doch wo Gottes Liebe weitergegeben wird, wird unser Leben heller und froher. Wollen wir Gott bitten, dass er uns gute Ideen dazu gibt und in unseren Familien, Klassen, auf unseren Arbeitsstellen etwas von seiner Liebe spürbar wird. Danach ging es mit Lampions dem Pferd hinterher zur Pfarrscheune. Hier warteten ein Lagerfeuer, Kinderpunsch, Glühwein, Hörnchen und Fettschnitten. Das tat bei er Kälte sehr gut. Ganz herzlichen Dank an die vielen fleißigen Helfer.
[B. Pantke]