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Kirchengeschichte

Kirchengeschichte.

1363 - erste Kirche an dieser Stelle erbaut
1558 - Einführung der Reformation durch
Patron Wolf v. Haugewitz
1655 - umfassende Renovierung und Umgestaltung der Kirche
(hat den Grundriss einer Kreuzform erhalten)
1776 - Kirche bekommt einen neuen Turm mit der
Turmhaube in der heutigen Form
1816 - große Glocke wird neu gegossen
(war beim Mittagsgeläut zersprungen)
1817 - zwei kleine Glocken werden gegossen
(für einen harmonischen Klang)
1851 - Bau einer Totenhalle
1858 - Beschluss des Kirchenneubaus
(alte Kirche ist zu klein geworden und das Mauerwerk
stark vom Schwamm befallen und reparaturbedürftig)

1860
13. Mai - Sonntag Rogate letzter Gottesdienst gehalten
14. Mai - Beginn der Abtragungen der alten Kirche
17. Mai - Himmelfahrtsgottesdienst, erster gemeinsamer Gottesdienst in Wehrsdorf
12. Juni - Grundsteinlegung
8. Nov. - Richtfest

1861 - Reparaturarbeiten am Turm
(Stern, Fahne und Kugel erhalten dabei eine neue Vergoldung
und werden am 12. August wieder aufgesetzt)

1861
4. November - feierliche Einweihung der neuen Kirche
Ortspfarrer zur Zeit der Einweihung: Carl Eduard Reinhold Ochernal

Handlungen an diesem Tage:

Um ¼ 9 Uhr Versammlung auf der Pfarre am Rittergut, Anschluss der Patronatschaft.
Am Portal (Haupteingang) Übergabe der Schlüssel.
Hierauf Öffnen der übrigen Eingangstüren und Einzug des Festzuges in die Kirche.
Das Eingangslied: „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“.
Die Weihrede hielt Superintendent Zschucke und die Predigt der Ortspfarrer Ochernal.
Anschließend fand eine Abendmahlsfeier und Taufhandlung statt.

Bei der Einweihung war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt.
Die Geschenke an die Kirche

eine grüne Altar,- Kanzel- und Taufsteinbekleidung sowie 2 Altarleuchter vom Collator Rittergutsbesitzer Oppen von Huldenberg
3 Deckenleuchter aus Glas von der vereinigten Jugend von Steinigtwolmsdorf und Weifa
das Altargemälde vom früheren Rittergutsbesitzer Ernst von Zenker

Der Taufstein (Barock von 1664) ist als einziges Stück aus der Vorgängerkirche
übernommen worden. Dieser konnte mit zwei Eimern Wasser gefüllt werden.

Die Bausumme für den Kirchenneubau betrug ca. 16 000 Taler.

Das Altargemälde – Himmelfahrt Christi – gemalt 1861
war zur Einweihung noch nicht ganz fertig,
von dem Historienmaler Johannes Zumpe aus Dresden,ein Schüler Schnorr v. Carolsfeld und Freund Ludwig Richters.
1862
27. Juli - Weihe der Orgel im Sonntagsgottesdienst
Karl Gottlieb Riedel aus Ringenhain war von 1855 – 1871
Kirchschullehrer und Organist in Steinigtwolmsdorf



1869 - große Glocke wird umgegossen (war beim Mittagsgeläut zersprungen)
1895 - neue Turmuhr in Betrieb genommen
1900 - Reparaturarbeiten am Turm
(Wetterfahne, Kugel, Spitze werden neu vergoldet und am
1. Juni 1900 wieder aufgesetzt)
1909 - Einbau einer Dampfheizung in die Kirche
1916 - Kirche erhält elektrische Beleuchtung
1917 - zwei großen Glocken für Kriegszwecke abgegeben
1920/ 21 - neues Dreiglocken- Bronze- Geläut
1941 - Blitz schlägt in Turm und Kirche ein
(durch Löscharbeiten wird die Orgel unbrauchbar)
1942 - zwei große Glocken für Krieg geopfert (zweiter Weltkrieg)
1945/ 46 - Instandsetzung und Renovierung des Kirchenschiffs
1946/ 47 - unbrauchbare Orgel wird durch eine neue ersetzt

Die Orgel

wird als Mahnmal für die im II. Weltkrieg Gefallenen aus Steinigtwolmsdorf
und Weifa eingeweiht.
Es ist eine elektro-pneumatische Orgel mit 48 Registern auf 3 Manualen
der Fa. Schuster aus Zittau.

1949
27. Juli - Kirche erhält 4 neue Stahlglocken aus der Glockengießerei Schilling/ Apolda

(die alten Bronzeglocken waren bis auf die kleinste Glocke dem Krieg zum Opfer gefallen)

Jede der 4 Glocken trägt als Aufschrift den Beginn eines Lied-Verses
von Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf: Jesu, geh voran auf der Lebensbahn.
410 kg, Ton h „Jesu geh voran“
700 kg, Ton gis „Ordne unsern Gang“
1460 kg, Ton e „Solls uns hart ergehn“
2550 kg, Ton cis „ Richte unsern Sinn“
(diese Glocke wurde im Zuge der Baumaßnahmen 2011 vom Turm genommen und vor der Kirche abgesetzt)

1954/ 56 - Fußweg um die Kirche gepflastert
1960 - „Winterkirche“ entsteht durch Einziehen einer Fensterwand unterhalb der Orgelempore (dient der Gemeinde vom Advent bis Ostern als Gottesdienstraum)

1962 - dritte Glocke wird mit elektrischen Läute-Mechanismus versehen
1974 - durch Witterungseinflüsse schadhafter Turm wird instand gesetzt
- Einbau neuer Turmuhr mit vier Zifferblättern
1978 - Installation elektrischer Fußbankheizung
1981/ 82 - „Lutherzimmer“ (Christenlehre- und Konfirmandenraum) entsteht im ehemaligen Heizungskeller,
Toilettenanlagen bleiben in verbesserter Form bestehen Lutherzimmer“ Toilettenanlage

1984 - Einrichtung des Kirchenmuseum

Das Kirchenmuseum mit Bibel, Gemälden, Patenbriefen, die aus der
Gemeinde Anfang der 80iger Jahre zusammengetragen wurden. Diese Sammlung stellt ein Stück der Kirchen- und Ortsgeschichte dar.

1989/ 91 - Dachrinnen, Außenanstrich und die Außentüren der Kirche werden erneuert
1997/ 98 - umfassende Renovierung der Winterkirche (um sie vielseitiger nutzen zu können, werden die Bänke durch Stühle ersetzt)

2001 - Winterkirche bekommt ein farbiges Altarfenster
2005 - Neueindeckung des Altardaches (Apsis) (Schäden durch Sturm „Kyrill“)
2006 - nach Erhaltungsarbeiten Museum wieder eröffnet

2011 Frühjahr - Beginn der Bauarbeiten am Kirchturm
24. Mai - Ablassen der großen Glocke
9. Juni - Abnahme der Wetterfahne und Turmkugel
14. Okt. - Aufsetzen der Wetterfahne und Turmkugel
2012 - Außenrenovierung der Kirche mit Neudeckung des Kirchendaches

31.10.2017 - Feierliche Einweihung des Lutherdenkmals anlässlich des 500. Reformationsjubiläums


Unsere Kirche hat 1600 Sitzplätze.

800 Sitzplätze aus denEmporen
800 Sitzplätze im Kirchenschiff



Grabplatten sind:
rechts vom Altarraum Pf. Adam Grund und links vom Altarraum Pf. Immanuel Gottfried Mönchmeyer
Pfarrer Eduard Ochernal, in dessen Amtszeit die Kirche gebaut wurde, liegt in der Gruft Altarseite Oberdorf.
In der Gruft Niederdorfseite liegt der Rittergutsbesitzer Baron Oppen v. Huldenberg