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Gemeindeleben in Neukirch

Herrnhuter Missionare berichten

Einer Tradition der Herrnhuter Brüdergemeine haben wir es zu verdanken, dass wir in Lebensläufen der Gemeindeglieder lesen dürfen. Da bei Trauergottesdiensten der Lebenslauf des oder der Verstorbenen verlesen wurde, blieben diese persönlichen Lebensberichte im Herrnhuter Unitätsarchiv erhalten. Durch den Leiter des Unitätsarchives, Herrn Kröger, angeregt, spürte Frau Dr. Rieger diesen Lebensläufen im Herrnhuter Archiv nach. Als sie abfotografiert waren, begann die mühevolle Kleinarbeit des Übertragens, wobei auch Michael Werner einen Teil übernehmen konnte. Diesen Beiden haben wir es zu verdanken, dass wir darin lesen können. Dabei erfahren wir etwas von den damals schwierigen Lebensumständen. Die Verfasser erlauben uns einen Einblick in ihre Gefühlswelt und Kraftquelle für ihre missionarische Lebensaufgaben. Berührend ist, dass es sich nicht um weltbekannte wichtige Persönlichkeiten handelt, sondern um ehemalige Einwohner aus Neukirch, Ringenhain und Umgebung; vielleicht sogar um Vorfahren von uns. Die eingefügten Bilder (Zeichnungen von Günter Conzendorf) über die Missionsstationen ermöglichen dem Leser die Vorstellung über das Lebensumfeld, welches sich die Herrnhuter ja erst schaffen mussten. Die Landkarten geben die geografische Auskunft dazu. Wenn man so will, kann man sogar von einem hochwerten Fachbuch sprechen, was durch die solide, ansprechende Druckausführung durchaus an Wert gewinnt. Der Oberlausitzer Verlag gab 500 Bücher in Druckauftrag, wovon Neukirch 400 zum Verkauf bekam. In der Vorweihnachtszeit konnten wir schon einige Leser damit erfreuen. In der Papeterie Darkow, beim Kulturförderverein Neukircher Heimat e.V., der Drogerie Riedel in Steinigtwolmsdorf und im Pfarramt in Steinigtwolmsdorf und Neukirch kann es weiterhin für 19,95 € erworben werden. Ein Dank gilt den Initiatoren Frau Dr. E. Rieger, Michael Werner, Günter Conzendorf, denen wir dieses Buch verdanken aber auch dem Kulturförderverein Neukircher Heimat e.V., Jens Riedel und Pfr. Briesovsky, welche die wirtschaftliche Basis für die Durchführung dieses „Buchprojektes“ bereiteten.

Lebendiger Adventskalender

...den konnten wir auch in diesem Jahr in Ringenhain dreimal erleben. Familie Thieme machte den Anfang. In der 2. und 3. Adventswoche fand man sich dann bei Fam. Riethmüller und Fam. Rentsch ein. In anheimelnder Atmosphäre bei Kerzenschein, mit Glühwein, Kürbispizza, Bratapfel und selbstgebackenen Keksen wurde gesungen, Geschichten erzählt, Erlebnisse ausgetauscht. Für die Ringenhainer ist das immer wieder eine schöne Gelegenheit, gemeinsam im Advent zusammen zu sein und sich auf die Weihnachtsbotschaft zu besinnen. Das Schöne daran ist auch, man trifft Leute aus dem Dorf, denen man sonst kaum begegnet.

[Katrin Rentsch]

Blauer Schulrucksack

Dank der enormen Spendenbereitschaft der Neukircher und Ringenhainer; zuzüglich eines Spendenbetrages aus Grafenwöhr konnten von uns in diesem Jahr 145 gepackte Schulrucksäcke für die Kinder in Tansania im Meru-Gebiet beigesteuert werden.

Ein herzlicher Dank an alle Spender!!!

Weihnachten 2017

Wir blicken dankbar auf die ereignisreichen Advents- und Weihnachtstage zurück. Die Gottesdienste in der Adventszeit, das abendliche Zusammenkommen bei einzelnen Gemeindemitgliedern zum „offenen Adventskalender“, der Besuch im Seniorenwohnhaus „Am Davidsberg“, der Adventsnachmittag und die Weihnachtsgottesdienste mit den Krippenspielen brachten uns die Geburt Jesu nahe. Es sei allen ganz herzlich gedankt, die zum Gelingen beigetragen haben; sich mit Ideen einbrachten und viel Zeit opferten. Zu den Gottesdiensten am Heiligen Abend füllte sich unsere Kirche mit vielen Besuchern. Wir danken für die Kollekten zur Christvesper (1.465,20 €) und zur Christnacht (1.347,30 €), sowie für die Spenden für „Brot für die Welt“ (700,00 €).

Konfirmandenrüstzeit

Vom 17.-19. November waren wir unterwegs zu einem gelungenen Wochenende in Lückendorf. Wir - das waren: 29 Konfirmanden, 2 Jugendhelfer, unsere Kantorin Dörte Riechen, die Gemeindepädagogin Christina Patzig und die beiden Pfarrer. Die Hin- und Rückreise wurde durch Eltern organisiert – vielen Dank noch einmal. Inhaltlich beschäftigte uns die Geschichte vom großen Abendmahl, der wir uns aus unterschiedlichen Perspektiven näherten. Was brauchen wir zu einem Fest? Wen laden wir ein und wen nicht? Was hindert Menschen an Gottes Fest des Lebens teilzunehmen? Wir haben gemeinsam gebastelt, gespielt, gekocht, ein Agapemahl gefeiert und auch der Ausflug nach Großschönau ins Bad wird in guter Erinnerung bleiben.

[Pfn. M. Mickel]