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Gemeindeleben in Neukirch

Partnerschaftssonntag am 10. Juni

In jedem Jahr wird der Partnerschaft unserer Kirchgemeinde mit Kisosora in einem Festgottesdienst besonderer Ausdruck verliehen. Predigten eigens dafür werden ausgetauscht und in den Partnerkirchen verlesen. In diesem Jahr hatten wir Pfr. Mwakibasi aus Tansania zu Gast. Er übernahm die Predigt und betonte mit: „Wir sind eingeladen“, dass Gott uns einlädt, sich Zeit zu nehmen für seine Botschaft, für den sonntäglichen Gottesdienst und für unseren „Nächsten“. Claudia Mickel-Fabian verlas die Grußbotschaft, welche eigens aus Kisosora an unsere Kirchgemeinde gesendet wurde. Da einige Bilder mitgeschickt worden waren, konnten wir sehen, wie sich das Leben im Kindergarten abspielt. Immer wieder war das Gebäude für die Kinder ein Spendenanliegen für uns. Wie wir erfuhren, ist nun das Dach undicht. Sicher hat das die Gottesdienstbesucher erwogen für eine reichliche Kollekte zu sorgen. Es wurden 330,58 € gespendet. Danke! Nach dem Gottesdienst gab es noch die Möglichkeit mit Pfarrer Mwakibasi ins Gespräch zu kommen. Es wäre noch anzumerken, dass zum Lichtbildervortrag in Steinigtwolmsdorf mit Jans Wünsche ebenfalls für das Kindergartendach gespendet wurde. Wir danken für 106,50 €!

[Petra Raasch]

Gottesdienst an der Ringenhainer Talsperre

Am 3. Juni 2018 gab es einen besonderen Gottesdienst der beiden Schwesterkirchgemeinden. Der Ringenhainer Heimat– und Ortsverein begeht in diesem Jahr sein 10jähriges Bestehen und erwarb zu diesem Anlass eine Fahne. Bei schönem Wetter pilgerten Neukircher, Ringenhainer, Steinigtwolmsdorfer und Weifaer Einwohner zur Ringenhainer Talsperre. Pfn. Mickel und Pfr. Briesovsky feierten dort mit allen Anwesenden in Gottes schöner Natur einen Gottesdienst. Darin wurde die Fahne des Vereins von unserem Pfarrer gesegnet. Die Ringenhainer Talsperre ist ein ruhiges und schönes Fleckchen Erde und vielleicht findet sich im nächsten Jahr mal wieder eine Gelegenheit, um dorthin zum Gottesdienst einzuladen.
[H. Fabian / K. Rentsch]

Kinderchorrüstzeit

Vom 9.-13. Mai weilte nun schon zum sechsten Mal der Ebersbacher Kinderchor zur Rüstzeit in Neukirch. Unsere Gruppe setzte sich aber aus Reisenden mehrerer Orte zwischen Eibau und Sohland zusammen. In den Tagen war Zeit zum Singen, Spielen und Kindsein, zum Wandern und Baden und zum näheren Kennenlernen untereinander. In herzlicher Weise fanden wir Aufnahme in der Gemeinde, in den Gottesdiensten in Ringenhain und Neukirch sowie in 13 freundlichen Gastfamilien, die zum Teil ganz kurzfristig "Ja" zu einer Besuchsanfrage gesagt haben. Darüber sind wir dankbar, hat es doch ganz wesentlich zum Gelingen unserer Tage beigetragen. Herzliche Grüße aus Ebersbach
[A. Egermann]

Fleißige Helfer

Kirchgemeindeleben ist nur durch das Mitwirken zahlreicher Helfer möglich! In den unterschiedlichsten Bereichen - ob bei der Kirchenmusik, den Gemeindefesten, bei den Veranstaltungen mit Kindern, den Vorbereitungen zu festlichen Gottesdiensten, dem Erntedankfest, Ausgestaltung der Frauendienste, Männerkreise, des Seniorenkreises, die Kirchennachrichten zum Druck vorbereiten, „Schnappschüsse einfangen“, Kirchennachrichten austragen, und vieles mehr. Wenn es nicht so viele fleißige, uneigennützige Gemeindemitglieder gäbe, denen das Gelingen der Gemeindevorhaben am Herzen liegt, wäre unser Gemeindeleben nicht so vielfältig. Nun ist aber in jedem Frühjahr, bevor die Gottesdienste wieder in der Kirche beginnen, die Kirchenreinigung notwendig. Unsere Küsterin, Frau Pradel, organisierte schon vor dem obligatorischen „Kirchenreinigungssonnabend“ verschiedene Arbeiten. Ihre fleißigen Frauen und Männer leisteten bereits enorme Vorarbeit, bevor das Reinigungsgeschwader am Sonnabend erwartet wurde. So war es wieder sehr spannend, ob ausreichende Unterstützung da sein wird, um die Restarbeiten zu erledigen. Siehe da, wir waren eine bunt gemischte Truppe von Männern, Frauen und sogar angehenden Konfirmanden. Alle haben kräftig zugepackt und so konnten die letzten Reinigungsarbeiten in unserer Kirche erledigt werden.
Ein herzlicher Dank an die Helfer und speziell an die bei der Kirchenreinigung!

Himmelfahrtsgottesdienst in Ringenhain

Die Neukirch-Ringenhainer Kirchgemeinde versammelt sich seit einigen Jahren auf dem Grundstück der Familie Thieme zum Gottesdienst im Freien. Meisst war das gut möglich, ab und an mußten wir in eine naheliegende Lagerhalle ausweichen, wenn das Wetter zu unfreundlich war. Doch in diesem Jahr standen Tische und Bänke draußen am Teich bereit, und das Birkenkreuz leuchtete weiß hinter dem Altartisch mit den Kerzen darauf. Die Bläser unseres Posaunenchores erhielten Verstärkung durch Bläser aus Ebersbach und Neugersdorf, die im Rahmen der Kinderfreizeit in unserer Gemeinde zu Gast waren. Nach der langen Schönwetterphase brauten sich dunkle Wolken am Himmel zusammen, und auch die Wetterapps waren sich sehr uneins, aber bis auf einige geringfügige Spritzer kam bei uns nichts herunter. So nahm die Versammlung bei sommerlicher Wärme ihren Verlauf, und auch das anschließende Kaffeetrinken konnten wir ungestört genießen. Ein herzlicher Dank an die fleißigen Helfer, die all das perfekt vorbereitet hatten. Mit einigen Volksliedern, gespielt von den Bläsern, klang der Nachmittag aus.
[C. Krause]

Herrnhuter Missionare berichten

Einer Tradition der Herrnhuter Brüdergemeine haben wir es zu verdanken, dass wir in Lebensläufen der Gemeindeglieder lesen dürfen. Da bei Trauergottesdiensten der Lebenslauf des oder der Verstorbenen verlesen wurde, blieben diese persönlichen Lebensberichte im Herrnhuter Unitätsarchiv erhalten. Durch den Leiter des Unitätsarchives, Herrn Kröger, angeregt, spürte Frau Dr. Rieger diesen Lebensläufen im Herrnhuter Archiv nach. Als sie abfotografiert waren, begann die mühevolle Kleinarbeit des Übertragens, wobei auch Michael Werner einen Teil übernehmen konnte. Diesen Beiden haben wir es zu verdanken, dass wir darin lesen können. Dabei erfahren wir etwas von den damals schwierigen Lebensumständen. Die Verfasser erlauben uns einen Einblick in ihre Gefühlswelt und Kraftquelle für ihre missionarische Lebensaufgaben. Berührend ist, dass es sich nicht um weltbekannte wichtige Persönlichkeiten handelt, sondern um ehemalige Einwohner aus Neukirch, Ringenhain und Umgebung; vielleicht sogar um Vorfahren von uns. Die eingefügten Bilder (Zeichnungen von Günter Conzendorf) über die Missionsstationen ermöglichen dem Leser die Vorstellung über das Lebensumfeld, welches sich die Herrnhuter ja erst schaffen mussten. Die Landkarten geben die geografische Auskunft dazu. Wenn man so will, kann man sogar von einem hochwerten Fachbuch sprechen, was durch die solide, ansprechende Druckausführung durchaus an Wert gewinnt. Der Oberlausitzer Verlag gab 500 Bücher in Druckauftrag, wovon Neukirch 400 zum Verkauf bekam. In der Vorweihnachtszeit konnten wir schon einige Leser damit erfreuen. In der Papeterie Darkow, beim Kulturförderverein Neukircher Heimat e.V., der Drogerie Riedel in Steinigtwolmsdorf und im Pfarramt in Steinigtwolmsdorf und Neukirch kann es weiterhin für 19,95 € erworben werden. Ein Dank gilt den Initiatoren Frau Dr. E. Rieger, Michael Werner, Günter Conzendorf, denen wir dieses Buch verdanken aber auch dem Kulturförderverein Neukircher Heimat e.V., Jens Riedel und Pfr. Briesovsky, welche die wirtschaftliche Basis für die Durchführung dieses „Buchprojektes“ bereiteten.

Lebendiger Adventskalender

...den konnten wir auch in diesem Jahr in Ringenhain dreimal erleben. Familie Thieme machte den Anfang. In der 2. und 3. Adventswoche fand man sich dann bei Fam. Riethmüller und Fam. Rentsch ein. In anheimelnder Atmosphäre bei Kerzenschein, mit Glühwein, Kürbispizza, Bratapfel und selbstgebackenen Keksen wurde gesungen, Geschichten erzählt, Erlebnisse ausgetauscht. Für die Ringenhainer ist das immer wieder eine schöne Gelegenheit, gemeinsam im Advent zusammen zu sein und sich auf die Weihnachtsbotschaft zu besinnen. Das Schöne daran ist auch, man trifft Leute aus dem Dorf, denen man sonst kaum begegnet.

[Katrin Rentsch]

Blauer Schulrucksack

Dank der enormen Spendenbereitschaft der Neukircher und Ringenhainer; zuzüglich eines Spendenbetrages aus Grafenwöhr konnten von uns in diesem Jahr 145 gepackte Schulrucksäcke für die Kinder in Tansania im Meru-Gebiet beigesteuert werden.

Ein herzlicher Dank an alle Spender!!!

Weihnachten 2017

Wir blicken dankbar auf die ereignisreichen Advents- und Weihnachtstage zurück. Die Gottesdienste in der Adventszeit, das abendliche Zusammenkommen bei einzelnen Gemeindemitgliedern zum „offenen Adventskalender“, der Besuch im Seniorenwohnhaus „Am Davidsberg“, der Adventsnachmittag und die Weihnachtsgottesdienste mit den Krippenspielen brachten uns die Geburt Jesu nahe. Es sei allen ganz herzlich gedankt, die zum Gelingen beigetragen haben; sich mit Ideen einbrachten und viel Zeit opferten. Zu den Gottesdiensten am Heiligen Abend füllte sich unsere Kirche mit vielen Besuchern. Wir danken für die Kollekten zur Christvesper (1.465,20 €) und zur Christnacht (1.347,30 €), sowie für die Spenden für „Brot für die Welt“ (700,00 €).

Konfirmandenrüstzeit

Vom 17.-19. November waren wir unterwegs zu einem gelungenen Wochenende in Lückendorf. Wir - das waren: 29 Konfirmanden, 2 Jugendhelfer, unsere Kantorin Dörte Riechen, die Gemeindepädagogin Christina Patzig und die beiden Pfarrer. Die Hin- und Rückreise wurde durch Eltern organisiert – vielen Dank noch einmal. Inhaltlich beschäftigte uns die Geschichte vom großen Abendmahl, der wir uns aus unterschiedlichen Perspektiven näherten. Was brauchen wir zu einem Fest? Wen laden wir ein und wen nicht? Was hindert Menschen an Gottes Fest des Lebens teilzunehmen? Wir haben gemeinsam gebastelt, gespielt, gekocht, ein Agapemahl gefeiert und auch der Ausflug nach Großschönau ins Bad wird in guter Erinnerung bleiben.

[Pfn. M. Mickel]

Zeltlager in Neukirch

Bei Super-Sommer-Ferienwetter erlebten 70 gutgelaunte Kinder und Jugendliche aus den Kirchgemeinden Neukirch und Schmölln- Putzkau vier erlebnisreiche Tage im Zeltlager am Kirchgemeindehaus. Auf unterschiedlichste Weise ging es um das Thema „Eins, zwei oder drei?“ Besonders knifflig war es, herauszufinden, wie das mit Gott ist. „Drei und doch einer“? Ein Gott, der uns in drei Weisen begegnet? Wir lernten Gott als liebenden Vater kennen, der uns in Jesus, dem Sohn, ganz nahe ist, der als Heiliger Geist Menschen verändert und in ihnen das Vertrauen zu Jesus weckt. Passend zum Thema bereiteten wir ein Abendbrot vor, bei dem alle Speisen aus drei Zutaten bestanden und machten Staffelspiele rund um die „Drei“. Beim Klettern im Kletterwald Königstein bewiesen alle reichlich Mut und manch einer wagte sogar den „freien Fall“! Mut brauchten auch alle, die an der spannenden Nachtwanderung teilnahmen. Da musste man auf allerhand Überraschendes gefasst sein! Das Baden im Steinigtwolmsdorfer Bad war bei der Wärme ein erfrischender Hochgenuss. Außerdem gab es viel Zeit zum Spielen und Basteln. Dabei entstanden Kunstwerke aus Speckstein, Modelliermasse und Blumentöpfen. Jeder erlebnisreiche Tag endete mit einer Abendandacht in der Kirche, die stimmungsvoll mit Kerzen erleuchtet war. Unsere Konfirmanden und Jugendhelfer haben das Zeltlager mit viel Einsatz vorbereitet und die Programmpunkte gestaltet. Sie waren zuverlässige Begleiter für die Kinder, leiteten sie in der Themenarbeit, beim Spielen und Basteln an. Die Nachtwanderung und den Stationsbetrieb gestalteten sie einfallsreich und engagiert und selbst beim Küchendienst halfen sie tatkräftig mit. Für unser leibliches Wohl sorgten wieder zahlreiche Helfer aus der Gemeinde und unser Koch. Die Abendandacht gestalteten ebenfalls Jugendliche und die Nachtwache wurde von drei mutigen Vätern übernommen. Ihnen allen sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Denn ohne ihre Mitarbeit wäre das Zeltlager
nicht das, was es ist.
[C. Patzig]