Kirchgemeinden Neukirch & Steinigtwolmsdorf

Gemeindeleben in Neukirch

Frauendienstausflug

Am Montag, den 5. September fand seit langem wieder die Ausfahrt von unserem Frauendienst Neukirch statt. Wir starteten am Vormittag in Neukirch bei schönstem Sonnenschein über Ringenhain und Weifa. Die Fahrt durch die Oberlausitz ins Zittauer Gebirge verkürzte uns Herr Müller von Oberlausitz Tourist mit interessanten Geschichten über unsere schöne Heimat. Ein gutes Mittagessen erwartete uns im Kurhotel Jonsdorf. Dann ging es nach Zittau in die Kirche zum Heiligen Kreuz, zum größten und ältesten Fastentuch Deutschlands. Wir hörten die interessante Geschichte des 550 Jahre alten Fastentuchs, auf das die Biblische Geschichte des Alten und Neuen Testaments gemalt wurde. Man steht staunend vor diesem Kunstwerk, das so viele Jahrhunderte überlebt hat und vor vielen Jahren in der Schweiz restauriert wurde. Nun folgte ein Spaziergang mit Herrn Tobias Mickel durch Zittau zur Johanniskirche, wo uns schon unsere ehemalige Pfarrerin, Frau Margrit Mickel erwartete, die jetzt in dieser Kirche Pfarrerin ist. Wir wurden mit einer kleinen Andacht begrüßt und wir freuten uns alle sehr, sie wiederzusehen. Herr Tobias Mickel erzählte uns anschließend viel Interessantes über die wechselvolle Geschichte dieser Kirche. Nach einem Kaffeetrinken und vielen Gesprächen über diesen schönen Tag ging es wieder nach Hause. Wir möchten uns bei Christiane Kämpfe und Claudia Mickel bedanken, die diese Fahrt organisiert haben.

[M. Scholze]

LIFT Konzert in unserer Kirche

Am 10. September fand das lange vorbereitete Konzert mit der Gruppe LIFT statt. 560 Leute aus nah und fern kamen in unsere Kirche, um den Rockballaden zuzuhören. LIFT spielte alte Klassiker, aber auch neue Titel, die teilweise vom Organisten Andre Jolig an unserer Orgel begleitet wurden. Die Leidenschaft der Musiker sprang gleich auf das Publikum über, so dass eine super Stimmung aufkam und teilweise mitgesungen wurde. Die Musiker bedankten sich sehr bei mir, dass sie in dieser schönen Kirche spielen konnten. Die meisten Besucher waren begeistert, dass wir so ein Konzert in unserer Kirche durchgeführt haben. Deshalb ein ganz herzlicher Dank an alle Helfer und Mitstreiter, wie Junge Gemeinde, Kirchenvorstand mit Anhang, Kirchenmitarbeiter, Freunde und Unterstützer, wie Naturschutzzentrum, Bauhof und Familie Porsche vom Valtenberg, die uns Stehtische und Schirme zur Verfügung stellten.
Einfach ein Dank an alle von mir!

 

Feierstunde zur 800 Jahrfeier Neukirch/Lausitz

Am 9. Juli fand in unsere Kirche der Festakt zur Eröffnung des Festwochenendes im Rahmen der 800-Jahrfeier Neukirch/Lausitz statt. Der Kircheninnenraum war festlich geschmückt und beleuchtet. Zahlreiche Neukircher Bürger, Gäste aus der Partnerstadt Bönnigheim, geladene Gäste aus Politik & Wirtschaft, Vereine und die Bürgermeister der anderen 800-jährigen Oberlandgemeinden waren versammelt.
Bürgermeister Jens Zeiler und Pfarrer Briesovsky begrüßten alle Bürger & Gäste und berichteten aus der 800-jährigen Geschichte unseres Ortes. Mit einem kurzen Filmbeitrag wurde anschließend die Gemeinde Neukirch/Lausitz vorgestellt. Christoph Krause schilderte in einem bewegenden Vortrag die Kirchengeschichte der letzten Jahrhunderte und welche wichtige Rolle die Kirche in der Ortsgeschichte und -entwicklung einnimmt. Herr Landrat Harig konnte dem nichts mehr hinzufügen, machte jedoch in seinem Schlusswort den Bürgern Mut nach vorn zu schauen und gemeinsam Krisen zu bewältigen.

Musikalisch wurde das Programm von unserer Kantorin Ina Hultsch und em Stadtmusikdirektor aus der Partnerstadt Bönnigheim, Herrn Rainer Falk, ausgestaltet. So konnte man die Stadtkapelle Bönnigheim gemeinsam mit unserem Posaunenchor hören. Der Kirchenchor der Gemeinden Neukirch und Steinigtwolmsdorf sang gemeinsam mit der Gemeinde das Oberlausitzlied und das Neukirchlied „Im Tale der Wesenitz“ von Kurt Piehler.
Es war eine gelungene Festveranstaltung, die uns in Erinnerung bleiben wird.
[N. Golaszewski]

 

Harmonic Brass

In unserem Posaunenchor blies Theodor Hultsch die Tuba, das tiefste Instrument und damit das Fundament des Chores. Als er 2009 starb, spielte sein Enkel Karl-Wilhelm Hultsch zur Beerdigung das erste Mal öffentlich auf dem Instrument seines Großvaters. So fing alles an – klein und dann wurde alles groß – Karl-Wilhelm, der es bis in das international renommierte Bläserensemble geschafft hat und seit 2020 das Fundament mit seiner Tuba in dieser Bläsergruppe bildet. Wir durften das Quintett „Harmonic Brass“ in unserer Kirche am 8. Juli erleben. Bereits 19.20 Uhr war die Kirche voller besetzt als zu Weihnachten. Wir wurden eingeladen zu einer Schifffahrt auf der Donau, vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer. Andreas Binder war der Moderator, gleichzeitig der Waldhornbläser, der uns ungemein fröhlich, spannend und interessant auf unserer Fahrt begleitete. Wie der Fluss selbst ist auch die Musik seiner Anrainerstaaten. Die 5 Donauten in Matrosenuniform brachten sie uns zu Gehör. In Passau steht die größte Kirchenorgel. Johann Sebastian Bach schrieb eine Toccata und Fuge für Orgel. Diese hörten wir jetzt vom Quintett, ein großartiger Wechsel zwischen hohen und tiefen Passagen, beeindruckend der Tiefbass, gefolgt von schnellen Trompeten, Horn und Echostellen. Nach dem Trugschluss folgte der Zusammenklang aller 5 Bläser. Von Anton Bruckner hörten wir „Locus iste a Deo factus est“ = Dieser Ort ist von Gott geschaffen. Zur Einweihung einer Kapelle in Linz wurde dieses Stück geschrieben. Sehr zart und gefühlvoll hörten wir hier die Bläser. Der Kapitän blies das Waldhorn einfühlsam mit melodiösen Stellen und Abstufungen zum Träumen. In Wien sollten wir nicht nur an Kaiser Franz und Sissi denken, sondern uns ein Trompetenkonzert von Johann Nepomuk Hummel anhören, was Elisabeth Fessler meisterhaft interpretierte und wie jede Note, die im Konzert gespielt wurde, auswendig vortrug. Von Wolfgang Amadeus Mozart, der mit Wien eng verbunden ist, hörten wir ebenfalls ein Stück, bei dem die Soli abwechselnd von Hans Zellner und Elisabeth Fessler an den Trompeten mit Leichtigkeit und Spielfreude ausgeführt wurden. Immer wieder gab der Käpten spaßige Anweisungen an seine Crew (z.B. Kartoffeln schälen), die uns erheiterten.
Wir machten auch Station in Serbien bei Musik mit Schlagzeug und einem Posaunensolo. Es folgte ein rumänischer Tanz mit einem rasanten Solo der Posaune, gespielt von Alexander Steixner. Schließlich hieß es, Kameraden lichtet zum letzten Mal den Anker und steuert das Schiff sicher durch das Delta. Immer wieder gab es tosenden Beifall. Als zum Schluss „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss geblasen wurde, standen alle auf, klatschten und begannen zu schunkeln. So beschwingt und begeistert gingen wir nach Hause – eine einmalig schöne musikalische Reise auf der Donau!

[H. Mai]

 

Konfirmation 2022 in Neukirch

Konfirmiert wurden: Louise Fehrmann, Nino Freudenberg, Annika Friemel, Jona Gläsner, Magdalena Heinrich, Leopold Hensel, Louis Lohse, Paula Müller, Jonathan Paul, Pia Riedel, Martha Schmidt

Da es im Januar dieses Jahres nicht klar war, ob die Konfirmation zum regulären Zeitpunkt am zweiten Sonntag nach Ostern ohne Einschränkungen stattfinden kann, beschloss der Kirchenvorstand, sie auch in diesem Jahr noch einmal etwas in Richtung Sommer zu verschieben auf den Sonntag vor Pfingsten. Sommerliche Wärme hielt das Wetter für die 11 Jugendlichen an diesem Tag zwar noch nicht bereit, aber ein schöner Tag wurde es dennoch für sie. Einer von ihnen wurde im Gottesdienst getauft, die anderen Zehn legten im Blick auf die Taufe, die sie als kleine Kinder empfangen hatten, nun das Konfirmationsversprechen ab, auch zukünftig im christlichen Glauben leben und wachsen zu wollen. Pfarrer Briesovsky machte in seiner Predigt anhand eines Kompasses deutlich, dass die Bibel und der christliche Glaube, zu dem die Jugendlichen sich in ihrer Konfirmation bekennen, ihnen Orientierung für ihr Leben schenke. Wenn sie sich aber doch verirren sollten, wie der verlorene Sohn im Gleichnis Jesu, dann sollten sie wissen, dass ihr himmlischer Vater kein Oberlehrer sei, sondern sie in seiner Liebe anschaue und nur darauf warte, dass sie den Kompass des Glaubens zur Hand nähmen, um ihnen zu helfen und ihnen den Weg zu zeigen. Nach dem Konfirmationssegen empfingen sie am Altar zum ersten Mal das Heilige Abendmahl. Zu diesem Anlass hatte der Kirchenvorstand auch in diesem Jahr wieder für jeden Konfirmanden einen Becher aus Ton töpfern lassen, den sie als Geschenk im Anschluss mit nach Hause nehmen durften. Kantorin, Ina Hultsch und der Kirchenchor sorgten musikalisch dafür, dass es ein würdiger und feierlicher Höhepunkt für unsere Konfirmanden wurde, an den sie sich hoffentlich noch lange erinnern werden.

 

Partnerschaftssonntag

mit der Partnergemeinde Kisosora in Tanga / Tansania am 22. Mai

Am Sonntag ROGATE - BETET! wurde wieder in beiden Gemeinden Gottesdienst zur Partnerschaft gefeiert, der bei uns unter dem Motto FRIEDENSWERKZEUG GESUCHT stand. Die Vielfalt der Farben, die das Leben ausmachen, finden wir in der Landesfahne von Tansania:

GRÜN - ist das Land
BLAU - ist der Ozean, dessenWellen an TansaniasKüste schlagen
GELB - steht für die Bodenschätze des Landes
SCHWARZ - ist die Hautfarbe der Tansanier.

In einem Werkzeugkoffer suchten Mutter und Sohn nach dem Friedenswerkzeug. Doch Hammer, Säge und Zange konnten diesen Anspruch nicht erfüllen. Ganz unten kam dann ein Blatt Papier zum Vorschein, das wie ein Inhaltsverzeichnis anmutete. Doch weit gefehlt. Es war das Friedensgebet, welches Franz von Assisi zugeschrieben wird. Es sagt uns ganz genau, wie wir miteinander in Frieden leben könnten. Im Lukas-Evangelium hörten wir, wie Jesus den Jüngern das Gleichnis vom bittenden Freund erzählt, indem er ihnen seine innere Haltung zum Beten verdeutlicht. Natürlich kam die Musik nicht zu kurz. Bei ASANTE SANA JESU wurde kräftig mitgesungen. Im Anschluss konnte dann an der SAFTBAR, wo 2 Jugendliche aus der Gemeinde aus vielen Früchten Getränke mixten, diese auch verkostet werden. Am Vortag in heimischer Küche gebackene MAANDAZIS schmeckten dazu klasse. Auch wenn es ein fröhlicher Gottesdienst war, sollten wir nicht vergessen, in welch schwieriger Zeit wir heute leben und dass das Beten einen hohen Stellenwert einnehmen muss. Gerade jetzt werden überall Menschen gesucht, die Gott bitten: OH HERR, MACH MICH ZU EINEM WERKZEUG DEINES FRIEDENS!

[K. Rentsch]

Informationen aus Kisosora
 Die Arbeiten im Kindergarten und auch in der Kirchgemeinde gehen gut voran.
 Pfarrer Hokelai und das Partnerschaftsteam gestalten den Gottesdienst mit Liedern und Gebeten.
 Wir wollen die Partnerschaft weiter pflegen und laden euch nach Kisosora ein.
 In der Kirchgemeinde gibt es ein gemeinsames Friedensprojekt aller Religionen. Es heißt
„Frieden beginnt zu Hause“. In vielen Familien gehören die Ehepartner unterschiedlichen Religionen an. Oft werden Konflikte mit Gewalt ausgetragen. Diesen Familien bietet die Kirchgemeinde Unterstützung an. Wir beten im Gottesdienst um Frieden für die Menschen in der Ukraine und in Russland.

Sonntag Kantate

„Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen!“ Franz von Assisi Und so war es uns allen eine große Freude, den Gottesdienst am Sonntag Kantate - das heißt: Singet! - nach zweimaliger Pause wieder fröhlich singend zu gestalten. Herzlichen Dank an alle Sängerinnen und Sänger vom Chor und eine herzliche Einladung an alle, die gern singen, es einmal im Chor mit zu probieren. Wir tun das jede Woche:

Montag, 19.30 Uhr, im Kirchgemeindehaus in Neukirch und es macht Spaß

Kirchenputz durch die Gemeinde

Am 22. April fand der „Kirchenputz“ statt. Wie immer haben viele fleißige Hände mitgeholfen. Wir Kinder kümmerten uns um die einfachen Dinge, wie z.B. das Absaugen der Teppiche und das Abwischen der Kirchenbänke. Die Erwachsenen putzten die Fenster, saugten den Kirchenboden und schauten, dass alles funktionierte. Zum Ende gab es eine kleine Verpflegung. Dank dieser freiwilligen Aktion strahlt die gesamte Kirche nun in einem sauberen Glanz! Stellvertretend möchte ich meinen Dank an alle aussprechen, diesich beteiligt haben!

[William Keller]

Osternacht & Ostergottesdienst

„Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden“ So begrüßten sich zahlreiche Besucher zur Osternacht am Ostersonntag früh zeitig 5:45 Uhr zum Osterfeuer auf dem alten Friedhof an der Kirche. Anschließend wurde die Osterkerze am Eingang der Kirche entzündet und unter dem Gesang „Christus Licht der Welt – Gott sei ewig Dank“ in die dunkle Kirche getragen. In der Kirche wurden weitere Osterlichter entzündet, was für eine schöne Atmosphäre sorgte. Mit einer Andacht mit Lesungen und Gebet durch Unterstützung von OLKR Pilz und musikalisch an der Orgel durch Ronja Knorre war diese Osternacht ein schöner Beginn für den Ostersonntag. Allen Beteiligten herzlichen Dank dafür. Zum familienfreundlichen Ostergottesdienst waren zahlreiche Gottesdienstbesucher erschienen. Der Kinderchor sowie der Posaunenchor und der Tanzkreis aus Steinigtwolmsdorf sorgten für die musikalische Umrahmung. Im gemeinsamen Gebet, Lesungen und der Predigt wurde für jeden die Osterbotschaft erlebbar. Nach dem Gottesdienst konnten die Kinder noch auf Ostereiersuche gehen. Auch hierfür allen Beteiligten einen herzlichen Dank.
[Th. Petschel]

Gemeindepflanztag

Am 9. April hat ein Gemeindepflanztag in unserem Kirchenwald stattgefunden. 34 Gemeindemitglieder, darunter 10 Konfirmanden und 5 Jugendliche von der Jungen Gemeinde haben 440 Bäume gepflanzt. 300 Lärchen, 100 Erlen und 40 Buchen haben Ihren Platz auf einer freien Fläche bekommen, die wegen Borkenkäferbefall leider gerodet werde musste. Nach getaner Arbeit gab es bei typischem Aprilwetter Bratwurst und Getränke. Im Namen des Kirchenvorstandes bedanken wir uns bei allen, die bei der Aktion geholfen haben. Einen ganz besonderen Dank an Rüdiger Häge, als Waldverantwortlicher von der Landeskirche Sachsen, für die Organisation und Vorbereitung des Gemeindepflanztages.
[J. Wünsche]

 

Heiligabend in Neukirch

Leider war es in Neukirch nicht möglich, eine Christvesper abzuhalten. Da aber die Kinder fleißig das Krippenspiel geprobt haben, wurde es aufgezeichnet und darf hier abgerufen werden.

Link zum Krippenspiel

Ebenso in Steinigtwolmsdorf:

Die Andacht finden Sie hier

 

2. Weihnachtsfeiertag

Am zweiten Weihnachtsfeiertag durften wir die Weihnachtsgeschichte noch einmal erleben. Die Christenlehrekinder der 4. Klasse haben mit ihrem kurzen „Krippenspiel der Engel“ die Geschichte der Heiligen Nacht aufgeführt. Der kleine Engel war der mutigste von allen und hat uns die Weihnachtsbotschaft „von hoch oben“ verkündet: „Fürchtet Euch nicht, denn Euch ist heute der Heiland geboren.“ Ein großes Dankeschön und Lob an die Christenlehrekinder und an alle fleißigen Helfer. Trotz aktueller Einschränkungen war der Gottesdienst musikalisch sehr schön von unserer Kantorin und Ihrer Tochter ausgestaltet. Die Gemeindelieder wurden begleitet von der Orgel solo gesungen und haben die Weihnachtsbotschaft in der Kirche erklingen lassen. Das Abschlusslied „Oh, du Fröhliche“ durften alle Gottesdienstteilnehmer dann gemeinsam singen. Am Ende des Gottesdienstes konnte sich jeder das Licht von Bethlehem und damit die Weihnachtsbotschaft mit nach Hause nehmen.

[N. Golaszewski]

Christnacht 2021

Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass die Gottesdienste in der Weihnachtszeit wieder den Pandemiebedingungen und damit verbundenen Einschränkungen unterliegen müssen. Die Christnacht fand daher unter Beachtung der 3G- Regeln statt. Am Eingang wurden die Nachweise kontrolliert und so konnte jeder nun am festlichen Gottesdienst teilnehmen. Haltet inne. Geht aufeinander zu und gebt euch die Hand. Sup.i.R. Andreas Conzendorf hielt eine sehr besinnliche Predigt über Gräben, die Menschen trennen. Die tröstende Botschaft aber ist, Gräben kann man überwinden. Wir müssen nicht in unseren alten Ansichten verharren. Das Kind in der Krippe verbindet uns alle. Wir überwinden entstandene Gräben, indem wir aufeinander zugehen und gegenseitiges Verständnis zeigen. Dazu sind wir alle aufgefordert, so die Botschaft der Weihnacht. Eingebettet in den Gottesdienst sahen wir das zur Tradition gehörende Krippenspiel. In humorvoller Weise wurde die Weihnachtsbotschaft auch zum Spiegel unserer menschlichen Schwächen. Es ist daher mehr als nur ein hübsches Theaterstück, nein es regt auch zum Nachdenken über sich selbst und unsere Beziehungen zu unseren Mitmenschen an. Der rote Faden der Predigt setzte sich so fort. Den Krippenspielern gebührt ein herzliches Dankeschön für ihren Auftritt und die davor liegenden Mühen. Den Hygienevorschriften entsprechend war der uns verbindende gemeinsame Gesang leider stark eingeschränkt. Dass es rotzdem musikalisch ein rechter Festgottesdienst wurde, dafür sorgte einfallsreich unsere Kantorin Ina Hultsch, Sie setzte mit ihrer Familie einen sehr festlichen musikalischen Rahmen für den Gottesdienst. So war unter anderem ein Quartett aus Orgel, Trompete, Horn und Tuba zu hören. Dank allen Mitwirkenden! Zum Schluss stimmten alle ein in das wohl bekannteste Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“. Unser Glockengeläut begleitete uns auf dem Heimweg.

[O. Kaufer]

Christvesper

Alle Jahre wieder … gehen wir als Familie in die Christvesper. Das haben meine Eltern schon mit uns gemacht, als wir Kinder waren und diese Tradition führen wir mit unseren Kindern fort. Doch seit nun mehr als zwei Jahren ist nicht nur die Weihnachtszeit von anderen Dingen geprägt. Die Christvesper, wie wir sie kennen, konnte nur in Form der offenen Kirche stattfinden. Durch die tolle Organisation des Kirchenvorstandes, der vielen ehrenamtlichen Helfer und der Kinder des Krippenspiels wurde für uns als Familie die offene Kirche jedoch etwas ganz Besonderes. Wir bekamen beim Gang durch die Kirche etwas
Zeit für die Einstimmung auf den Heiligen Abend,
Zeit, um einige Predigtgedanken von Pfarrer i.R. Groß zu hören,
Zeit, um ein Stück des liebevoll aufgeführten Kinderkrippenspiels zu sehen,
Zeit für ein stilles Gebet und Zeit für etwas Achtsamkeit und Wertschätzung.

Am „Ringenhainer Ausgang“ durfte sich jeder ein kleines Kerzenlicht mitnehmen. Ein Licht, um es hinauszutragen, in diesen Zeiten, die gerade etwas anders und doch besonders sind.

[S. Bruschwitz]

Danke

für Ihre Spenden zur Straßensammlung der Diakonie
vom 12. - 21. November für die Beratung für Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen. Gesammelt wurden 1080,95 Euro, davon werden 80 % an die Diakonie abgeführt und 20 % verbleiben in der Kirchgemeinde. Diese werden für die Seniorenarbeit eingesetzt.

Gedenken an unsere Verstorbenen

Der letzte Sonntag des Kirchenjahres ist ein Gedenktag für die Verstorbenen des Kirchenjahres, aber gleichzeitig werden wir auch an die eigene Endlichkeit erinnert. Am Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt, werden in den Gottesdiensten die Namen der Verstorbenen verlesen und gemeinsam mit den Angehörigen ihrer gedacht.

NEUKIRCH
Wir nehmen uns Zeit, gehen auf den Friedhof und schmücken die Gräber mit Blumen und Gestecken. An diesem Tag schließt sich der Jahreskreis, bevor am 1. Advent ein neues Kirchenjahr beginnt. Christoph Krause schreibt dazu: Diesen Weg, gesäumt von den alten Linden, gehen wir unser Leben lang immer und immer wieder. Wir treten durch das große Tor zu den Gräbern unserer Lieben, um sie zu pflegen und zu schmücken. Und je älter wir werden, um so mehr Namen kennen wir, die in die Grabsteine eingemeißelt sind. Wie im Abendlicht erscheint dann unser Leben, und der Tag rückt heran, an dem wir durch dieses Tor gefahren werden. Wohl dem, der glaubt und weiß, dies ist nicht die letzte Ruhe, sondern die Zwischenstation auf dem
Weg zu Gottes Nähe.

Martinstag 2021

In einem kurzen Gottesdienst zum Martinsfest spielten die Christenlehrekinder mit vielFreude die Geschichte von einer Martinslaterne. Diese wurde von den Kindern weitergeben an Menschen, die gerade ein besonderes Licht in ihrem Leben brauchten. So wanderte die Laterne zu kranken und traurigen Kindern und brachte mit ihrem Licht neue Hoffnung. Solche Hoffnungslichter hatten wir auch für die Senioren in unserem Seniorenwohnhaus gebastelt. Wir wollten ihnen damit eine kleine Freude bereiten und zeigen, dass wir an sie denken. Der lange Lampionumzug zog von der Kirche zur Feuerwache. So trugen die Kinder mit ihren Lampions das Licht der Nächstenliebe in unser Dorf. Im Schein des Martinsfeuers spielten Bläser unseres Posaunenchores bekannte Weisen und es wurden die Martinshörnchen verteilt. Einen herzlichen Dank an die Freiwillige Feuerwehr, den Reiterhof Hultsch, die Christenlehrekinder, den Tontechniker Fritz und die Bläser aus unserem Posaunenchor.

[C. Patzig]

 

WegPunkt

„Wenn euer Herz voll ist von Christus, werdet ihr singen müssen.“
Charles Haddon Spurgeon
Mit rockigen Sounds und Lobpreismusik, die unter die Haut geht, hat uns die Gruppe WegPunkt. aus Sohland am Freitag, dem 5. November einen unvergesslichen Abend beschert. Es war nicht nur ein Abend zum Zuhören oder gemeinsamen Musizieren, sondern gleichzeitig eine Einladung, sich durch die Musik auf den Weg zu Gott zu machen, ihm näher zu kommen. Ich denke, mit ihrer wunderbaren Art, Musik zu machen, hat die Gruppe es geschafft, wirklich Jeden in der Kirche persönlich abzuholen und mit auf diese Reise zu nehmen. Eine kleine Verschnaufpause mit der Möglichkeit, am Büchertisch zu stöbern, ins Gespräch zu kommen und draußen an der Feuerschale einen Glühwein oder Kinderpunsch zu genießen, rundete den Abend ab. Wir freuen uns, dass so viele Gäste dabei waren und für eine ausgelassene Stimmung sorgten. Gleichzeitig möchten wir uns ganz herzlich bei der Gruppe WegPunkt. bedanken, dass sie erneut den Weg in unsere Kirche nach Neukirch gefunden und uns mit ihrer Musik begeistert haben. Ein Dank gilt ebenso Herrn Pfarrer Walz für seine Worte zu Beginn des Konzertes und den Segen am Ende sowie allen Mitwirkenden, die zum guten Gelingen beigetragen haben.

[M. Pieschnick-Nimmrichter]

Jubelkonfirmation 2021

Gottes Schutz und Hilfe bei der Jubelkonfirmation in der Ev.-Luth. Kirche Neukirch

Am 3. Oktober wurde in unserer Kirche die Jubelkonfirmation coronabedingt von zwei Jahrgängen gefeiert. Jubilare, die 1995, 1996, 1970, 1971, 1960, 1961, 1956, 1955, 1950, 1951, 1945, 1946, 1940, 1941 oder früher konfirmiert wurden, waren allein oder mit ihren Gästen angereist. Pfarrer Briesovsky und Pfarrer Groß konnten 97 Jubilare begrüßen. Ich bin dafür aus NRW angereist und ich habe mich schon im Vorfeld auf diesen Tag riesig gefreut. Am liebsten hätte ich ein Junge-Gemeinde-Treffen nach dem Gottesdienst noch gehabt, so wie früher vor 50 Jahren. Mit Glockengeläut zogen wir in die mit Blumenkränzen geschmückte Kirche ein, so wie damals bei unserer Konfirmation. Bei mir kam da ein wenig Wehmut auf und Dankbarkeit, dass meine Eltern und ich dem Ruf Gottes, wie Pfarrer Briesovsky es dann in seiner Predigt auch spricht, gefolgt sind. Da an diesem Sonntag auch Kirchweihfest war, wurde das Evangelium Lukas 19, 1-10 ausgewählt, die Geschichte vom Zöllner Zachäus, der sich von Jesus hat rufen lassen. Jetzt, wo er von Christus erfüllt ist, kann er ein neues Lebenshaus füllen. Ich wurde angestoßen, darüber nachzudenken, wie mein Lebenshaus gefüllt ist, und der vielen Jubilare hier in dieser Kirche gerade? Wann gehen wir mit Gott? Im Rückblick auf die Konfirmationen wurde in der Predigt daran erinnert, dass wir Gottes Kinder sind und als solche erwarten wir nicht nur Gottes Schutz und Hilfe in diesem Leben, sondern wir leben in der Hoffnung auf das ewige Leben. Dies konnten wir Alle in der Einsegnung bekräftigen. Der Festgottesdienst wurde musikalisch von Kantorin Ina Hultsch und dem Posaunenchor mit Lob- und Dankliedern gestaltet. Am Ausgang nutzten einige Jubilare die Gelegenheit des Austausches bei Kaffee und Kuchen. Meine Freundin und ich, wir waren uns einig, Gottes Segen war spürbar. Wir hatten für uns ein gemeinsames Mittagessen organisiert, bei dem wir noch in Erinnerungen schwelgten. Ich bin dankbar für diesen besonderen Tag und dafür, dass es immer wieder Helfer gibt, die zu so einem Festgottesdienst beitragen.

[W. Walter]

 

Übergabe der Erntedankgaben

und Kollekte vom Erntedankfest 2021
Am 18.10. fuhren Andreas Sobe und ich nach Krabcice ins Altersheim der Diakonie, um die Erntedankgaben und Kollekte von 600 Euro zu übergeben. Wir holten erst in Rudnice Vlasta Erdinger ab, sie war eine langjährige Mitarbeiterin, jetzt im Ruhestand und Mitinitiatorin der Partnerschaft mit dem Altersheim in Krabcice über die Familie Mickel, und das schon fast dreißig Jahre. Danach fuhren wir nach Krabcice und wurden vom Direktor Ales Gabrysz und Mitarbeitern der Verwaltung herzlich empfangen. Sie zeigten uns gleich mit ganzem Stolz, dass an diesem Tag mit der Baugrube für den Fahrstuhlanbau begonnen wurde, wofür unsere Kollekte der letzten Jahre mit verwendet werden soll. Danach stellte man uns das ganze Projekt an Zeichnungen und Bildern vor. Der Fahrstuhl wird so groß, dass ein Pflegebett mit Personal rein geht. Nach Erzählungen und Bildern von unserem Erntedankfest und Vorausblick auf das Jahr 2022 mit der 800-Jahr-Feier unseres Ortes kam der große Wunsch vom Direktor, nächstes Jahr unserer Kirchgemeinde einen offiziellen Besuch einer Gruppe von Mitarbeitern des Altenheimes abzustatten, eventuell zur Festwoche oder zum Erntedankfest. Wir haben uns über die herzliche und freudige Aufnahme gefreut.

[J. Wünsche]

Erntedankfest und Einsegnung der Schulanfänger

Am 19. September waren wir eingeladen, in unserer wunderschön geschmückten Kirche gemeinsam das diesjährige Erntedankfest zu begehen. Neben allerhand schönen Gaben und vielen herbstlichen Klängen, waren es vor allem die Schulanfänger, welche in diesem Familiengottesdienst im Mittelpunkt standen. Sie empfingen den Segen Gottes, der sie in guten wie auch in schwierigen Zeiten stets begleiten möge. Außerdem überreichten Philipp Tonn und Christina Patzig jedem Schulanfänger ein Paar Socken – symbolisch, um sich „auf die Socken zu machen“ in einen neuen Lebensabschnitt, die Schulzeit. Im Anschluss konnte bei Bratwurst und Hot Dog noch gemütlich beisammengesessen werden. Wir möchten allen fleißigen Helfern, die zum Gelingen beigetragen haben, ganz herzlich danken.

[M. Pieschnick-Nimmrichter]

Konzert von Monika Martin

in unserer Kirche am 12. September
Zum dritten Mal konnten wir die Sängerin Monika Martin aus Graz in unserer Kirche begrüßen. Schon seit Wochen liefen dazu die Vorbereitungen vom Veranstalter, von unserer Kirchgemeinde und vom Fanclub. Plakate wurden verteilt und Karten konnte man bei der Papeterie Darkow in Neukirch und der Postfiliale in Steinigtwolmsdorf sowie bei allen Geschäftsstellen der Sächsischen Zeitung erwerben. Am Sonntag, dem 12.9., war es nun endlich soweit. Vor der Kirche hatte unsere Kirchgemeinde zwei Stände aufgebaut, wo man Getränke kaufen konnte und es standen schon viele Besucher vor der Kirche, als gegen 17.00 Uhr der Einlass in die Kirche erfolgte. Durch Corona gab es natürlich einige Vorschriften zu beachten, wofür aber die meisten Konzertbesucher Verständnis hatten. Gegen 18.15 Uhr konnte dann das Konzert beginnen und es wurde ganz still in der Kirche, als Monika Martin mit dem Titel „Pie Jesu“ die Kirche betrat. Es folgten viele weitere schöne Lieder von Monika Martin wie z.B. das „Ave Maria“ von Schubert und Bach/Gounod sowie das „Wolgalied“. Die Zeit verging wieder viel zu schnell und am Schluss des Konzertes sangen alle gemeinsam mit Monika Martin „Großer Gott, wir loben dich“. Nach einer Zugabe konnten dann die Besucher am Fanstand noch Fanartikel erwerben und sich ein Autogramm holen. Wie immer nahm sich Monika Martin hier sehr viel Zeit und führte auch viele Gespräche, wo sie für jeden Besucher ein offenes Ohr hatte und liebe Worte fand. Ich glaube, dieser Abend war für alle Besucher ein musikalisches Erlebnis und man konnte bei diesem schönen Konzert wieder einmal die Seele baumeln lassen und alle Sorgen des Alltags vergessen.
Ein großer Dank an Monika Martin.
[M. Thomas]

 

Musikkabarett mit der Gruppe zwischenFall

Am 11.9. fand in unserer Kirche ein Konzert der Musikgruppe „zwischenFall“ statt. Musik, Kabarett und Slam umfasst das Programm von 4 Musikern aus Leipzig, welches sie mit scharfsinnigen, ironischen und wortwitzigen Liedern und Texten zu Kirche und Gesellschaft der heutigen Zeit auf die Bühne und in die Ohren der Konzertbesucher bringen. Beobachtungen im Bio-Laden, bei Gottesdiensten, die „Stellenbeschreibung“ von Pfarrern, die mitunter fragwürdige Auffassung von Kultur und vieles mehr wurde auf fröhliche und amüsante Weise dargeboten und den Besuchern hat es sichtlich gefallen. Das Konzert war, trotz vieler weiterer Veranstaltungen im Umkreis, gut besucht. Vor Beginn gab es einen Imbiss mit Bratwurst, belegten Broten und Getränken, damit die Gäste in Konzertstimmung kommen konnten. Das Wetter spielte auch mit, somit war es ein gelungener Abend. Allen Beteiligten und Helfern einen großen Dank! Und „zwischenFall“ ist eine Empfehlung wert – gerne wieder!

[Th. Petschel]

Vorbereitungen für das Erntedankfest

In diesem Jahr sind die Vorbereitungen schon sehr zeitig angelaufen. So gibt es einen neuen Bogen für den Blumenbogen im Mittelgang und ein neues Gestell für die Erntekrone. Hier sei sehr herzlich den Firmen W. Rönisch, Schmiedemeister in Steinigtwolmsdorf, und R. Riethmüller, Maschinenbautechnik in Ringenhain, gedankt. Beide haben den neuen Bogen und das neue Gestell gesponsert. Die Erntekrone wurde nach Vorbereitungen bei Karin Schubert am 10.9. von Frau Hartleib und einigen Ringenhainer Frauen gebunden. An Frau Hartleib ein Dankeschön für die große Mühe. Wir hoffen, dass an beiden neuen Werken sich viele Besucher erfreuen können.

[K. Schubert und Chr. Pradel]

Traditionell werden am Freitag vor dem Erntedankfest-Sonntag die Kränze zum Schmücken der Kirche gebunden und der Blumenbogen entsteht. Dazu braucht es viele fleißige Hände und reichlich Blumen. Die Konfirmanden der 7. Klasse banden ihre ersten Kränze. Der große Blumenbogen konnte auf dem neuen stabilen Untergestell gebunden werden und gelang so ganz wunderbar. Am Sonnabend wurden dann die Kirche geschmückt und die Erntegaben entgegen genommen. Für das nächste Jahr wäre es wünschenswert, dass sich noch mehr Gemeindeglieder zum Binden in der Kirche einfinden. Vielleicht kann dann jemand auch fachkundige Anleitung geben, damit es noch besser „von der Hand“ geht.

[B. Hultsch]

Zeltlager 2021 – ÜberLeben

Das Thema des diesjährigen Zeltlagers war etwas ganz Besonderes, denn es war zweideutig: einerseits lernten wir, wie man überlebt und anderseits lernten wir über das Leben – das des Propheten Eliah. Jeden Tag wurde uns ein Teil der Geschichte über den Propheten Eliah erzählt. Eliah war ein begeisterter Christ, der die Menschen um sich herum von Gott überzeugen wollte und es mit seinem Glauben an ihn auch geschafft hat. Jeden Tag malten wir kleine Bilder zur Geschichte, die wir an einem Wanderstock befestigten. Diesen durften wir als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Wir bereiteten gemeinsam Essen zu, saßen gemütlich beim Lagerfeuer beisammen und atten sehr viel Spaß. Wir wanderten ins Schwimmbad und fuhren in einen Kletterwald – das war toll! Wir bedanken uns bei allen Organisatoren und Helfern, die diese tollen Tage ermöglicht haben!

[William Keller und alle Teilnehmer des Zeltlagers 2021]

Kinoabend am 17. Juli

Unser Kinoabend fiel in diesem Jahr buchstäblich „ins Wasser“. Heftige Regenfälle mit Überflutungen in Neukirch machten Straßen unpassierbar und weichten den „Kinosaal“ auf.

Konfirmation 2021 in Neukirch

Konfirmation 2021 in Neukirch
Am 11. Juli fand in unserer Kirche in Neukirch die Konfirmation statt. 18 junge Konfirmanden haben an diesem Tag ihr eigenes Ja zu Gott bekundet. Davor empfingen noch 3 Konfirmanden die heilige Taufe. Im Anschluss an die Segnung der Konfirmanden feierten diese ihr erstes Abendmahl mit ihrem eigenen an sie überreichten Abendmahlsbecher. Die Kirche war mit zahlreichen Gästen der Konfirmanden und anderer Gottesdienstbesucher sehr gut besucht. Durch die musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes mit dem Kirchen- und Posaunenchor wurde ein sehr festlicher Rahmen geschaffen. Der Festgottesdienst und das schöne Wetter haben sicherlich für jeden einzelnen Konfirmanden zu diesem besonderen Tag beigetragen.
Konfirmiert wurden in diesem Jahr:
Selina Auste,
Emely Beyer,
Jennifer Beyer,
Max Fröde,
Louis Gärtner,
Arne Grützner,
Franz Hache,
Leonie Hartmann,
Luca Louis Hiller,
Lukas Jensch,
Laura Kauroff,
Lena Körner,
Daan Lucas Krenz,
Finn Oliver Krenz,
Elsa Richter,
Lentje Senst,
Erwin Thomas,
Lucas Werner,
Erich Ziesche

[T. Petschel]

 

Valtenberggottesdienst 2021

Bei schönstem Wetter fand am 27. Juni der traditionelle Valtenberg-Gottesdienst unserer Kirchgemeinde Neukirch-Steinigtwolmsdorf statt. Viele Gottesdienstbesucher machten sich auf den Weg, ob zu Fuß, per Rad oder mit dem bereitgestellten Fahrdienst. Der Posaunenchor gab die musikalische Umrahmung, um Gottes Wort in Gottes freier Natur zu hören. Die eingesammelte Kollekte war diesmal für die Partnerarbeit des Kirchenbezirkes Bautzen mit Tansania bestimmt. Sie ist für die Anschaffung von Blasinstrumenten zum Aufbau eines Posaunenchors in der Partnergemeinde vorgesehen. Zum Gottesdienst konnten sich die Besucher auch über die Partnerschaft mit Tansania anhand von Informationstafeln informieren. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde die Gastronomie der Berggaststätte von vielen genutzt, was für viele den Gottesdienstbesuch abrundete. Für diesen sehr schönen Gottesdienst auf unserem Hausberg gilt allen Beteiligten ein großer Dank, speziell Herrn Ulbricht, der FFW-Neukirch und der eja-Bautzen für die Bereitstellung von Fahrdienst und Fahrzeugen.
[T. Petschel]

Endlich wieder Livemusik!

Der erste Streich - das erste Konzert - nach so langer Zeit!
Am Samstag, 5. Juni, waren das „Detmolder Posaunenquartett“ sowie Stephan Bischof vom MDR als Sprecher in unserer Neukircher Kirche zu einem besonderen Familienkonzert zu Gast. Schon am Vortag stellten die jungen Leute ihre Instrumente in der Grundschule Neukirch den Kindern der 3. Klassen vor und machten sie neugierig auf das folgende Konzertprogramm: „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch, verwandelt in ein musikalisches Hörspiel von Jan Koetsier, wurde so lebendig und eindrucksvoll dargestellt, dass die Lausbuben sich doch direkt hinter einer Kirchenbank zu verstecken schienen. „Rumms, da geht die Pfeife los“ und ein goldener Regen ergoss sich über dem Publikum, dann regnete es plötzlich süße Käfer, die hurtig von den Grundschülern in den ersten Reihen aufgesammelt wurden. Werke von Gershwin, Debussy und Bernstein rundeten den zweiten Teil des Konzertes ab. Der große Applaus für Neele Hülser, Johannes Opp, Magnus Schröder und Friedrich Hultsch war Ausdruck eines langersehnten und wiedergewonnen Hörgenusses - übertragen durch die Musizier- und Spielfreude der vier Musiker. Die über 100 Zuhörer gingen frohen Herzens in einen der ersten Sommerabende! Herzlichen Dank den Mitwirkenden für dieses wunderschöne, gelungene Konzert.
[I. Hultsch, Kantorin]

Neues vom Kirchturm

Wie schon in den Vorjahren kam auch im diesjährigen Mai Herr Urbahn aus Bautzen, um in die Nistkästen in unserem Kirchturm zu schauen. Die vier Kästen in der Glockenstube waren wieder von Dohlen besetzt, die auch alle Jungvögel ausgebrütet hatten. Bemerkenswert ist, so erzählte Herr Urbahn, dass unsere Dorfbewohner zahlreicher und auch deutlich kräftiger sind als die Stadtvögel z.B. in Maria-Martha. Futter finden die Altvögel in der Stadt leichter, aber diese weggeworfenen Reste sind eben nicht so nahrhaft und bekömmlich wie die Insekten und Würmer, die unsere Dohleneltern heranschaffen. Dieses Jahr hatten wir in einem Kasten oben in der Laterne drei kleine Turmfalken. Eigentlich brüten diese Vögel lieber draußen unter Simsen oder Dachkanten. Durch den kalten April haben sie wohl doch einen geschützteren Platz bevorzugt, auch wenn die Start- und Landebahn etwas eingeengt ist. Auf dem Bild sind sie noch sehr klein, geschätzt 14 Tage alt. Eine Nachkontrolle nach zwei Wochen bestätigte ihr gutes Gedeihen, und nun tragen sie auch wie ihre Stiefgeschwister Ringe. Mit einem starken Fernglas kann man die Ringnummern erkennen, und so wissen wir, dass Neukircher Dohlen gern in Bautzen zu Besuch sind, doch auch bis an der Ostsee sind Vögel von unserem Kirchturm beobachtet worden. Es macht viel Freude, dieses neue Leben in jedem Frühjahr begrüßen und ganz vorsichtig in der Hand halten zu können. "Sehet die Vögel unter dem Himmel - sie sähen nicht, sie ernten nicht, und unser himmlischer Vater ernährt sie och!" Ein klein wenig menschliches Zutun ist aber gewiss in Ordnung.
[C. Krause]

Moms in Prayer - Müttergebetskreis Neukirch

Liebe Leser der Kirchennachrichten der Ev.- Luth. Kirchgemeinden Steinigtwolmsdorf und Neukirch/Lausitz, an dieser Stelle möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in den Dienst des Müttergebetskreises geben. Das 1. Treffen der Frauen fand am 17.10.2014 im Kirchgemeindehaus in Neukirch statt. Ein kleiner Kreis von Müttern und Großmüttern nahm sich der Aufgabe an, für die Kinder und Lehrer/ Erzieher in Schule und Kita zu beten. Anleitung dazu erhalten die Frauen durch die Landeskoordinatorin für Sachsen, Frau Susan Küchler aus Limbach-Oberfrohna. Gemeinsam mit Susan und ihrem Team führten wir im Mai 2019 eine Regionalkonferenz in Neukirch rch. Aus verschiedenen sächsischen Kirchgemeinden nahmen Frauen daran teil und konnten Erfahrungen austauschen und wurden gestärkt und ermutigt für ihren Dienst. Sehr dankbar sind wir, dass Pfarrer Briesovsky und der Kirchenvorstand immer den Gebetskreis unterstützt haben und den Dienst der Frauen achten. Durch den Umzug von Frau Fabian und ihrer Familie übernimmt Frau Glaser die Leitung des Müttergebetskreises. Aktuell zählen 4 Frauen zum aktiven Kreis. Über weitere Mitbeterinnen freuen wir uns natürlich sehr. Wann die wöchentlichen Treffen wieder stattfinden werden, können Sie den Abkündigungen entnehmen. Auf der Internetseite momsinprayer. de erhalten Sie zahlreiche Informationen über die Gebetsbewegung, über aktuelle Termine in den Regionen und Gebetsanliegen, sowie die Rundbriefe der Bundeskoordinatorin (Frau Manuela Woldt). Für die liebe Verabschiedung im Gottesdienst möchte ich Pfarrer Briesovsky nochmal danke sagen. Wir werden der Kirchgemeinde trotz des Umzuges weiterhin verbunden bleiben.

[S. Fabian]

Kirchenvorstandswahl 2020

In der Kirchgemeinde Neukirch wurden am 20. September zum Erntedankfestgottesdienst die neuen Kirchenvorstände gewählt. 11 Gemeindeglieder kandidierten. Davon durfte jeder Wahlberechtigte nicht mehr als 8 Personen seine Stimme geben. 151 Stimmzettel wurden abgegeben, 15 Gemeindeglieder nutzten die Briefwahl.
Gewählt wurden:

Fabian, Norbert
Rentsch, Katrin
Findeiß-Zeidler, Annett
Schäffer, Claudia
Kaufer, Eckhard
Sobe, Andreas
Petschel, Thomas
Wünsche, Jans

Entsprechend der Wahlordnung trafen sich die Gewählten am 30.09.2020, um drei Personen in den Kirchenvorstand zu berufen. Nach Abstimmung wurden folgende Gemeindeglieder berufen:
Golaszewski, Nicole
Pieschnick-Nimmrichter, Maria und
Wagner-Grützner, Yvonne


Am 1. Advent, dem 29. November 2020, werden die neuen Kirchenvorstände zu den Gottesdiensten in der Kirche in Neukirch und Steinigtwolmsdorf in ihre Ämter eingeführt. An dieser Stelle sei den „alten“ Kirchenvorständen sehr herzlich für die geleistete Arbeit gedankt, für die Zeit und die Kraft, die sie in ihr Ehrenamt in unseren Kirchgemeinden eingebracht haben. Einige sind auch wieder im „neuen“ Kirchenvorstand. Den neuen Kirchenvorständen wünschen wir, dass sie ihr Amt mit Freude ausführen. Es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen bereit sind, sich für 6 Jahre intensiv an den leitenden Aufgaben in den Kirchgemeinden zu beteiligen. Gottes Segen begleite die Arbeit der neuen Kirchenvorstände

Erneuerte Schaukästen

Manchem wird es aufgefallen sein: an der Scheune des Gärtnerei Milius gibt es einen neuen Schaukasten der Kirchgemeinde. Wir danken Sup. i.R. A. Conzendorf, der ihn auf eigene Kosten erneuert und darüber hinaus auch mehrere defekte Stühle und Tische in der Kirche repariert sowie die Plexiglasscheibe des Schaukastens am Kirchgemeindehaus ausgetauscht hat.

Danke, danke und nochmals danke

an DAGMAR RIETHMÜLLER

Eine ganz lange Tradition haben die Frauendienste in Neukirch und Ringenhain in unserer Kirchgemeinde. Einen großen Anteil daran hat Dagmar Riethmüller. Sie hat uns Jahrzehnte den christlichen Glauben näher gebracht. Bei jedem Zusammentreffen wurde gesungen, unsere eigenen Erlebnisse ausgetauscht, über ein bestimmtes Thema gesprochen, die Geburtstagskinder geehrt und natürlich Kaffee getrunken. Alle waren mit Begeisterung dabei. Ja, und was hat die liebe Dagmar in all den Jahren für die Kirchgemeinde noch getan? Ganz lang wäre da die Liste. Als erstes warst Du immer für Jeden und Jede da, egal wer es war und was es war. Ein „Nein“ gab es für Dich nicht. Ob es im Kirchgemeindehaus oder in der Kirche was zu tun gab, immer warst Du die Erste, die sich bereit erklärt at, mit zu helfen. Beide Frauendienste, Gesprächskreis, Besucherkreis, die jährliche und beliebte Kirchenausfahrt, Chor, die Sommerfeste, Weltgebetstage und ...

Noch vieles könnten wir aufzählen. Jetzt ist es soweit. Dein wohlverdienter Ruhestand mit 80 Jahren hat begonnen. Du kannst ihn auch ganz beruhigt genießen, denn mit Claudia Mickel-Fabian hast Du die richtige Nachfolgerin gefunden. Deshalb, liebe Dagmar, sagen wir Dir ALLE heute DANKE für alles. Bleibe gesund, behüte Dich Gott, noch recht lange eine gute Fahrt mit Deinem grünen Flitzer und sei noch lange Gast in unseren Frauendiensten.

Die Frauen von Neukirch und Ringenhain und alle, die Dich kennen.

Konfirmation 2020

Was lange währt, wird gut…

Endlich! Am Sonntag, dem 4. Oktober, durfte nun endlich unsere Konfirmation am Kirchweihfest gefeiert werden. 10 Jungen und Mädchen und natürlich deren Eltern hatten diesem Termin entgegengefiebert. Zahlreiche Mitglieder unserer Gemeinde konnten miterleben, wie ein fast „normaler“ Gottesdienst zur Konfirmation gehalten wurde. Musikalische Unterstützung erhielten wir dabei durch die Band „Wegpunkt“ aus Sohland, die mit ihren modernen, mitreißenden Kirchenliedern den Gottesdienst sehr bereicherten. Erstmalig erhielten die Konfirmanden einen in der Töpferei Lehmann gefertigten Becher als Andenken an diesen Gottesdienst und ihr 1. Abendmahl. Alles in allem eine sehr feierliche und gelungene Veranstaltung, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Abschied von Dörte Riechen

Am diesjährigen Erntedanksonntag wurde unsere Kantorin Dörte Riechen in den Ruhestand verabschiedet. Die festlich geschmückte Kirche, Bläser- und Sängerchöre und eine zahlreiche Gemeinde boten einen würdigen Rahmen. Dörte Riechen war seit 2014 unsere Kantorin - ihr Einstand war das große Fest der Glockenweihe. Als Nachfolgerin von Mandy Egermann fand sie ein wohlbereitetes musikalisches Feld in unserer Gemeinde vor, was natürlich mit Einsatz beackert und gepflegt werden wollte. Wir Sänger und Bläser waren froh und dankbar, wieder eine Kantorin zu haben, und in kurzer Zeit entwickelte sich eine gute und weithin freundschaftliche Zusammenarbeit. So konnten sich die Beteiligten und die ganze Kirchgemeinde an lebendiger und vielseitiger Kirchenmusik erfreuen. Doch zunehmend betraf der allgemeine Strukturwandel mit Zusammenlegungen und Einsparungen auch ihr Arbeitsgebiet.
Heute danken wir ihr für sechs klingende Jahre zu Gottes Lob und zu unserer Freude.

Dörte und Bernd Riechen begleiten unsere guten Wünsche für einen frohen, beschaulichen und tätigen Ruhestand in ihre neue Heimat Görlitz.

[Ch. Krause]

 

Erntedankfest 2020

Zum Erntedankfest-Gottesdienst kamen viele kleine und große Leute und konnten eine wunderschön geschmückte Kirche bewundern. Dieser Schmuck wird ehrenamtlich und zum größten Teil nicht von „Profis“ gefertigt. Der Freitagnachmittag vor dem Erntedankfest ist dafür ein fest eingeplanter Termin in jedem Jahr. Fleißige Kränzebinder waren im Einsatz. Die Konfirmanden gaben sich große Mühe, erschufen kleine Kunstwerke und manche blieben mit Eifer viel länger als geplant. Auch die erwachsenen Binderinnen der bunten Kränze und des großen Torbogens waren mit Elan und viel Spaß bei der Arbeit. Es ist eine Freude in Gemeinschaft, mit Gottes Gaben - den herrlichen und zahlreichen Blumenspenden - solch schönen Schmuck entstehen zu lassen.
Im Gottesdienst am Sonntag wurden 1190,82€ gesammelt - diese fließen jeweils zur Hälfte nach Krabcice und an die eigene Gemeinde. Die Kollekte am Nachmittag zum Konzert ergab weitere 222,80€. An dieser Stelle ganz lieben Dank allen Helfern und den Spendern.

[B. Hultsch]

 

Gottesdienst zum Schuljahresbeginn

Am Sonntag, 6.9. feierten wir in Steinigtwolmsdorf und Neukirch Gottesdienst zum Schuljahresbeginn. Dabei wurden die Schulanfänger besonders begrüßt und ihnen für den neuen Lebensabschnitt Gottes Segen zugesprochen. Unser Thema „Alles muss klein beginnen …“ machte die Wichtigkeit des Anfangs deutlich: es braucht ein winziges Samenkorn, einen kleinen Anfang, damit etwas wachsen kann. Und es braucht die Botschaft der Bibel, dass das Vertrauen zu Gott in uns groß werden kann. Um sich das gut vorstellen zu können, säten die Schulanfänger winzig kleine Samenkörner in Blumentöpfe und bekamen eine Gießkanne geschenkt. In Steinigtwolmsdorf erhielten sie außerdem eine Kinderbibel als Geschenk von der Gemeinde.

Aber nicht nur für die Kinder hat etwas Neues angefangen, sondern auch für Philipp Tonn. Am 1. September begann er seinen Dienst als Gemeindepädagoge in unseren Gemeinden und wird in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen tätig sein. Im Gottesdienst in Steinigtwolmsdorf wurde er für seinen Dienst gesegnet. Im Gottesdienst in Neukirch konnten wir sehen, wie aus dem kleinen Samen der Liebe ein langer gemeinsamer Weg werden kann. Voll Dankbarkeit für 65 Ehejahre und als Zuspruch für den weiteren Weg wurde das Ehepaar Semrau zur „Eisernen Hochzeit“ eingesegnet. Ein Anfang waren diese Gottesdienste auch für uns Mitarbeiter. Wir haben sie gemeinsam für beide Gemeinden vorbereitet und gehalten. So wollen wir auch in Zukunft häufiger unsere Kräfte für die vielfältige Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien bündeln.

[C. Patzig]

Ich sehe was, was du nicht glaubst

Christenlehrekinder aus Neukirch und Steinigtwolmsdorf konnten sich mit einem engagierten MA-Team gleich am Anfang der Ferien auf Entdeckungsreise machen (wenn auch diesmal wegen der Corona- Verordnungen ohne Übernachtung im Zelt und mit stark begrenzter Teilnehmerzahl). Viel gab es bei den Kinderferientagen in Neukirch zu entdecken, ob beim Morgenkreis in der Kirche sowie dortigem Tagesabschluss oder im Kirchgemeindehaus in den Gruppen, auf der Wiese mit vielen Spielangeboten oder in den Zelten zur „Siesta“, bei den Ausflügen ins Freibad und der Schlauchboottour auf der Neiße. Im Programm ging es immer wieder um das Sehen. Wir nahmen manches in Augenschein mit Lupe, selbst gebasteltem Kaleidoskop u.v.m. Und jeder sollte auch mal schauen, was der andere so für einer ist und welche Gaben er hat. Unsere Sinne wurden geschärft beim Blick auf die wunderschönen Kirchenfenster. Waren es nicht Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, die als Evangelisten Gottes Botschaft anhand des Lebens von Jesus weitergaben und Mut machen in die Bibel zu schauen?! Und Gott gab Menschen, wie Daniel, Jesaja und Johannes, dem Seher einen besonderen Blick; wir entdeckten miteinander, wie ihr Glaube auch in schweren Zeiten gestärkt wurde und sie viel Hoffnung für die Zukunft bekamen. Das wurde uns von Herrn Tonn sehr anschaulich vorgespielt. Wunderbar bemalten die Kinder selbst Fenster, und in einer Ausstellung nahmen wir ihre Wünsche und Träume in herrlichen Bildern in Augenschein. Wer hat nicht alles zum Gelingen dieser Tage beigetragen – sicht- und unsichtbar! Wir danken allen ganz sehr, natürlich auch dem Koch, den Grillmeistern, den Kuchenbäckerinnen
…..
Und Gott sei Dank für diese Ferientage, für alle Bewahrung und allen Schutz und Segen. „Wer die richtigen Augen hat, der sieht Berge und Hügel tanzen. Alle Bäume verbeugen sich und die Freude wächst wie die Pflanzen. Alles jubelt, alles singt, alles tanzt und alles klingt, dass die Freude deutlich wird und in allen Herzen klingt.“ – mit diesem Lied zogen wir nach einem sehr schönen Abschlussgottesdienst am Donnerstag nach Hause – im Gepäck viele neue Erfahrungen mit unserem großen Gott, der einen jeden liebevoll ansieht. Leider konnten in diesem Jahr so manches Kind und mancher Jugendhelfer nicht dabei sein, da wir die in den Corona-Verordnungen orgeschriebene Teilnehmerzahl strikt einhalten ussten. Danke für euer Verständnis und hoffentlich bis zum nächsten Jahr.

[C. Gruber, C. Patzig und P. Tonn]

Kinoabend am 11. Juli

Obwohl es in diesem Jahr nicht so eine laue Sommernacht wie im Vorjahr war, folgten Jung und Alt der Einladung zur 2. Sommerfilmnacht am Kirchgemeindehaus. Nachdem sich alle mit gegrillter Bratwurst gestärkt, Getränken und Popcorn versorgt hatten, stieg die Spannung, welche Überraschungskomödie wohl gezeigt werden würde. Es folgte die Tragikomödie „Verstehen Sie die Beliers?“ - ein Film mit Witz, viel Gesang, aber auch Hintergrund. Ein schöner Abend - Danke an die Organisatoren.

[A. Schierz]

Prominenter Besuch in der Glockenstube

Die Kommune Neukirch arbeitet an einem neuen Internetauftritt. Dazu werden auch Bilder mit dem Blick vom Kirchturm über das Dorf gebraucht. Eine Fotografin mit einer Begleiterin hatte sich dazu angemeldet, ich durfte die Führung übernehmen. Überraschend gesellte sich Bürgermeister Jens Zeiler dazu. „Ich habe mir schon lange gewünscht, einmal hier herauf zu steigen, heute ist eine gute Gelegenheit dazu“, so sein Kommentar. Wir hatten eine recht kurzweilige Stunde rund um Kirche, Turm, Glocken, Uhr, Kirchboden…. Mal sehen, was später davon auf Facebook zu sehen sein wird. Ich finde es gut und für alle von Vorteil, wenn Kirchgemeinde und Kommune in solcher Weise zusammenarbeiten.

 

Gottesdienst auf dem Valtenberg

Am letzten Junisonntag des Jahres versammelte sich wieder eine große Gemeinde auf dem Neukircher und Steinigtwolmsdorfer Hausberg zum Gottesdienst. Vor dem König- Johann-Turm waren Bänke aufgestellt und ein kleiner Altar, geschmückt mit Kreuz, Blumen und Kerzen, bezeichnete den liturgischen Mittelpunkt. Pfarrer Briesovsky amtierte, und die Bläser aus Neukirch und Steinigtwolmsdorf gestalteten den musikalischen Rahmen und führten den Gemeindegesang. Ein warmer Sommertag im Schatten der alten Buchen sorgte für angenehme Bedingungen, auch unter Corona- Einschränkungen. Ein besonderer Dank gilt der FFW Neukirch, die wieder ihren MTW als Shuttlebus zur Verfügung stellte. Einhelliges Fazit: Es war wieder ein wunderbarer Sonntag- Vormittag in der für uns größtmöglichen Nähe zu Gottes Himmel.

[Chr. Krause]

Verabschiedung Lutz Schmidt

Am Sonntag Exaudi, dem 24. Mai 2020, wurde Lutz Schmidt im Gottesdienst von seinem Dienst als Friedhofsmeister von Neukirch verabschiedet. Im Herbst 1995 hat er dieses Amt in unserer Gemeinde übernommen und mit Einsatz und Gewissenhaftigkeit fast 25 Jahre lang geführt. Eine wesentliche Aufgabe war es, den Friedhof in einem gepflegten und ordentlichen Zustand zu erhalten. Das ist in anschaulicher Weise gelungen. Der Umgang mit trauernden Angehörigen, ihre einfühlsame Begleitung und eine würdevolle Bestattung der Verstorbenen waren ihm ein menschliches Anliegen. Zu seinen Mitarbeitern pflegte er ein korrektes und doch kameradschaftliches Arbeitsverhältnis. Seine Amtszeit wurde auch geprägt durch die gesellschaftlichen Umbrüche, die wir „die Wende“ nennen. Vom Althergebrachten blieb nicht viel übrig - Gesetze, Vorschriften, Arbeitsverhältnisse, Finanzen, technische Möglichkeiten - alles änderte sich grundlegend, musste neu erlernt und angewandt werden. Immer wieder nahm Lutz Schmidt Menschen in seinen Bereich auf, die vom Gericht mit Arbeitsstunden belegt waren. Auch denen hat er sich mit Mühe und Aufmerksamkeit gewidmet, und für manche war diese Zeit auf dem Neukircher Friedhof die Chance zurückzufinden. Doch er war nicht nur von Amts wegen in unserer Gemeinde tätig. Oft und gern besuchte er Gottesdienste und Veranstaltungen. Mit anderen kümmerte er sich besonders um die Männerarbeit, gestaltete Abende und lud zu den Treffen ein. Anfang dieses Jahres, die Pensionierung war schon nah herangerückt, passierte ihm - was er für sich und andere stets vermeiden wollte - ein Arbeitsunfall. Ein umstürzender Grabstein verletzte ihm das Bein. Über Nacht sprang seine Mitarbeiterin, Frau Schwarz, in die Bresche, und führte alle notwendigen Tätigkeiten weiter. Dafür sei ihr herzlich gedankt! Die laufende Stellenausschreibung erbrachte ein gutes Ergebnis: Andreas Sobe, ein in der Gemeinde bekannter und bewährter Mann, wird die Arbeit auf unserem Friedhof weiterführen. Lutz Schmidt konnte ihn ordentlich einarbeiten und sich nun auf sein Rentnerleben freuen. Unsere Kirchgemeinde, aber sicher auch viele Menschen, die mit ihm zu tun hatten, blicken dankbar auf seine Tätigkeit und ihn persönlich zurück. Wir alle wünschen ihm noch viele gute Jahre. Auch ich bin dankbar, mich zu seinen Freunden zählen zu dürfen.
[Chr. Krause]

Ostern 2020

Als am Ostermorgen die Sonne aufging, läuteten die Glocken und verkündeten für unseren Ort die Osterbotschaft „Der Herr ist auferstanden!“ Jeder konnte aus freien Stücken diese Botschaft für sich bestärken mit den Worten „Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja“. Dieser Osterfreude des Lebens über den Tod hinaus entspringt Hoffnung für jeden neuen Tag. In der noch dunklen Kirche wurde die neue Osterkerze mit den Worten „Christus das Licht der Welt“ entzündet. Dieses Licht begleitet uns in Höhen und Tiefen. Jeder, der zum Gebet in die Kirche kam, konnte sich eine kleine Kerze an der Osterkerze entzünden und das Licht mit nach Hause nehmen. So wurde dieses Jahr die Osterbotschaft lebendig.
Der Herr ist auferstanden! –
Er ist wahrhaftig auferstanden!

Zustellung der Kirchgeldbescheide

Liebe Gemeindeglieder, das Jahr 2020 hat begonnen. In der Pfarramtsverwaltung wurden die Kirchensteuerbescheide für dieses Jahr vorbereitet, die Ihnen nun durch die Kirchenblattverteiler zugestellt werden. Dieses Ortskirchgeld verbleibt zu 100% zur Verwendung in der Kirchgemeinde und trägt bedeutend dazu bei, wichtige Ausgaben zu bestreiten. Die im Kirchgeldbescheid abgedruckte Tabelle gibt eine Orientierung über den Ortskirchgeldjahresbetrag.

Allen, die im vergangenen Jahr Kirchgeld gezahlt haben, danken wir und bitten auch in diesem Jahr um Unterstützung für die vielfältigen Aufgaben in unserer Kirchgemeinde!

Weltgebetstag 2020

Ein Gebet geht um die Welt
Der Weltgebetstag wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Am ersten Freitag im März wird dieser Gottesdienst in über 120 Ländern rund um den Globus gefeiert. In diesem Jahr stellten Frauen aus Simbabwe das Programm unter den Leitspruch „STEH AUF UND GEH“ zusammen. Zur Vorbereitung in unserer Kirchgemeinde trafen wir uns am 19. Februar im Kirchgemeindehaus, um Land und Leute, ihre Sorgen und Nöte ein wenig kennen zu lernen. Aufschlussreiche Informationen, interessante Bilder und leckere Kostproben der fremdländischen Küche füllten einen bunten Abend. Simbabwe ist ein reiches Land im Süden des afrikanischen Kontinents, das von 1890 bis 1980 in britische Abhängigkeit kam. Durch die nachfolgende autoritäre Staatsmacht unter Mugabe geriet das Land in ein politisches und wirtschaftliches Tief, das Gewalt, Leid und Ungerechtigkeit mit sich brachte. Frauen sind stark benachteiligt – trotz formeller Gleichberechtigung – und das besonders in ländlichen Gebieten. Polygamie, Zwangsverheiratung von Mädchen, häusliche Gewalt und fehlende Bildungsmöglichkeiten treffen sie besonders. Um sie zu stärken in ihrem Glauben und zu unterstützen in ihren Nöten feiern wir den Weltgebetstag. Deshalb trafen wir uns am Freitag, dem 6. März zum gemeinsamen Beten und Singen. Die teilweise unbekannten Lieder wurden von etlichen Musikinstrumenten begleitet und die landestypische Dekoration brachte Freude und bwechslung. Unsere Kollekte wurde als Hilfe für Frauen und Kinder gesammelt. Mit ihnen und mit Frauen in der ganzen Welt fühlen wir uns durch das Gebet und den Zuspruch "STEH AUF UND GEH“ verbunden.

[Christel Hultsch]

Gottesdienst im Seniorenwohnhaus am Davidsberg

Gottes Werke und Worte sind allgegenwärtig, sie brauchen nur gesehen und angenommen werden! Es ist bereits zur schönen Tradition geworden, jeweils am Monatsende im Foyer der Seniorenwohnanlage am Davidsberg in Neukirch mit Herrn Pfarrer Briesovsky einen Gottesdienst mit den Bewohnern zu begehen. Die dafür bereitstehenden Sitzgelegenheiten müssen oft noch ergänzt werden, da der Zuspruch zu diesem Nachmittag immer sehr groß ist. Auch die Bewohner in Rollstühlen werden liebevoll im Foyer platziert. Ein kleiner Altar - mit Blumen und zwei brennenden Kerzen geschmückt – sorgt für eine erwartungsvolle Atmosphäre. Es ist ein erlebendes Gefühl, wenn die Neukircher Glocken mit ihrem Geläut den Raum erfüllen und Orgelmusik mit kräftigen Akkorden uns auf den Gottesdienst einstimmt. Herr Pfarrer Briesovsky versteht es sehr gut, die Predigt mit entsprechenden Themen auf unsere Lebenssituation auszulegen. Hauptanliegen: Haltet am Glauben fest, denn wie heißt es doch in dem schönen Lied: „Bis hierher hat mich Gott gebracht mit seiner großen Güte“. Den meisten von uns fällt es nicht schwer, die Texte aus ihrem Gedächtnisfundus hervorzuholen und andächtig mitzusingen. Hoffen wir, dass uns die Möglichkeit der Teilnahme an diesen erbaulichen Stunden noch recht lange erhalten bleibt, und das im Glauben an unseren Herrn.

[Christa Ebert]

Gottesdienst am Bethlehemstift am 01.09.

Wieder einmal ist die Gemeinde zum Gottesdienst am Bethlehemstift eingeladen. Bei herrlichem Spätsommerwetter sind ca. 80 Leute aus Neukirch und Umgebung an den traditionsreichen Ort gekommen. Die Geschichte von Pharisäer und Zöllner in der Predigt hat bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren. Der Posaunenchor begleitete den Gemeindegesang. Einige Bläsersätze und ein richtig fröhliches Schlussstück rundeten diesen Gottesdienst im Wald ab. Fleißige Helfer unter der Regie von Bert Thomas hatten für Tische und Bänke und ein richtig gutes Mittagessen vorgesorgt, das auch von den meisten Gästen gern angenommen wurde. Neben den Waldvögeln konnten auch zwei Hunde an unserer Feier teilnehmen. Fazit: Ein rundum schöner Vormittag, für den wohl alle dankbar sind - besonders auch dafür, dass das Gewitter nicht zwei Stunden eher losbrach…

[C. Krause]

Sommerkino am 31.08.

„Monsieur Claude und seine Töchter“
Eine laue Sommernacht mit Bratwurst vom Grill, Bier, Radler, Wein, Popkorn und einer Komödie mit geistreichem Wortwitz und guter Situationskomik zum Schmunzeln und Lachen und natürlich einem Happy End. Ein gelungener Abend am Kirchgemeindehaus. Danke an die Organisatoren. Ich glaube, alle haben sich gut unterhalten und würden sich auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr freuen.

[A. Schierz]

Schulanfängergottesdienst am 25.08.

Wie im letzten Jahr fand am Sonntag nach den Ferien der Familien- und Schulanfängergottesdienst statt. Dazu waren alle Schulanfänger herzlich eingeladen. Neben der Predigt von Pfarrer Briesovsky hörten wir auch die Geschichte von Abraham und Sara. Wir Kinder bekamen einen Bastelbogen für ein Zelt. Nachdem das Zelt fertig war, klebten wir noch goldene Sterne darauf. Das „Himmelszelt“ sollte uns daran erinnern, dass wir unter Gottes Schutz stehen. Im Anschluss segnete Pfarrer Briesovsky die Schulanfänger mit ihren Eltern und für jeden Schulanfänger gab es von der Kirchgemeinde ein Geschenk zum Start in die Schulzeit. Frau Riechen spielte schöne Lieder, z.B. das „Kindermutmachlied“ oder „Geh, Abraham geh!“ und die Gemeinde sang kräftig mit. Wir freuen uns jetzt schon auf den Familiengottesdienst zum Schulanfang im nächsten Jahr.

[Elsa Richter]

„Viele fleißige Hände schaffen ein schnelles Ende.

Mit diesem Sprichwort könnte man den Putzeinsatz im Kirchgemeindehaus am 17. August überschreiben, wo 20 „fleißige Hände“ geputzt, gewischt, geschrubbt und gefegt haben. Fenster, Lampen, Wände, Stühle - das gesamte Inventar des Kirchgemeindesaales, das Treppenhaus und die Stühle der zwei Zimmer in der oberen Etage fielen den Putzwütigen zum Opfer. Selbst die Gardinen duften und erstrahlen wieder im frischen Glanz. Und ganz nebenbei hat es auch allen Spaß gemacht und das Miteinander, für welches Kirche ja auch steht, gestärkt. Allen fleißigen Helfern ein ganz großes Dankeschön, besonders auch an Herrn Schierz, der uns mit entsprechender Technik und seinem Fachwissen unterstützte.

[K. Rentsch]

Mach dich auf die Socken – Zeltlager 2019

Zum Zeltlager in der ersten Ferienwoche hatten sich 85 Kinder und Jugendliche auf die Socken gemacht. Diesmal interessierte uns, was es heißt, wenn Menschen sich mit Jesus auf die Socken machen. Voller Spannung hörten wir z.B. die Geschichte von Anna Elisabeth Rudolph aus Neukirch, die deswegen bis nach Grönland reiste und dabei in Seenot geriet. Wir machten uns aber auch anderweitig auf die Socken: wanderten insBad, hüpften mit besonderen Socken auf den vielen Trampolinen im Jump House Dresden, gruselten uns bei der Nachtwanderung und verausgabten uns bei lustigen Staffelspielen. Jeder aufregende Tag endete mit einer Abendandacht in der Kirche. Neben all den Programmpunkten hatten wir auch genug Gelegenheit zum Spielen und Werkeln. Ein herzlicher Dank an alle, die geholfen haben, dass wir wieder ein erlebnisreiches Zeltlager haben konnten.

[C. Patzig]

Die Ostergeschichte

am 25. Mai in der Kirche von Neukirch/Lausitz

Schon lange hatte unser Chor „Die Ostergeschichte“ von Max Drischner mit unserer Kantorin, Frau Riechen, einstudiert, um sie zu Pfingsten aufführen zu können. Am Samstag, dem 25. Mai war es dann soweit und alle freuten sich schon sehr auf diesen Auftritt. Am Nachmittag hatten wir erst einmal eine Generalprobe mit allen Mitwirkenden. So wurden wir von Instrumentalisten und von „a capella 4 you“ mit Frau Mareike Riechen (Sopran) unterstützt. Herr Mario Merz spielte gekonnt Kompositionen auf der Orgel. Nach der Generalprobe hatten alle Beteiligten noch eine verdiente Pause, welche zu Spaziergängen bei schönstem Wetter und gemeinsamen Gesprächen genutzt wurde. Um 18.00 Uhr begann dann das lang geprobte und vorbereitete Konzert. Am Schluss konnte man sagen: Das Konzert war wunderbar gelungen und hat allen Beteiligten viel Freude bereitet. Unser Pfarrer, Herr Briesovsky, sprach dann auch noch ein paar abschließende Worte. Er bedauerte sehr für alle Mitwirkenden, dass die Kirche nicht besser besucht war. Ob es an dem schönen Wetter lag oder weil Ostern schon eine Weile vorbei war, vermochte auch er nicht zu sagen. Dennoch bekamen wir von allen Besuchern viel Applaus und nach dem Konzert auch lobende Worte, was alle sehr stolz machte.
[Marina Thomas]

 

Partnerschaftssonntag

mit der Kirchgemeinde Kisosora in Tanga / Tansania

Die Verbindung zwischen unseren beiden Kirchgemeinden besteht seit 29 Jahren. Am 26.5. wurde in beiden Gemeinden Gottesdienst gefeiert, Grußworte, Informationen und Gebete ausgetauscht. Zu unserem Gottesdienst waren Lunya aus Tansania und Joschua aus Papua Neuguinea zu Gast. Sie leben für 1 Jahr in Dresden und arbeiten in einem Jugendaustauschprogramm bei Senioren und Behinderten. Beide lernen Deutsch und versuchen sich mit Deutsch und Englisch zu verständigen. Lunya ist Musiker. Er setzte sich gleich ans Keyboard, begrüßte unsere Gemeinde mit einem selbst komponierten Lied und lud zum Mitsingen ein, was erstaunlich gut klappte. Die Jugendreporter aus Klasse 6 hatten große Freude unsere Gäste auf Englisch zu interviewen. Bei der Frage nach den Lieblingstieren gab es überraschend große Übereinstimmung als mit HUND und KATZE geantwortet wurde. Für die Gottesdienste hier wünschten sich unsere Gäste mehr Ausstrahlung, Lebensfreude und fröhliche Lieder. Eine große Herausforderung für unsere Partner sind die Veränderungen des Klimas. In Tansania verkürzen sich die Regenzeiten. In vielen Teilen des Landes vertrocknet das Getreide auf den Feldern, die Herden findennicht genug Grünfutter. Viele Familien wissen nicht, wie sie ihre Kinder ernähren sollen. Unsere Partner beteiligen sich intensiv mit Gesprächen, Informationen und Aktionen bei der Umsetzung zum Klimaschutz. Sie bitten uns, dies auch zu tun, damit ihre Kinder auch noch eine Lebenschance in Tanga haben. Im Fürbittgebet nahmen wir ihre Bitte auf und beteten: Gott, voll Vertrauen wenden wir uns an Dich, schenke uns ein weises Herz und die Bereitschaft unsere Gewohnheiten zu ändern. Amen. Wir danken für die Kollekte von 251,56€. Sie unterstützt die Arbeit in der Partnergemeinde.

[Ortrun Kaufer]

Kinderchorrüstzeit in Neukirch

- zum siebenten Mal

Die 38. Auflage der Rüstzeit des Ebersbacher Kinderchores fand nun schon zum siebenten Mal in Neukirch statt. Über das verlängerte Himmelfahrtswochenende weilten wir mit zahlreichen interessierten Kindern - auch aus anderen Orten - im längst vertrauten und doch immer wieder schönen Refugium des Kirchgemeindehauses, das als gute Basisstation unserer Tage diente. Für die Nächte öffneten wieder zehn freundliche Familien aus Neukirch und Ringenhain - viele davon zum wiederholten Male - ihre Häuser und Wohnungen, um ein liebevolles Quartier zum Schlafen und Frühstücken bereitzustellen. Natürlich färbte der Name der Rüstzeit auch auf das Programm ab und so sangen und musizierten wir ausgiebig: beim Himmelfahrtsgottesdienst in Ringenhain, im Seniorenwohnhaus, im Rahmen einer kleinen Musizierstunde im Kirchgemeindehaus und im Sonntagsgottesdienst. Bei prima Wetterverhältnissen gelangen auch unsere Unternehmungen, allen voran der Ausflug ins Teichgebiet bei Guttau. Die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt ließ uns staunen über Gottes herrliche Schöpfung. Ein Dank geht an Helene Klanthe, die uns in Gedanken mit auf die Reise nach Uganda nahm, an die Neukircher Kirchgemeinde und unsere Quartiereltern, die uns in bewährter Weise herzlich aufgenommen und unterstützt haben sowie an alle Helfer der Rüstzeit. So Gott will, kommen wir gern im nächsten Jahr wieder.

[Amadeus und Mandy Egermann]

Sonntag Jubilate

Die Posaunenchöre von Neukirch und Steinigtwolmsdorf gestalteten das „Programm zur Jahreslosung“. Bläserstücke, Choräle und der vertonte Losungstext wurden im Wechsel mit Orgel und Gemeindegesang musiziert. In mehreren Abschnitten trugen zwei Lektoren Texte zum Thema vor. Das bewegte moderne Schlussstück forderte die volle Konzentration von uns Laienmusikern. Mit lautem Klopfen auf die Kirchenbänke teilten die Zuhörer ihre Freude mit uns Bläsern über diesen etwas anderen gelungenen Sonntags- Gottesdienst.

 

Initiative für den Gemeindeaufbau

Am 20.03. um 19:30 Uhr stiegen mächtige Rauchwolken über dem Kirchgemeindehaus auf, denn unsere Köpfe rauchten. Ein Zettel mit drei Fragen lag vor uns:

1.) Was finde ich wichtig? Was muss erhalten bleiben?
2.) Was fehlt mir? Wie könnte es realisiert werde?
3.) Woran hätte ich Freude, um dabei mitzuhelfen?

Herausfordernde und spannende Fragen... Zunächst in Kleingruppen und dann in großer Runde füllten sich schnell unsere Zettel mit Antworten. In der anschließenden gemeinsamen Diskussion wurde uns klar, dass es viele Dinge in unserem „Gemeindealltag“ gibt, die wir schätzen und erhalten wollen: wöchentliche Gottesdienste, Kirchenmusik, Frauenkreise, Männerkreise, Kinder- und Jugendarbeit, Konzerte, feste Rituale im Kirchenjahr usw. Uns wurde aber auch schnell klar, dass es einiges gibt, was unser Gemeindeleben bereichern könnte und was sich lohnt, gemeinsam anzugehen:
spezielle, punktuelle Veranstaltungen für 30- bis 50-jährige
Jugendgottesdienste
Kindergitarrengruppe; Jugend-Band
Zusammenarbeit mit Neukircher Vereinen
„frische“ Lieder und „Zeitgeist“ im Gottesdienst
Besuchsdienst für Einsame
Verein zur Förderung der Kirchenmusik
website...
Zugegeben teilweise visionäre Ideen, die noch nicht von heute auf morgen umgesetzt sind. Aber jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt und so haben wir uns als Vorhaben einen Kinoabend in diesem Sommer vorgenommen. Am 12. Juni um 19.30 Uhr wollen wir uns zu einem nächsten Planungstreffen im Kirchgemeindehaus einfinden. Eine herzliche Einladung an alle, die sich uns anschließen und neue Ideen entwickeln wollen. Im Auftrag der „Gemeindeaufbaugruppe“
A. Findeiß-Zeidler

Weltgebetstag

In Neukirch und Ringenhain trafen sich Frauen und Männer zum Weltgebetstagsthema „Kommt, alles ist bereit“. In den fünf Veranstaltungen gab es interessante Informationen über Slowenien. Es wurde für dieses Land und die Frauen in diesem Land gebetet. Ein herzlicher Dank an alle Helfer für die Vorbereitung und Gestaltung der Gebets- und Informationsabende. Für Frauenprojekte in Slowenien und in anderen Ländern wurden 400,30€ gespendet.
Vielen Dank!!

Gitarrenseminar

Am Freitag, den 25.01., trafensich begeisterte „Gitarrieros“ 17.00 Uhr im Kirchgemeindehaus in Neukirch zum Gitarrenseminar. Gemeinsam mit Wolfgang Tost übten wir 2 Tage lang fleißigGitarre. Wir spielten Lieder zum Jahresmotto „Suche den Frieden und jage ihm nach“. Mit reichlich Verpflegung genossen wir bei wunderbarer Stimmung viele Stunden miteinander. Fleißig übten wir für den Gottesdienst, der am Sonntag stattfand. Akkorde und Rhythmen wurden thematisiert, aber auch Dinge, die für das Gitarre spielen zu Hause wichtig sind. Schon das dritte Mal war ich dabei und genoss die Anwesenheit von vielen anderen motivierten Gitarristen, von denen ich auch viel lernen konnte. Dann war es soweit, der Sonntag war endlich da. Jetzt konnten wir das Gelernte unter Beweis stellen und es hat einfach nur Spaß gemacht, so tolle Musik zu machen. Ein großes Dankeschön an Wolfgang Tost und wir freuen uns auf ein Wiedersehen 2020!

[E. Thomas]