Kirchgemeinden Neukirch & Steinigtwolmsdorf

Rückblick 2020

Moms in Prayer - Müttergebetskreis Neukirch

Liebe Leser der Kirchennachrichten der Ev.- Luth. Kirchgemeinden Steinigtwolmsdorf und Neukirch/Lausitz, an dieser Stelle möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in den Dienst des Müttergebetskreises geben. Das 1. Treffen der Frauen fand am 17.10.2014 im Kirchgemeindehaus in Neukirch statt. Ein kleiner Kreis von Müttern und Großmüttern nahm sich der Aufgabe an, für die Kinder und Lehrer/ Erzieher in Schule und Kita zu beten. Anleitung dazu erhalten die Frauen durch die Landeskoordinatorin für Sachsen, Frau Susan Küchler aus Limbach-Oberfrohna. Gemeinsam mit Susan und ihrem Team führten wir im Mai 2019 eine Regionalkonferenz in Neukirch rch. Aus verschiedenen sächsischen Kirchgemeinden nahmen Frauen daran teil und konnten Erfahrungen austauschen und wurden gestärkt und ermutigt für ihren Dienst. Sehr dankbar sind wir, dass Pfarrer Briesovsky und der Kirchenvorstand immer den Gebetskreis unterstützt haben und den Dienst der Frauen achten. Durch den Umzug von Frau Fabian und ihrer Familie übernimmt Frau Glaser die Leitung des Müttergebetskreises. Aktuell zählen 4 Frauen zum aktiven Kreis. Über weitere Mitbeterinnen freuen wir uns natürlich sehr. Wann die wöchentlichen Treffen wieder stattfinden werden, können Sie den Abkündigungen entnehmen. Auf der Internetseite momsinprayer. de erhalten Sie zahlreiche Informationen über die Gebetsbewegung, über aktuelle Termine in den Regionen und Gebetsanliegen, sowie die Rundbriefe der Bundeskoordinatorin (Frau Manuela Woldt). Für die liebe Verabschiedung im Gottesdienst möchte ich Pfarrer Briesovsky nochmal danke sagen. Wir werden der Kirchgemeinde trotz des Umzuges weiterhin verbunden bleiben.

[S. Fabian]

Kirchenvorstandswahl 2020

In der Kirchgemeinde Neukirch wurden am 20. September zum Erntedankfestgottesdienst die neuen Kirchenvorstände gewählt. 11 Gemeindeglieder kandidierten. Davon durfte jeder Wahlberechtigte nicht mehr als 8 Personen seine Stimme geben. 151 Stimmzettel wurden abgegeben, 15 Gemeindeglieder nutzten die Briefwahl.
Gewählt wurden:

Fabian, Norbert
Rentsch, Katrin
Findeiß-Zeidler, Annett
Schäffer, Claudia
Kaufer, Eckhard
Sobe, Andreas
Petschel, Thomas
Wünsche, Jans

Entsprechend der Wahlordnung trafen sich die Gewählten am 30.09.2020, um drei Personen in den Kirchenvorstand zu berufen. Nach Abstimmung wurden folgende Gemeindeglieder berufen:
Golaszewski, Nicole
Pieschnick-Nimmrichter, Maria und
Wagner-Grützner, Yvonne


Am 1. Advent, dem 29. November 2020, werden die neuen Kirchenvorstände zu den Gottesdiensten in der Kirche in Neukirch und Steinigtwolmsdorf in ihre Ämter eingeführt. An dieser Stelle sei den „alten“ Kirchenvorständen sehr herzlich für die geleistete Arbeit gedankt, für die Zeit und die Kraft, die sie in ihr Ehrenamt in unseren Kirchgemeinden eingebracht haben. Einige sind auch wieder im „neuen“ Kirchenvorstand. Den neuen Kirchenvorständen wünschen wir, dass sie ihr Amt mit Freude ausführen. Es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen bereit sind, sich für 6 Jahre intensiv an den leitenden Aufgaben in den Kirchgemeinden zu beteiligen. Gottes Segen begleite die Arbeit der neuen Kirchenvorstände

Erneuerte Schaukästen

Manchem wird es aufgefallen sein: an der Scheune des Gärtnerei Milius gibt es einen neuen Schaukasten der Kirchgemeinde. Wir danken Sup. i.R. A. Conzendorf, der ihn auf eigene Kosten erneuert und darüber hinaus auch mehrere defekte Stühle und Tische in der Kirche repariert sowie die Plexiglasscheibe des Schaukastens am Kirchgemeindehaus ausgetauscht hat.

Danke, danke und nochmals danke

an DAGMAR RIETHMÜLLER

Eine ganz lange Tradition haben die Frauendienste in Neukirch und Ringenhain in unserer Kirchgemeinde. Einen großen Anteil daran hat Dagmar Riethmüller. Sie hat uns Jahrzehnte den christlichen Glauben näher gebracht. Bei jedem Zusammentreffen wurde gesungen, unsere eigenen Erlebnisse ausgetauscht, über ein bestimmtes Thema gesprochen, die Geburtstagskinder geehrt und natürlich Kaffee getrunken. Alle waren mit Begeisterung dabei. Ja, und was hat die liebe Dagmar in all den Jahren für die Kirchgemeinde noch getan? Ganz lang wäre da die Liste. Als erstes warst Du immer für Jeden und Jede da, egal wer es war und was es war. Ein „Nein“ gab es für Dich nicht. Ob es im Kirchgemeindehaus oder in der Kirche was zu tun gab, immer warst Du die Erste, die sich bereit erklärt at, mit zu helfen. Beide Frauendienste, Gesprächskreis, Besucherkreis, die jährliche und beliebte Kirchenausfahrt, Chor, die Sommerfeste, Weltgebetstage und ...

Noch vieles könnten wir aufzählen. Jetzt ist es soweit. Dein wohlverdienter Ruhestand mit 80 Jahren hat begonnen. Du kannst ihn auch ganz beruhigt genießen, denn mit Claudia Mickel-Fabian hast Du die richtige Nachfolgerin gefunden. Deshalb, liebe Dagmar, sagen wir Dir ALLE heute DANKE für alles. Bleibe gesund, behüte Dich Gott, noch recht lange eine gute Fahrt mit Deinem grünen Flitzer und sei noch lange Gast in unseren Frauendiensten.

Die Frauen von Neukirch und Ringenhain und alle, die Dich kennen.

Konfirmation 2020

Was lange währt, wird gut…

Endlich! Am Sonntag, dem 4. Oktober, durfte nun endlich unsere Konfirmation am Kirchweihfest gefeiert werden. 10 Jungen und Mädchen und natürlich deren Eltern hatten diesem Termin entgegengefiebert. Zahlreiche Mitglieder unserer Gemeinde konnten miterleben, wie ein fast „normaler“ Gottesdienst zur Konfirmation gehalten wurde. Musikalische Unterstützung erhielten wir dabei durch die Band „Wegpunkt“ aus Sohland, die mit ihren modernen, mitreißenden Kirchenliedern den Gottesdienst sehr bereicherten. Erstmalig erhielten die Konfirmanden einen in der Töpferei Lehmann gefertigten Becher als Andenken an diesen Gottesdienst und ihr 1. Abendmahl. Alles in allem eine sehr feierliche und gelungene Veranstaltung, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Abschied von Dörte Riechen

Am diesjährigen Erntedanksonntag wurde unsere Kantorin Dörte Riechen in den Ruhestand verabschiedet. Die festlich geschmückte Kirche, Bläser- und Sängerchöre und eine zahlreiche Gemeinde boten einen würdigen Rahmen. Dörte Riechen war seit 2014 unsere Kantorin - ihr Einstand war das große Fest der Glockenweihe. Als Nachfolgerin von Mandy Egermann fand sie ein wohlbereitetes musikalisches Feld in unserer Gemeinde vor, was natürlich mit Einsatz beackert und gepflegt werden wollte. Wir Sänger und Bläser waren froh und dankbar, wieder eine Kantorin zu haben, und in kurzer Zeit entwickelte sich eine gute und weithin freundschaftliche Zusammenarbeit. So konnten sich die Beteiligten und die ganze Kirchgemeinde an lebendiger und vielseitiger Kirchenmusik erfreuen. Doch zunehmend betraf der allgemeine Strukturwandel mit Zusammenlegungen und Einsparungen auch ihr Arbeitsgebiet.
Heute danken wir ihr für sechs klingende Jahre zu Gottes Lob und zu unserer Freude.

Dörte und Bernd Riechen begleiten unsere guten Wünsche für einen frohen, beschaulichen und tätigen Ruhestand in ihre neue Heimat Görlitz.

[Ch. Krause]

 

Erntedankfest 2020

Zum Erntedankfest-Gottesdienst kamen viele kleine und große Leute und konnten eine wunderschön geschmückte Kirche bewundern. Dieser Schmuck wird ehrenamtlich und zum größten Teil nicht von „Profis“ gefertigt. Der Freitagnachmittag vor dem Erntedankfest ist dafür ein fest eingeplanter Termin in jedem Jahr. Fleißige Kränzebinder waren im Einsatz. Die Konfirmanden gaben sich große Mühe, erschufen kleine Kunstwerke und manche blieben mit Eifer viel länger als geplant. Auch die erwachsenen Binderinnen der bunten Kränze und des großen Torbogens waren mit Elan und viel Spaß bei der Arbeit. Es ist eine Freude in Gemeinschaft, mit Gottes Gaben - den herrlichen und zahlreichen Blumenspenden - solch schönen Schmuck entstehen zu lassen.
Im Gottesdienst am Sonntag wurden 1190,82€ gesammelt - diese fließen jeweils zur Hälfte nach Krabcice und an die eigene Gemeinde. Die Kollekte am Nachmittag zum Konzert ergab weitere 222,80€. An dieser Stelle ganz lieben Dank allen Helfern und den Spendern.

[B. Hultsch]

 

Gottesdienst zum Schuljahresbeginn

Am Sonntag, 6.9. feierten wir in Steinigtwolmsdorf und Neukirch Gottesdienst zum Schuljahresbeginn. Dabei wurden die Schulanfänger besonders begrüßt und ihnen für den neuen Lebensabschnitt Gottes Segen zugesprochen. Unser Thema „Alles muss klein beginnen …“ machte die Wichtigkeit des Anfangs deutlich: es braucht ein winziges Samenkorn, einen kleinen Anfang, damit etwas wachsen kann. Und es braucht die Botschaft der Bibel, dass das Vertrauen zu Gott in uns groß werden kann. Um sich das gut vorstellen zu können, säten die Schulanfänger winzig kleine Samenkörner in Blumentöpfe und bekamen eine Gießkanne geschenkt. In Steinigtwolmsdorf erhielten sie außerdem eine Kinderbibel als Geschenk von der Gemeinde.

Aber nicht nur für die Kinder hat etwas Neues angefangen, sondern auch für Philipp Tonn. Am 1. September begann er seinen Dienst als Gemeindepädagoge in unseren Gemeinden und wird in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen tätig sein. Im Gottesdienst in Steinigtwolmsdorf wurde er für seinen Dienst gesegnet. Im Gottesdienst in Neukirch konnten wir sehen, wie aus dem kleinen Samen der Liebe ein langer gemeinsamer Weg werden kann. Voll Dankbarkeit für 65 Ehejahre und als Zuspruch für den weiteren Weg wurde das Ehepaar Semrau zur „Eisernen Hochzeit“ eingesegnet. Ein Anfang waren diese Gottesdienste auch für uns Mitarbeiter. Wir haben sie gemeinsam für beide Gemeinden vorbereitet und gehalten. So wollen wir auch in Zukunft häufiger unsere Kräfte für die vielfältige Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien bündeln.

[C. Patzig]

Ich sehe was, was du nicht glaubst

Christenlehrekinder aus Neukirch und Steinigtwolmsdorf konnten sich mit einem engagierten MA-Team gleich am Anfang der Ferien auf Entdeckungsreise machen (wenn auch diesmal wegen der Corona- Verordnungen ohne Übernachtung im Zelt und mit stark begrenzter Teilnehmerzahl). Viel gab es bei den Kinderferientagen in Neukirch zu entdecken, ob beim Morgenkreis in der Kirche sowie dortigem Tagesabschluss oder im Kirchgemeindehaus in den Gruppen, auf der Wiese mit vielen Spielangeboten oder in den Zelten zur „Siesta“, bei den Ausflügen ins Freibad und der Schlauchboottour auf der Neiße. Im Programm ging es immer wieder um das Sehen. Wir nahmen manches in Augenschein mit Lupe, selbst gebasteltem Kaleidoskop u.v.m. Und jeder sollte auch mal schauen, was der andere so für einer ist und welche Gaben er hat. Unsere Sinne wurden geschärft beim Blick auf die wunderschönen Kirchenfenster. Waren es nicht Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, die als Evangelisten Gottes Botschaft anhand des Lebens von Jesus weitergaben und Mut machen in die Bibel zu schauen?! Und Gott gab Menschen, wie Daniel, Jesaja und Johannes, dem Seher einen besonderen Blick; wir entdeckten miteinander, wie ihr Glaube auch in schweren Zeiten gestärkt wurde und sie viel Hoffnung für die Zukunft bekamen. Das wurde uns von Herrn Tonn sehr anschaulich vorgespielt. Wunderbar bemalten die Kinder selbst Fenster, und in einer Ausstellung nahmen wir ihre Wünsche und Träume in herrlichen Bildern in Augenschein. Wer hat nicht alles zum Gelingen dieser Tage beigetragen – sicht- und unsichtbar! Wir danken allen ganz sehr, natürlich auch dem Koch, den Grillmeistern, den Kuchenbäckerinnen
…..
Und Gott sei Dank für diese Ferientage, für alle Bewahrung und allen Schutz und Segen. „Wer die richtigen Augen hat, der sieht Berge und Hügel tanzen. Alle Bäume verbeugen sich und die Freude wächst wie die Pflanzen. Alles jubelt, alles singt, alles tanzt und alles klingt, dass die Freude deutlich wird und in allen Herzen klingt.“ – mit diesem Lied zogen wir nach einem sehr schönen Abschlussgottesdienst am Donnerstag nach Hause – im Gepäck viele neue Erfahrungen mit unserem großen Gott, der einen jeden liebevoll ansieht. Leider konnten in diesem Jahr so manches Kind und mancher Jugendhelfer nicht dabei sein, da wir die in den Corona-Verordnungen orgeschriebene Teilnehmerzahl strikt einhalten ussten. Danke für euer Verständnis und hoffentlich bis zum nächsten Jahr.

[C. Gruber, C. Patzig und P. Tonn]

Kinoabend am 11. Juli

Obwohl es in diesem Jahr nicht so eine laue Sommernacht wie im Vorjahr war, folgten Jung und Alt der Einladung zur 2. Sommerfilmnacht am Kirchgemeindehaus. Nachdem sich alle mit gegrillter Bratwurst gestärkt, Getränken und Popcorn versorgt hatten, stieg die Spannung, welche Überraschungskomödie wohl gezeigt werden würde. Es folgte die Tragikomödie „Verstehen Sie die Beliers?“ - ein Film mit Witz, viel Gesang, aber auch Hintergrund. Ein schöner Abend - Danke an die Organisatoren.

[A. Schierz]

Prominenter Besuch in der Glockenstube

Die Kommune Neukirch arbeitet an einem neuen Internetauftritt. Dazu werden auch Bilder mit dem Blick vom Kirchturm über das Dorf gebraucht. Eine Fotografin mit einer Begleiterin hatte sich dazu angemeldet, ich durfte die Führung übernehmen. Überraschend gesellte sich Bürgermeister Jens Zeiler dazu. „Ich habe mir schon lange gewünscht, einmal hier herauf zu steigen, heute ist eine gute Gelegenheit dazu“, so sein Kommentar. Wir hatten eine recht kurzweilige Stunde rund um Kirche, Turm, Glocken, Uhr, Kirchboden…. Mal sehen, was später davon auf Facebook zu sehen sein wird. Ich finde es gut und für alle von Vorteil, wenn Kirchgemeinde und Kommune in solcher Weise zusammenarbeiten.

 

Gottesdienst auf dem Valtenberg

Am letzten Junisonntag des Jahres versammelte sich wieder eine große Gemeinde auf dem Neukircher und Steinigtwolmsdorfer Hausberg zum Gottesdienst. Vor dem König- Johann-Turm waren Bänke aufgestellt und ein kleiner Altar, geschmückt mit Kreuz, Blumen und Kerzen, bezeichnete den liturgischen Mittelpunkt. Pfarrer Briesovsky amtierte, und die Bläser aus Neukirch und Steinigtwolmsdorf gestalteten den musikalischen Rahmen und führten den Gemeindegesang. Ein warmer Sommertag im Schatten der alten Buchen sorgte für angenehme Bedingungen, auch unter Corona- Einschränkungen. Ein besonderer Dank gilt der FFW Neukirch, die wieder ihren MTW als Shuttlebus zur Verfügung stellte. Einhelliges Fazit: Es war wieder ein wunderbarer Sonntag- Vormittag in der für uns größtmöglichen Nähe zu Gottes Himmel.

[Chr. Krause]

Verabschiedung Lutz Schmidt

Am Sonntag Exaudi, dem 24. Mai 2020, wurde Lutz Schmidt im Gottesdienst von seinem Dienst als Friedhofsmeister von Neukirch verabschiedet. Im Herbst 1995 hat er dieses Amt in unserer Gemeinde übernommen und mit Einsatz und Gewissenhaftigkeit fast 25 Jahre lang geführt. Eine wesentliche Aufgabe war es, den Friedhof in einem gepflegten und ordentlichen Zustand zu erhalten. Das ist in anschaulicher Weise gelungen. Der Umgang mit trauernden Angehörigen, ihre einfühlsame Begleitung und eine würdevolle Bestattung der Verstorbenen waren ihm ein menschliches Anliegen. Zu seinen Mitarbeitern pflegte er ein korrektes und doch kameradschaftliches Arbeitsverhältnis. Seine Amtszeit wurde auch geprägt durch die gesellschaftlichen Umbrüche, die wir „die Wende“ nennen. Vom Althergebrachten blieb nicht viel übrig - Gesetze, Vorschriften, Arbeitsverhältnisse, Finanzen, technische Möglichkeiten - alles änderte sich grundlegend, musste neu erlernt und angewandt werden. Immer wieder nahm Lutz Schmidt Menschen in seinen Bereich auf, die vom Gericht mit Arbeitsstunden belegt waren. Auch denen hat er sich mit Mühe und Aufmerksamkeit gewidmet, und für manche war diese Zeit auf dem Neukircher Friedhof die Chance zurückzufinden. Doch er war nicht nur von Amts wegen in unserer Gemeinde tätig. Oft und gern besuchte er Gottesdienste und Veranstaltungen. Mit anderen kümmerte er sich besonders um die Männerarbeit, gestaltete Abende und lud zu den Treffen ein. Anfang dieses Jahres, die Pensionierung war schon nah herangerückt, passierte ihm - was er für sich und andere stets vermeiden wollte - ein Arbeitsunfall. Ein umstürzender Grabstein verletzte ihm das Bein. Über Nacht sprang seine Mitarbeiterin, Frau Schwarz, in die Bresche, und führte alle notwendigen Tätigkeiten weiter. Dafür sei ihr herzlich gedankt! Die laufende Stellenausschreibung erbrachte ein gutes Ergebnis: Andreas Sobe, ein in der Gemeinde bekannter und bewährter Mann, wird die Arbeit auf unserem Friedhof weiterführen. Lutz Schmidt konnte ihn ordentlich einarbeiten und sich nun auf sein Rentnerleben freuen. Unsere Kirchgemeinde, aber sicher auch viele Menschen, die mit ihm zu tun hatten, blicken dankbar auf seine Tätigkeit und ihn persönlich zurück. Wir alle wünschen ihm noch viele gute Jahre. Auch ich bin dankbar, mich zu seinen Freunden zählen zu dürfen.
[Chr. Krause]

Ostern 2020

Als am Ostermorgen die Sonne aufging, läuteten die Glocken und verkündeten für unseren Ort die Osterbotschaft „Der Herr ist auferstanden!“ Jeder konnte aus freien Stücken diese Botschaft für sich bestärken mit den Worten „Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja“. Dieser Osterfreude des Lebens über den Tod hinaus entspringt Hoffnung für jeden neuen Tag. In der noch dunklen Kirche wurde die neue Osterkerze mit den Worten „Christus das Licht der Welt“ entzündet. Dieses Licht begleitet uns in Höhen und Tiefen. Jeder, der zum Gebet in die Kirche kam, konnte sich eine kleine Kerze an der Osterkerze entzünden und das Licht mit nach Hause nehmen. So wurde dieses Jahr die Osterbotschaft lebendig.
Der Herr ist auferstanden! –
Er ist wahrhaftig auferstanden!

Zustellung der Kirchgeldbescheide

Liebe Gemeindeglieder, das Jahr 2020 hat begonnen. In der Pfarramtsverwaltung wurden die Kirchensteuerbescheide für dieses Jahr vorbereitet, die Ihnen nun durch die Kirchenblattverteiler zugestellt werden. Dieses Ortskirchgeld verbleibt zu 100% zur Verwendung in der Kirchgemeinde und trägt bedeutend dazu bei, wichtige Ausgaben zu bestreiten. Die im Kirchgeldbescheid abgedruckte Tabelle gibt eine Orientierung über den Ortskirchgeldjahresbetrag.

Allen, die im vergangenen Jahr Kirchgeld gezahlt haben, danken wir und bitten auch in diesem Jahr um Unterstützung für die vielfältigen Aufgaben in unserer Kirchgemeinde!

Weltgebetstag 2020

Ein Gebet geht um die Welt
Der Weltgebetstag wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Am ersten Freitag im März wird dieser Gottesdienst in über 120 Ländern rund um den Globus gefeiert. In diesem Jahr stellten Frauen aus Simbabwe das Programm unter den Leitspruch „STEH AUF UND GEH“ zusammen. Zur Vorbereitung in unserer Kirchgemeinde trafen wir uns am 19. Februar im Kirchgemeindehaus, um Land und Leute, ihre Sorgen und Nöte ein wenig kennen zu lernen. Aufschlussreiche Informationen, interessante Bilder und leckere Kostproben der fremdländischen Küche füllten einen bunten Abend. Simbabwe ist ein reiches Land im Süden des afrikanischen Kontinents, das von 1890 bis 1980 in britische Abhängigkeit kam. Durch die nachfolgende autoritäre Staatsmacht unter Mugabe geriet das Land in ein politisches und wirtschaftliches Tief, das Gewalt, Leid und Ungerechtigkeit mit sich brachte. Frauen sind stark benachteiligt – trotz formeller Gleichberechtigung – und das besonders in ländlichen Gebieten. Polygamie, Zwangsverheiratung von Mädchen, häusliche Gewalt und fehlende Bildungsmöglichkeiten treffen sie besonders. Um sie zu stärken in ihrem Glauben und zu unterstützen in ihren Nöten feiern wir den Weltgebetstag. Deshalb trafen wir uns am Freitag, dem 6. März zum gemeinsamen Beten und Singen. Die teilweise unbekannten Lieder wurden von etlichen Musikinstrumenten begleitet und die landestypische Dekoration brachte Freude und bwechslung. Unsere Kollekte wurde als Hilfe für Frauen und Kinder gesammelt. Mit ihnen und mit Frauen in der ganzen Welt fühlen wir uns durch das Gebet und den Zuspruch "STEH AUF UND GEH“ verbunden.

[Christel Hultsch]