Kirchgemeinden Neukirch & Steinigtwolmsdorf

Rückblick 2021

2. Weihnachtsfeiertag

Am zweiten Weihnachtsfeiertag durften wir die Weihnachtsgeschichte noch einmal erleben. Die Christenlehrekinder der 4. Klasse haben mit ihrem kurzen „Krippenspiel der Engel“ die Geschichte der Heiligen Nacht aufgeführt. Der kleine Engel war der mutigste von allen und hat uns die Weihnachtsbotschaft „von hoch oben“ verkündet: „Fürchtet Euch nicht, denn Euch ist heute der Heiland geboren.“ Ein großes Dankeschön und Lob an die Christenlehrekinder und an alle fleißigen Helfer. Trotz aktueller Einschränkungen war der Gottesdienst musikalisch sehr schön von unserer Kantorin und Ihrer Tochter ausgestaltet. Die Gemeindelieder wurden begleitet von der Orgel solo gesungen und haben die Weihnachtsbotschaft in der Kirche erklingen lassen. Das Abschlusslied „Oh, du Fröhliche“ durften alle Gottesdienstteilnehmer dann gemeinsam singen. Am Ende des Gottesdienstes konnte sich jeder das Licht von Bethlehem und damit die Weihnachtsbotschaft mit nach Hause nehmen.

[N. Golaszewski]

Christnacht 2021

Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass die Gottesdienste in der Weihnachtszeit wieder den Pandemiebedingungen und damit verbundenen Einschränkungen unterliegen müssen. Die Christnacht fand daher unter Beachtung der 3G- Regeln statt. Am Eingang wurden die Nachweise kontrolliert und so konnte jeder nun am festlichen Gottesdienst teilnehmen. Haltet inne. Geht aufeinander zu und gebt euch die Hand. Sup.i.R. Andreas Conzendorf hielt eine sehr besinnliche Predigt über Gräben, die Menschen trennen. Die tröstende Botschaft aber ist, Gräben kann man überwinden. Wir müssen nicht in unseren alten Ansichten verharren. Das Kind in der Krippe verbindet uns alle. Wir überwinden entstandene Gräben, indem wir aufeinander zugehen und gegenseitiges Verständnis zeigen. Dazu sind wir alle aufgefordert, so die Botschaft der Weihnacht. Eingebettet in den Gottesdienst sahen wir das zur Tradition gehörende Krippenspiel. In humorvoller Weise wurde die Weihnachtsbotschaft auch zum Spiegel unserer menschlichen Schwächen. Es ist daher mehr als nur ein hübsches Theaterstück, nein es regt auch zum Nachdenken über sich selbst und unsere Beziehungen zu unseren Mitmenschen an. Der rote Faden der Predigt setzte sich so fort. Den Krippenspielern gebührt ein herzliches Dankeschön für ihren Auftritt und die davor liegenden Mühen. Den Hygienevorschriften entsprechend war der uns verbindende gemeinsame Gesang leider stark eingeschränkt. Dass es rotzdem musikalisch ein rechter Festgottesdienst wurde, dafür sorgte einfallsreich unsere Kantorin Ina Hultsch, Sie setzte mit ihrer Familie einen sehr festlichen musikalischen Rahmen für den Gottesdienst. So war unter anderem ein Quartett aus Orgel, Trompete, Horn und Tuba zu hören. Dank allen Mitwirkenden! Zum Schluss stimmten alle ein in das wohl bekannteste Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“. Unser Glockengeläut begleitete uns auf dem Heimweg.

[O. Kaufer]

Heiligabend in Neukirch

Leider war es in Neukirch nicht möglich, eine Christvesper abzuhalten. Da aber die Kinder fleißig das Krippenspiel geprobt haben, wurde es aufgezeichnet und darf hier abgerufen werden.

Link zum Krippenspiel

Ebenso in Steinigtwolmsdorf:

Die Andacht finden Sie hier

 

Christvesper

Alle Jahre wieder … gehen wir als Familie in die Christvesper. Das haben meine Eltern schon mit uns gemacht, als wir Kinder waren und diese Tradition führen wir mit unseren Kindern fort. Doch seit nun mehr als zwei Jahren ist nicht nur die Weihnachtszeit von anderen Dingen geprägt. Die Christvesper, wie wir sie kennen, konnte nur in Form der offenen Kirche stattfinden. Durch die tolle Organisation des Kirchenvorstandes, der vielen ehrenamtlichen Helfer und der Kinder des Krippenspiels wurde für uns als Familie die offene Kirche jedoch etwas ganz Besonderes. Wir bekamen beim Gang durch die Kirche etwas
Zeit für die Einstimmung auf den Heiligen Abend,
Zeit, um einige Predigtgedanken von Pfarrer i.R. Groß zu hören,
Zeit, um ein Stück des liebevoll aufgeführten Kinderkrippenspiels zu sehen,
Zeit für ein stilles Gebet und Zeit für etwas Achtsamkeit und Wertschätzung.

Am „Ringenhainer Ausgang“ durfte sich jeder ein kleines Kerzenlicht mitnehmen. Ein Licht, um es hinauszutragen, in diesen Zeiten, die gerade etwas anders und doch besonders sind.

[S. Bruschwitz]

Danke

für Ihre Spenden zur Straßensammlung der Diakonie
vom 12. - 21. November für die Beratung für Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen. Gesammelt wurden 1080,95 Euro, davon werden 80 % an die Diakonie abgeführt und 20 % verbleiben in der Kirchgemeinde. Diese werden für die Seniorenarbeit eingesetzt.

Gedenken an unsere Verstorbenen

Der letzte Sonntag des Kirchenjahres ist ein Gedenktag für die Verstorbenen des Kirchenjahres, aber gleichzeitig werden wir auch an die eigene Endlichkeit erinnert. Am Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt, werden in den Gottesdiensten die Namen der Verstorbenen verlesen und gemeinsam mit den Angehörigen ihrer gedacht.

NEUKIRCH
Wir nehmen uns Zeit, gehen auf den Friedhof und schmücken die Gräber mit Blumen und Gestecken. An diesem Tag schließt sich der Jahreskreis, bevor am 1. Advent ein neues Kirchenjahr beginnt. Christoph Krause schreibt dazu: Diesen Weg, gesäumt von den alten Linden, gehen wir unser Leben lang immer und immer wieder. Wir treten durch das große Tor zu den Gräbern unserer Lieben, um sie zu pflegen und zu schmücken. Und je älter wir werden, um so mehr Namen kennen wir, die in die Grabsteine eingemeißelt sind. Wie im Abendlicht erscheint dann unser Leben, und der Tag rückt heran, an dem wir durch dieses Tor gefahren werden. Wohl dem, der glaubt und weiß, dies ist nicht die letzte Ruhe, sondern die Zwischenstation auf dem
Weg zu Gottes Nähe.

Martinstag 2021

In einem kurzen Gottesdienst zum Martinsfest spielten die Christenlehrekinder mit vielFreude die Geschichte von einer Martinslaterne. Diese wurde von den Kindern weitergeben an Menschen, die gerade ein besonderes Licht in ihrem Leben brauchten. So wanderte die Laterne zu kranken und traurigen Kindern und brachte mit ihrem Licht neue Hoffnung. Solche Hoffnungslichter hatten wir auch für die Senioren in unserem Seniorenwohnhaus gebastelt. Wir wollten ihnen damit eine kleine Freude bereiten und zeigen, dass wir an sie denken. Der lange Lampionumzug zog von der Kirche zur Feuerwache. So trugen die Kinder mit ihren Lampions das Licht der Nächstenliebe in unser Dorf. Im Schein des Martinsfeuers spielten Bläser unseres Posaunenchores bekannte Weisen und es wurden die Martinshörnchen verteilt. Einen herzlichen Dank an die Freiwillige Feuerwehr, den Reiterhof Hultsch, die Christenlehrekinder, den Tontechniker Fritz und die Bläser aus unserem Posaunenchor.

[C. Patzig]

 

WegPunkt

„Wenn euer Herz voll ist von Christus, werdet ihr singen müssen.“
Charles Haddon Spurgeon
Mit rockigen Sounds und Lobpreismusik, die unter die Haut geht, hat uns die Gruppe WegPunkt. aus Sohland am Freitag, dem 5. November einen unvergesslichen Abend beschert. Es war nicht nur ein Abend zum Zuhören oder gemeinsamen Musizieren, sondern gleichzeitig eine Einladung, sich durch die Musik auf den Weg zu Gott zu machen, ihm näher zu kommen. Ich denke, mit ihrer wunderbaren Art, Musik zu machen, hat die Gruppe es geschafft, wirklich Jeden in der Kirche persönlich abzuholen und mit auf diese Reise zu nehmen. Eine kleine Verschnaufpause mit der Möglichkeit, am Büchertisch zu stöbern, ins Gespräch zu kommen und draußen an der Feuerschale einen Glühwein oder Kinderpunsch zu genießen, rundete den Abend ab. Wir freuen uns, dass so viele Gäste dabei waren und für eine ausgelassene Stimmung sorgten. Gleichzeitig möchten wir uns ganz herzlich bei der Gruppe WegPunkt. bedanken, dass sie erneut den Weg in unsere Kirche nach Neukirch gefunden und uns mit ihrer Musik begeistert haben. Ein Dank gilt ebenso Herrn Pfarrer Walz für seine Worte zu Beginn des Konzertes und den Segen am Ende sowie allen Mitwirkenden, die zum guten Gelingen beigetragen haben.

[M. Pieschnick-Nimmrichter]

Jubelkonfirmation 2021

Gottes Schutz und Hilfe bei der Jubelkonfirmation in der Ev.-Luth. Kirche Neukirch

Am 3. Oktober wurde in unserer Kirche die Jubelkonfirmation coronabedingt von zwei Jahrgängen gefeiert. Jubilare, die 1995, 1996, 1970, 1971, 1960, 1961, 1956, 1955, 1950, 1951, 1945, 1946, 1940, 1941 oder früher konfirmiert wurden, waren allein oder mit ihren Gästen angereist. Pfarrer Briesovsky und Pfarrer Groß konnten 97 Jubilare begrüßen. Ich bin dafür aus NRW angereist und ich habe mich schon im Vorfeld auf diesen Tag riesig gefreut. Am liebsten hätte ich ein Junge-Gemeinde-Treffen nach dem Gottesdienst noch gehabt, so wie früher vor 50 Jahren. Mit Glockengeläut zogen wir in die mit Blumenkränzen geschmückte Kirche ein, so wie damals bei unserer Konfirmation. Bei mir kam da ein wenig Wehmut auf und Dankbarkeit, dass meine Eltern und ich dem Ruf Gottes, wie Pfarrer Briesovsky es dann in seiner Predigt auch spricht, gefolgt sind. Da an diesem Sonntag auch Kirchweihfest war, wurde das Evangelium Lukas 19, 1-10 ausgewählt, die Geschichte vom Zöllner Zachäus, der sich von Jesus hat rufen lassen. Jetzt, wo er von Christus erfüllt ist, kann er ein neues Lebenshaus füllen. Ich wurde angestoßen, darüber nachzudenken, wie mein Lebenshaus gefüllt ist, und der vielen Jubilare hier in dieser Kirche gerade? Wann gehen wir mit Gott? Im Rückblick auf die Konfirmationen wurde in der Predigt daran erinnert, dass wir Gottes Kinder sind und als solche erwarten wir nicht nur Gottes Schutz und Hilfe in diesem Leben, sondern wir leben in der Hoffnung auf das ewige Leben. Dies konnten wir Alle in der Einsegnung bekräftigen. Der Festgottesdienst wurde musikalisch von Kantorin Ina Hultsch und dem Posaunenchor mit Lob- und Dankliedern gestaltet. Am Ausgang nutzten einige Jubilare die Gelegenheit des Austausches bei Kaffee und Kuchen. Meine Freundin und ich, wir waren uns einig, Gottes Segen war spürbar. Wir hatten für uns ein gemeinsames Mittagessen organisiert, bei dem wir noch in Erinnerungen schwelgten. Ich bin dankbar für diesen besonderen Tag und dafür, dass es immer wieder Helfer gibt, die zu so einem Festgottesdienst beitragen.

[W. Walter]

 

Übergabe der Erntedankgaben

und Kollekte vom Erntedankfest 2021
Am 18.10. fuhren Andreas Sobe und ich nach Krabcice ins Altersheim der Diakonie, um die Erntedankgaben und Kollekte von 600 Euro zu übergeben. Wir holten erst in Rudnice Vlasta Erdinger ab, sie war eine langjährige Mitarbeiterin, jetzt im Ruhestand und Mitinitiatorin der Partnerschaft mit dem Altersheim in Krabcice über die Familie Mickel, und das schon fast dreißig Jahre. Danach fuhren wir nach Krabcice und wurden vom Direktor Ales Gabrysz und Mitarbeitern der Verwaltung herzlich empfangen. Sie zeigten uns gleich mit ganzem Stolz, dass an diesem Tag mit der Baugrube für den Fahrstuhlanbau begonnen wurde, wofür unsere Kollekte der letzten Jahre mit verwendet werden soll. Danach stellte man uns das ganze Projekt an Zeichnungen und Bildern vor. Der Fahrstuhl wird so groß, dass ein Pflegebett mit Personal rein geht. Nach Erzählungen und Bildern von unserem Erntedankfest und Vorausblick auf das Jahr 2022 mit der 800-Jahr-Feier unseres Ortes kam der große Wunsch vom Direktor, nächstes Jahr unserer Kirchgemeinde einen offiziellen Besuch einer Gruppe von Mitarbeitern des Altenheimes abzustatten, eventuell zur Festwoche oder zum Erntedankfest. Wir haben uns über die herzliche und freudige Aufnahme gefreut.

[J. Wünsche]

Erntedankfest und Einsegnung der Schulanfänger

Am 19. September waren wir eingeladen, in unserer wunderschön geschmückten Kirche gemeinsam das diesjährige Erntedankfest zu begehen. Neben allerhand schönen Gaben und vielen herbstlichen Klängen, waren es vor allem die Schulanfänger, welche in diesem Familiengottesdienst im Mittelpunkt standen. Sie empfingen den Segen Gottes, der sie in guten wie auch in schwierigen Zeiten stets begleiten möge. Außerdem überreichten Philipp Tonn und Christina Patzig jedem Schulanfänger ein Paar Socken – symbolisch, um sich „auf die Socken zu machen“ in einen neuen Lebensabschnitt, die Schulzeit. Im Anschluss konnte bei Bratwurst und Hot Dog noch gemütlich beisammengesessen werden. Wir möchten allen fleißigen Helfern, die zum Gelingen beigetragen haben, ganz herzlich danken.

[M. Pieschnick-Nimmrichter]

Konzert von Monika Martin

in unserer Kirche am 12. September
Zum dritten Mal konnten wir die Sängerin Monika Martin aus Graz in unserer Kirche begrüßen. Schon seit Wochen liefen dazu die Vorbereitungen vom Veranstalter, von unserer Kirchgemeinde und vom Fanclub. Plakate wurden verteilt und Karten konnte man bei der Papeterie Darkow in Neukirch und der Postfiliale in Steinigtwolmsdorf sowie bei allen Geschäftsstellen der Sächsischen Zeitung erwerben. Am Sonntag, dem 12.9., war es nun endlich soweit. Vor der Kirche hatte unsere Kirchgemeinde zwei Stände aufgebaut, wo man Getränke kaufen konnte und es standen schon viele Besucher vor der Kirche, als gegen 17.00 Uhr der Einlass in die Kirche erfolgte. Durch Corona gab es natürlich einige Vorschriften zu beachten, wofür aber die meisten Konzertbesucher Verständnis hatten. Gegen 18.15 Uhr konnte dann das Konzert beginnen und es wurde ganz still in der Kirche, als Monika Martin mit dem Titel „Pie Jesu“ die Kirche betrat. Es folgten viele weitere schöne Lieder von Monika Martin wie z.B. das „Ave Maria“ von Schubert und Bach/Gounod sowie das „Wolgalied“. Die Zeit verging wieder viel zu schnell und am Schluss des Konzertes sangen alle gemeinsam mit Monika Martin „Großer Gott, wir loben dich“. Nach einer Zugabe konnten dann die Besucher am Fanstand noch Fanartikel erwerben und sich ein Autogramm holen. Wie immer nahm sich Monika Martin hier sehr viel Zeit und führte auch viele Gespräche, wo sie für jeden Besucher ein offenes Ohr hatte und liebe Worte fand. Ich glaube, dieser Abend war für alle Besucher ein musikalisches Erlebnis und man konnte bei diesem schönen Konzert wieder einmal die Seele baumeln lassen und alle Sorgen des Alltags vergessen.
Ein großer Dank an Monika Martin.
[M. Thomas]

 

Musikkabarett mit der Gruppe zwischenFall

Am 11.9. fand in unserer Kirche ein Konzert der Musikgruppe „zwischenFall“ statt. Musik, Kabarett und Slam umfasst das Programm von 4 Musikern aus Leipzig, welches sie mit scharfsinnigen, ironischen und wortwitzigen Liedern und Texten zu Kirche und Gesellschaft der heutigen Zeit auf die Bühne und in die Ohren der Konzertbesucher bringen. Beobachtungen im Bio-Laden, bei Gottesdiensten, die „Stellenbeschreibung“ von Pfarrern, die mitunter fragwürdige Auffassung von Kultur und vieles mehr wurde auf fröhliche und amüsante Weise dargeboten und den Besuchern hat es sichtlich gefallen. Das Konzert war, trotz vieler weiterer Veranstaltungen im Umkreis, gut besucht. Vor Beginn gab es einen Imbiss mit Bratwurst, belegten Broten und Getränken, damit die Gäste in Konzertstimmung kommen konnten. Das Wetter spielte auch mit, somit war es ein gelungener Abend. Allen Beteiligten und Helfern einen großen Dank! Und „zwischenFall“ ist eine Empfehlung wert – gerne wieder!

[Th. Petschel]

Vorbereitungen für das Erntedankfest

In diesem Jahr sind die Vorbereitungen schon sehr zeitig angelaufen. So gibt es einen neuen Bogen für den Blumenbogen im Mittelgang und ein neues Gestell für die Erntekrone. Hier sei sehr herzlich den Firmen W. Rönisch, Schmiedemeister in Steinigtwolmsdorf, und R. Riethmüller, Maschinenbautechnik in Ringenhain, gedankt. Beide haben den neuen Bogen und das neue Gestell gesponsert. Die Erntekrone wurde nach Vorbereitungen bei Karin Schubert am 10.9. von Frau Hartleib und einigen Ringenhainer Frauen gebunden. An Frau Hartleib ein Dankeschön für die große Mühe. Wir hoffen, dass an beiden neuen Werken sich viele Besucher erfreuen können.

[K. Schubert und Chr. Pradel]

Traditionell werden am Freitag vor dem Erntedankfest-Sonntag die Kränze zum Schmücken der Kirche gebunden und der Blumenbogen entsteht. Dazu braucht es viele fleißige Hände und reichlich Blumen. Die Konfirmanden der 7. Klasse banden ihre ersten Kränze. Der große Blumenbogen konnte auf dem neuen stabilen Untergestell gebunden werden und gelang so ganz wunderbar. Am Sonnabend wurden dann die Kirche geschmückt und die Erntegaben entgegen genommen. Für das nächste Jahr wäre es wünschenswert, dass sich noch mehr Gemeindeglieder zum Binden in der Kirche einfinden. Vielleicht kann dann jemand auch fachkundige Anleitung geben, damit es noch besser „von der Hand“ geht.

[B. Hultsch]

Zeltlager 2021 ÜberLeben

Das Thema des diesjährigen Zeltlagers war etwas ganz Besonderes, denn es war zweideutig: einerseits lernten wir, wie man überlebt und anderseits lernten wir über das Leben – das des Propheten Eliah. Jeden Tag wurde uns ein Teil der Geschichte über den Propheten Eliah erzählt. Eliah war ein begeisterter Christ, der die Menschen um sich herum von Gott überzeugen wollte und es mit seinem Glauben an ihn auch geschafft hat. Jeden Tag malten wir kleine Bilder zur Geschichte, die wir an einem Wanderstock befestigten. Diesen durften wir als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Wir bereiteten gemeinsam Essen zu, saßen gemütlich beim Lagerfeuer beisammen und atten sehr viel Spaß. Wir wanderten ins Schwimmbad und fuhren in einen Kletterwald – das war toll! Wir bedanken uns bei allen Organisatoren und Helfern, die diese tollen Tage ermöglicht haben!

[William Keller und alle Teilnehmer des Zeltlagers 2021]

Kinoabend am 17. Juli

Unser Kinoabend fiel in diesem Jahr buchstäblich „ins Wasser“. Heftige Regenfälle mit Überflutungen in Neukirch machten Straßen unpassierbar und weichten den „Kinosaal“ auf.

Konfirmation 2021 in Neukirch

Konfirmation 2021 in Neukirch
Am 11. Juli fand in unserer Kirche in Neukirch die Konfirmation statt. 18 junge Konfirmanden haben an diesem Tag ihr eigenes Ja zu Gott bekundet. Davor empfingen noch 3 Konfirmanden die heilige Taufe. Im Anschluss an die Segnung der Konfirmanden feierten diese ihr erstes Abendmahl mit ihrem eigenen an sie überreichten Abendmahlsbecher. Die Kirche war mit zahlreichen Gästen der Konfirmanden und anderer Gottesdienstbesucher sehr gut besucht. Durch die musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes mit dem Kirchen- und Posaunenchor wurde ein sehr festlicher Rahmen geschaffen. Der Festgottesdienst und das schöne Wetter haben sicherlich für jeden einzelnen Konfirmanden zu diesem besonderen Tag beigetragen.
Konfirmiert wurden in diesem Jahr:
Selina Auste,
Emely Beyer,
Jennifer Beyer,
Max Fröde,
Louis Gärtner,
Arne Grützner,
Franz Hache,
Leonie Hartmann,
Luca Louis Hiller,
Lukas Jensch,
Laura Kauroff,
Lena Körner,
Daan Lucas Krenz,
Finn Oliver Krenz,
Elsa Richter,
Lentje Senst,
Erwin Thomas,
Lucas Werner,
Erich Ziesche

[T. Petschel]

 

Valtenberggottesdienst 2021

Bei schönstem Wetter fand am 27. Juni der traditionelle Valtenberg-Gottesdienst unserer Kirchgemeinde Neukirch-Steinigtwolmsdorf statt. Viele Gottesdienstbesucher machten sich auf den Weg, ob zu Fuß, per Rad oder mit dem bereitgestellten Fahrdienst. Der Posaunenchor gab die musikalische Umrahmung, um Gottes Wort in Gottes freier Natur zu hören. Die eingesammelte Kollekte war diesmal für die Partnerarbeit des Kirchenbezirkes Bautzen mit Tansania bestimmt. Sie ist für die Anschaffung von Blasinstrumenten zum Aufbau eines Posaunenchors in der Partnergemeinde vorgesehen. Zum Gottesdienst konnten sich die Besucher auch über die Partnerschaft mit Tansania anhand von Informationstafeln informieren. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde die Gastronomie der Berggaststätte von vielen genutzt, was für viele den Gottesdienstbesuch abrundete. Für diesen sehr schönen Gottesdienst auf unserem Hausberg gilt allen Beteiligten ein großer Dank, speziell Herrn Ulbricht, der FFW-Neukirch und der eja-Bautzen für die Bereitstellung von Fahrdienst und Fahrzeugen.
[T. Petschel]

Endlich wieder Livemusik!

Der erste Streich - das erste Konzert - nach so langer Zeit!
Am Samstag, 5. Juni, waren das „Detmolder Posaunenquartett“ sowie Stephan Bischof vom MDR als Sprecher in unserer Neukircher Kirche zu einem besonderen Familienkonzert zu Gast. Schon am Vortag stellten die jungen Leute ihre Instrumente in der Grundschule Neukirch den Kindern der 3. Klassen vor und machten sie neugierig auf das folgende Konzertprogramm: „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch, verwandelt in ein musikalisches Hörspiel von Jan Koetsier, wurde so lebendig und eindrucksvoll dargestellt, dass die Lausbuben sich doch direkt hinter einer Kirchenbank zu verstecken schienen. „Rumms, da geht die Pfeife los“ und ein goldener Regen ergoss sich über dem Publikum, dann regnete es plötzlich süße Käfer, die hurtig von den Grundschülern in den ersten Reihen aufgesammelt wurden. Werke von Gershwin, Debussy und Bernstein rundeten den zweiten Teil des Konzertes ab. Der große Applaus für Neele Hülser, Johannes Opp, Magnus Schröder und Friedrich Hultsch war Ausdruck eines langersehnten und wiedergewonnen Hörgenusses - übertragen durch die Musizier- und Spielfreude der vier Musiker. Die über 100 Zuhörer gingen frohen Herzens in einen der ersten Sommerabende! Herzlichen Dank den Mitwirkenden für dieses wunderschöne, gelungene Konzert.
[I. Hultsch, Kantorin]

Neues vom Kirchturm

Wie schon in den Vorjahren kam auch im diesjährigen Mai Herr Urbahn aus Bautzen, um in die Nistkästen in unserem Kirchturm zu schauen. Die vier Kästen in der Glockenstube waren wieder von Dohlen besetzt, die auch alle Jungvögel ausgebrütet hatten. Bemerkenswert ist, so erzählte Herr Urbahn, dass unsere Dorfbewohner zahlreicher und auch deutlich kräftiger sind als die Stadtvögel z.B. in Maria-Martha. Futter finden die Altvögel in der Stadt leichter, aber diese weggeworfenen Reste sind eben nicht so nahrhaft und bekömmlich wie die Insekten und Würmer, die unsere Dohleneltern heranschaffen. Dieses Jahr hatten wir in einem Kasten oben in der Laterne drei kleine Turmfalken. Eigentlich brüten diese Vögel lieber draußen unter Simsen oder Dachkanten. Durch den kalten April haben sie wohl doch einen geschützteren Platz bevorzugt, auch wenn die Start- und Landebahn etwas eingeengt ist. Auf dem Bild sind sie noch sehr klein, geschätzt 14 Tage alt. Eine Nachkontrolle nach zwei Wochen bestätigte ihr gutes Gedeihen, und nun tragen sie auch wie ihre Stiefgeschwister Ringe. Mit einem starken Fernglas kann man die Ringnummern erkennen, und so wissen wir, dass Neukircher Dohlen gern in Bautzen zu Besuch sind, doch auch bis an der Ostsee sind Vögel von unserem Kirchturm beobachtet worden. Es macht viel Freude, dieses neue Leben in jedem Frühjahr begrüßen und ganz vorsichtig in der Hand halten zu können. "Sehet die Vögel unter dem Himmel - sie sähen nicht, sie ernten nicht, und unser himmlischer Vater ernährt sie och!" Ein klein wenig menschliches Zutun ist aber gewiss in Ordnung.
[C. Krause]