Kirchgemeinden Neukirch & Steinigtwolmsdorf

Gemeindeleben in Steinigtwolmsdorf

Ostern 2021

„[…] Voller Verzweiflung sah ich zum Himmel, sprach deinen Namen in die Nacht. Und in das Dunkel kam deine Güte, zerriss die Schatten tief in mir. Die Nacht bezwungen, der Sieg errungen. JESUS MEINE HOFFNUNG LEBT!“

(Songcover „Living Hope“ von Urban Life Worship)

Dieses Jahr durften wir endlich wieder einen Familiengottesdienst am Ostersonntag feiern. Schon vor Beginn hörte man im ganzen Dorf den Posaunenchor, welcher die Gemeinde an die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus erinnerte. Der Sieg über den Tod war der Anlass unseres Familienfestes. Die Ostergeschichte wurde in einem kleinen Anspiel eingeleitet und aus der Bibel vorgelesen. So war für jeden etwas dabei. Das Ganze wurde noch festlich umrahmt von unserer Kantorin Ina Hultsch. Da es die aktuellen Inzidenzwerte zuließen, durften wir nach langer Zeit wieder gemeinsam singen. Nach dem Gottesdienst gab es für jeden Besucher ein Osterbrötchen und eine Osterkerze zum mit nach Hause nehmen, wo sie das Licht an den Sieg für uns Menschen erinnern soll. Bei schönem Wetter konnten die kleinsten Gemeindemitglieder rund um die Kirche im Vorfeld vorbereitete und versteckte Osternester suchen.

[E. Hultsch]

Kirchenvorstandswahl 2020

In der Kirchgemeinde Steinigtwolmsdorf wurden am 13. September zum Erntedankfestgottesdienst die neuen Kirchvorstände gewählt. 7 Gemeindeglieder kandidierten. Davon durfte jeder Wahlberechtigte nicht mehr als 6 Personen seine Stimme geben. 106 Stimmzettel wurden abgegeben, 23 Gemeindeglieder nutzten die Briefwahl, zwei Stimmen waren ungültig.
Gewählt wurden:
Bachmann, Tobias
Pietsch, Petra
Beesdo, Manja
Schierz, Dorit
Claußnitzer, David
Thomas, Stefan

Entsprechend der Wahlordnung trafen sich die Gewählten am 09.10.2020, um zwei Personen in den Kirchenvorstand zu berufen. Nach Abstimmung wurden folgende Gemeindeglieder berufen:
Hultsch, Emelie und
Werner, Claudia

Am 1. Advent, dem 29. November 2020, werden die neuen Kirchenvorstände zu den Gottesdiensten in der Kirche in Neukirch und Steinigtwolmsdorf in ihre Ämter eingeführt. An dieser Stelle sei den „alten“ Kirchenvorständen sehr herzlich für die geleistete Arbeit gedankt, für die Zeit und die Kraft, die sie in ihr Ehrenamt in unseren Kirchgemeinden eingebracht haben. Einige sind auch wieder im „neuen“ Kirchenvorstand. Den neuen Kirchenvorständen wünschen wir, dass sie ihr Amt mit Freude ausführen. Es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen bereit sind, sich für 6 Jahre intensiv an den leitenden Aufgaben in den Kirchgemeinden zu beteiligen. Gottes Segen begleite die Arbeit der neuen Kirchenvorstände

Drohnenflug in Steinigtwolmsdorf

An einem sonnigen, windstillen Sonntag- Nachmittag soll eine Kamera-Drohne die Dachrinnen der Steinigtwolmsdorfer Kirche auf Laubblätter kontrollieren. Aus 100 m Höhe macht sie einige Aufnahmen und fliegt dann in Richtung Kirchendach. Drei Tauben kommen und schauen interessiert zu. Sie fliegen wieder weg, und wenige Augenblicke später bricht das Ungemach los: 19 Tauben attackieren in tollkühnen Kurven und mit viel Geschrei die Drohne. Der Drohnenpilot lenkt sein Gerät eilend zu Boden – die Tauben ziehen wieder ab. Nach ein paar Minuten wird ein neuer Versuch gestartet. Die Drohne erreicht gerade die Turmspitze, da ist die Armada wieder da. Um Blutvergießen zu vermeiden, wird die Aktion abgebrochen. Ich finde es toll, wie die Dorfbewohner ihre Kirche so entschlossen verteidigen. Vielleicht hatten sie EG 241 im Sinn: „…die auf der Maur als treue Wächter stehn, die Tag und Nächte nimmer schweigen und die getrost dem Feind entgegengehn.“ Und sind nun Blätter in der Rinne? Der nächste kräftige Regen wird es erweisen.

[Ch. Krause]

 

Trotzdem entstand ein tolles Foto....

An die älteren Gemeindeglieder....

... seit langer Zeit ist es in Steinigtwolmsdorf Brauch, dass die älteren und nicht mehr ganz so mobilen Gemeindeglieder in der Adventszeit von den Christenlehrekindern besucht werden. Leider wird das dieses Jahr Corona bedingt nicht stattfinden können. Das tut mir sehr leid. Doch ich bin ganz optimistisch, dass nächstes Jahr alles wieder seinen geregelten Gang geht. Vielleicht sehen wir uns ja dann. Bis dahin wünscht eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit

Ihr Philipp Tonn
(Gemeindepädagoge)

Alles hat seine Zeit

Liebe Gemeinde, eine Periode Kirchenvorstand nähert sich dem Ende. Sechs ereignisreiche Jahre liegen hinter uns. Der Weggang von Pfarrerin und Pfarrer Ramsch, ein Stück Vakanz, ein kurzes Intermezzo mit z.A. Pfarrer T. Hübner, erneute Vakanz, der Weggang von drei Mitarbeitern um nur mal die wichtigsten Dinge zu nennen. Vakanz und Mitarbeiterwechsel sind immer mit vielen Umstrukturierungen verbunden. Das ist sehr arbeitsintensiv. Eine ganz schöne Herausforderung für so wenige Kirchenvorstände und unsere Vertretung Pf. Briesovsky. Wir konnten die vielen Aufgaben nicht allein bewältigen und haben aus der Gemeinde viel Unterstützung erfahren. Danke an alle die uns in den Jahren helfend zur Seite standen. In diese Zeit fällt auch die Bildung des Schwesterkirchverhältnisses mit Neukirch.

Am Anfang war das ungewohnt und ging etwas holprig, aber wir machen gute Fortschritte. Für mich gehen dreißig Jahre als Kirchenvorsteher und über zehn Jahre als stellvertretende Vorsitzende zu Ende . Eine interessante und spannende Zeit mit Höhen und Tiefen. Viele kennen mich aus meiner Kirche und ich sage ganz bewusst „meine“ Kirche in der Hoffnung, dass ihr mir innerlich widersprecht und sagt,dass es auch eure Kirche ist. In dieser Zeit wollte ich Gott etwas von der Gnade seiner Liebe, die mein ganzes Leben so reich von ihm auf mich geflossen ist, zurückgeben.

Wenn ich Dinge falsch angegangen bin oder jemanden verletzt haben sollte, bitte ich um Verzeihung. Diesen Weg wusste ich ganz liebe Menschen an meiner Seite, alle Kirchvorsteher und deren Familien sind einzigartige und tolle Mitstreiter. Bei so guten Menschen bin ich mir sicher, dass Gott bei der Auswahl seine Hände im Spiel hatte. Und ich bin Gott und ihnen gegenüber voll Dankbarkeit. Wenn am ersten Advent der neue Kirchenvorstand seine Arbeit aufnimmt, kann ich den neuen Kirchvorstehern nur wünschen: Seid mit dem Herzen dabei, so wie wir es waren, dann hilft Gott in Gnaden weiter. Bewahrt manche gute Tradition und ändert die Dinge, bei denen es an der Zeit ist. Darauf freue ich mich sehr. Gott segne unsere Kirche. Gott segne unsere Heimatkirche.

Eure Petra Ache

„O happy Day“

Der Altarplatz ist prächtig geschmückt, die Erntekrone hängt über dem Taufstein, die Emporen sind von Laubkränzen geziert - so feiern wir in Steinigtwolmsdorf Erntedankfest! Wenn sich dann der ganze große Raum mit fröhlichem Chorklang füllt, die Kirche vom spätsommerlichen Sonnenschein im warmen Licht erstrahlt und die Freude gleichermaßen bei Sängern und Zuhörern spürbar wird, dann ist der Nachmittag perfekt. Die „Thomas Stelzer Gospel Crew“ aus Dresden begeisterte die Zuhörer mit ihren Gospelsongs und Spirituals, nahm sie mit auf eine Reise nach New Orleans, der „Wiege des Jazz“, wo auch heute die Gospelmusik lebendig ist. Beschwingt und frohen Herzens bedankten sich die Besucher am Ausgang - für alle ein rundherum gelungener „Happy- Erntedank-Day“!
[I. Hultsch]

 

Erntedankfest in Steinigtwolmsdorf

Am 13. September 2020 durften wir inunserer Kirche einen festlichen Erntedankgottesdienst feiern. Traditionell war der Kirchenraum wieder mit Blumen, Eichenlaubkränzen und Erntegaben liebevoll zu Ehre und Lob des HERRN und zu unserer Freude geschmückt. Zu Beginn des Gottesdienstes trugen Konfirmanden den blumengeschmückten Stern und den schön gestalteten Erntekorb in die Kirche. Für die musikalische Ausgestaltung sorgten der Chor, der Posaunenchor und der Kinderchor unter Leitung unserer Kantorin Frau Hultsch. Gemeinsam mit dem Tanzkreis erfreuten sie unsere Ohren und Herzen. In seiner Predigt bezog sich Pfarrer Briesovsky auf die Speisung der Viertausend und stärkte damit unseren Geist. Auch erfreulich viele Kinder folgten dem Aufruf und hörten im Kindergottesdienst Gottes Wort, vermittelt durch unseren Gemeindepädagogen Herrn Tonn. Im Anschluss an den Dankgottesdienst wählten die Gemeindeglieder unter den ieben Kandidaten, welche sich im Gottesdienst vorgestellt hatten, ihren Kirchvorstand für die nächsten sechs Jahre. Allen, die zur Ausgestaltung dieses rundum gelungenen Gottesdienstes beigetragen haben, sei ein großes Dankeschön gesagt.

[M. Beesdo]

Verabschiedung Gemeindepädagogin Frau Gruber

Am Sonntag, 19. Juli haben wir im Familiengottesdienst in Neukirch Claudia Gruber als Gemeindepädagogin verabschiedet. Sie ist für ein Jahr in unseren beiden Gemeinden tätig gewesen und hat vor allem mit viel Liebe und Engagement die Christenlehre in Steinigtwolmsdorf, Ringenhain und z.T. auch in Neukirch geleitet. Aus gesundheitlichen Gründen war es ihr nicht möglich, die vollen 80% der Stelle zu übernehmen. Stattdessen bot sich ihr nun ab September in der KG Großpostwitz die Möglichkeit in dem ihr möglichen Umfang zu arbeiten. Wir wünschen ihr in ihrem neuen Wirkungsbereich einen guten Start und Gottes Segen!

Geh aus mein Herz und suche Freud...

… in dieser schönen Sommerzeit einen Gottesdienst in der Natur zu feiern.Dazu ließen sich am 12. Juli wieder zahlreiche Besucher zum Glockenturm nach Weifa rufen.

Das Wetter passte, im Gegensatz zum vergangenen Jahr, wunderbar dazu. So konnten wir gemeinsam Gott getrost loben im Gesang, Gebet und auf sein Wort hören. Einen für alle Teilnehmer emotionalen Eindruck hinterließ der Posaunenchor noch einmal, als er zum Abschluss das Oberlausitzlied spielte.

Bei anschließendem Kaffee und Kuchen war noch das eine oder andere Gespräch möglich. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, die dazu beitrugen, dass wir diesen schönen Nachmittag gemeinsam erleben konnten. Bleibt noch eines: Kommt sagt es allen weiter, ruft es in jedes Haus hinein: Gott selber lädt uns ein. Auf dass wir auch im nächsten Jahr am lockenturm in Weifa wieder einen Gottesdienst in der schönen Natur feiern können.

[St. Thomas]

Ostern im Jahr 2020

Es ist unwahrscheinlich in der Geschichte der Christen, dass wir schon einmal die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus NICHT mit einem gemeinsamen Festgottesdienst begehen konnten und durften. Nun war es an uns, jeder für sich oder innerhalb der engsten Familie diesen nach der langen Fastenzeit herbeigesehnten Tag zu feiern. Am frühen Morgen des Ostertages waren dennoch einige wenige zur Kirche gekommen. Beim Glockengeläut, welches nach Karfreitag zum ersten Mal wieder weit über das stille Dorf schallte, trugen die Gläubigen mit dem Osterlicht die frohe Botschaft der Auferstehung nach Hause. Familie Hultsch und die Mitglieder des Posaunenchores haben dafür gesorgt, dass auch in ganz Weifa und Steinigtwolmsdorf die Freude des Osterfestes zu hören war. Der Posaunenchor spielte an verschiedenen Plätzen in den beiden Orten auf dem Weg zur Kirche die bekannten sterlieder. Sicher haben nicht wenige mitgesungen! An der Kirche trafen sich auch um 9.30 Uhr einige Gemeindeglieder zu Gesang und Gebet. Nochmals sei ein großes Dankeschön an unseren Posaunenchor gesagt. Sie haben es möglich gemacht, dass wir alle ein Stück Normalität erleben durften. Überall traf diese besondere und unerwartete Art, die frohe Botschaft zu hören, auf offene Ohren und Herzen. Vielleicht der Beginn einer wunderbaren Tradition?

[Manja Beesdo]

Legotage 2019 in Steinigtwolmsdorf

Am Samstag, dem 31.08.2019 trafen sich in der Feuerwehr in Steinigtwolmsdorf ca. 50 kleine Bauarbeiter und 10 Bauhelfer, um gemeinsam aus 200.000 bunten Einzelteilen ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen. Neben Pyramiden, Flugzeugen, Tiergehegen, Ritterburgen, Kirchen und Urwäldern begegneten wir, zusammen mit Michael Kaufmann, vom Evangelisationsteam aus dem Erzgebirge, Jesus und seinen Freunden. So wie es heute wichtig ist, der Statik so mancher Gebäude oder Verkehrsmittel zu vertrauen, ist es im Leben wichtig, einen guten Freund an seiner Seite zu haben, dem man blind vertrauen kann. So vertrauten die Jünger Jesus und konnten gemeinsam viele tolle Dinge erleben. Im Vertrauen liegt die Kraft des Glaubens. Denn besser ist der dran, der nicht sieht und trotzdem glaubt. Ja, wir können Jesus nicht sehen, aber er ist immer bei uns und wir können ihm alles sagen und drauf vertrauen: Er hört uns und wir dürfen beten und gewiss sein, dass er uns hilft. Zwar nicht immer so, wie wir es uns wünschen, aber so wie es passend für uns ist. Auf IHN ist Verlass. Am Sonntag feierten wir gemeinsam Gottesdienst. Dank eines großen Aufräumtrupps konnten wir in 2 Stunden alle Bauwerke in ihre Einzelteile zerlegen und in die Boxen zurück sortieren. Einen besonders großen Dank an unseren großen Gott und Bauherrn.

[Carina Pooch, Sandra Barthel und Brunhilde Pantke]

 

Gemeindewanderung zum „Nordkap“

Es hat sich seit einigen Jahren zu einer schönen Tradition entwickelt, dass die Schwesterkirchgemeinden Neukirch und Steinigtwolmsdorf einmal jährlich gemeinsam auf Wanderung gehen. Am 08. September 2019 war es wieder so weit, diesmal war die Neukircher Schwesterkirchgemeinde bei uns eingeladen. Vorher hörten wir Gottes Wort bei einem Sakramentsgottesdienst in unserer Kirche. Bei bestem Wanderwetter mit viel Sonnenschein ging es dann für etwa 30 Wanderlustige, unter bewährter Führung von Tobias Bachmann, über das Hohwaldviebig zum Nordkap. Dieses Oberlausitzer „Nordkap“ kennzeichnet den nördlichsten Punkt Böhmens. Weiter ging es entlang des Grenzwanderweges am Bach in Richtung Grenzübergang Steinigtwolmsdorf. Kurz vorher erwartete die müden und hungrigen Wanderer ein Picknick mit Bratwurst, Kaffee und Kuchen, liebevoll vorbereitet von Petra Ache und ihrem „Catering-Team“. Die Pause nutzten wir für angeregte Gespräche. Es fiel allen schwer, diesen idyllischenOrt zu verlassen und den Rückweg durch das Oberdorf bis zum Ausgangspunkt anzutreten. Alle waren sich einig, dass wir wieder einen schönen gemeinsamen Tag verbringen durften, der unsere Verbindung als Schwesterkirchgemeinden gefestigt hat. An dieser Stelle sei ein herzliches Dankeschön allen gesagt, die zum Gelingen unserer Wanderung beigetragen haben.

[Manja Beesdo]

"DU BIST EINZIGARTIG“

Vom 29.Juli bis zum 3.August fand in Olbersdorf die 24. Mädchenrüstzeit statt. 37 Mädchen und ihre Betreuerinnen, Frau Pantke sowie ein klasse Küchenteam waren zusammen auf den Spuren von Jesus unterwegs. Wir starteten jeden Morgen mit Frühsport und einer kleinen Morgenandacht. Nach leckerem Frühstück fand eine Bibelarbeit zu dem Thema: „Einzigartigkeit jedes Menschen“ statt.
An den Nachmittagen unternahmen wir nach einer Mittagspause, die uns neue Kraft gab, viele verschiedene Aktivitäten: shoppen, baden und Teamspiele. Am Freitagabend war eine Verkleidungsparty, die hat uns am besten gefallen. Samstag holten uns unsere Familien ab, zuvor gab es Kaffee und Kuchen, danach einen eingeübten Tanz, sowie eine kleine Andacht mit Wochenrückblick und lustigen Fotos.

Auf der Rüstzeit haben wir viel von Jesus gehört, eine super Gemeinschaft erlebt und viele neue Freundschaften geschlossen. Wir danken allen fleißigen Helfern und freuen uns auf die nächste Rüstzeit.

[Lenya Hübner]

Ausflug des Kirchen– und Posaunenchores

Am 26. Mai starteten 37 Chor-/ Posaunenchor-/ Gemeindemitglieder gemeinsam mit den Mitarbeitern der Bäckerei Hultsch zu einer herrlichen Blaufahrt ins Brandenburger Land. Im Lausitzer Forst angekommen, wurden wir von Gesang empfangen, denn in dem schönen Rosengarten sangen 3 Chöre in unterschiedlichen Bereichen für die Gäste. Auch die amtierende Rosenkönigin stellte sich den Fragen und Fotografen. Noch blühten die Rosen vereinzelt, aber der Gang durch den Park verzauberte. Nach dem Mittagessen ging es zur nächsten süßen Verführung. Im Schokoladenland "Confiserie Felicitas" in Hornow wurde uns die Entstehung dieses belgischen Unternehmens und die Herstellung von Schokolade mittels Filmvorführung veranschaulicht. Einen Schokoladentaler durftenwir dann selbst verzieren, da offenbarten sich wahre Künstler. Die Chefin selbst beantwortete unsere Fragen und war erstaunt über unseren Baumkuchen- Spezialisten Andreas Hultsch. Nach Kaffee und Kuchen und den Köstlichkeiten aus dem Verkaufsladen traten wir die Heimreise an. Danke an die Organisatoren Ina und Andreas Hultsch.
[Margitta Krauße]

„Dem Himmel ein Stück näher..."

Nachdem es uns im vergangenen Jahr nicht vergönnt war, gemeinsam mit Jans Wünsche und Jürgen Stang den Gipfel des Kilimanjaro zu erreichen (Bildtechnik streikte), unternahmen wir am 25. Mai 2019 einen zweiten Anlauf. Es sei vorweg genommen, dieses Mal bekamen wir dann auch die Bilder vom Gipfel zu sehen. Die beiden Neukircher ließen uns noch einmal miterleben, wie sie zusammen mit Michael Söhnel aus Steinigtwolmsdorf das Abenteuer der Besteigung auf sich nahmen, um sich den gemeinsamen Traum auf dem höchsten Berg Afrikas zu stehen, zu erfüllen. Nicht jeder, der unten startet, kommt am Ende oben an. Aber drei haben es geschafft! Unterlegt mit zahlreichen fantastischen Bildern, erhielten wir einen Einblick in die tropische Welt Tansanias bei ca. 30°C bis hin in die karge Berglandschaft in über 5.000 m Höhe und Nachttemperaturen bei ca. minus 10°C (!). Es war erneut ein erlebnisreicher, schöner Abend. Nochmals vielen Dank an Jans Wünsche und Jürgen Stang.

[Stefan Thomas]

 

Gemeindefest 22.06.

Am 22. Juni fand, von vielen Helfern liebevoll vorbereitet, unser diesjähriges Kirchgemeindefest rund um die Pfarrscheune statt. Dafür hatte unsere Kantorin Frau Hultsch, unterstützt von Frau Riechen, mit Kindern der Kinderchöre Steinigtwolmsdorf und Neukirch fleißig geübt, um im ersten Teil das Kindermusical „Maximilian Maulwurf“ aufzuführen. Über 100 Gäste bekamen so eine ganz neue Sichtweise auf das Dasein eines Maulwurfes. Mal lustig, mal nachdenklich konnten wir auf kurzweilige Art die Welt aus der Maulwurfperspektive betrachten. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden. Das Wetter war mit uns, so dass wir anschließend wieder im Freien den von vielen fleißigen Bäcker(-innen) mitgebrachten Kuchen bei schönstem Sonnenschein genießen konnten. Für die Kinder gab es dann das von Frau Pantke und ihrem Team organisierte Basteln, wobei jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen konnte. Der beliebte „Bonbon-Mann“ musste ebenfalls seine Fitness unter Beweis stellen. Für die interessierten Erwachsenen beleuchtete unser Gast, Herr Pfarrer Johannes Frey aus Stuhr, in einem Vortrag das aktuelle und viel diskutierte Thema „Friday for Future – Können wir die Welt retten?“ aus christlicher Sicht. Auch ihm sagen wir herzlichen Dank! Den gemütlichen Abschluss bildete das traditionelle Lagerfeuer, bei dem wir Leckeres vom Grill verzehrten und den Abend ausklingen ließen. Fazit: Es war wieder ein rundum gelungenes Fest. Nochmals ein großes Dankeschön an alle, die einen Beitrag dazu geleistet haben.

[Manja Beesdo]

Posaunenchor auf Reisen

Zwischen dem Hermanndenkmal bei Detmold (im Jahre 9 n. Chr. – Schlacht im Teutoburger Wald) und Bielefeld liegt der Ort Oerlinghausen auf einem Berg. In früheren Zeiten musste man der Kutsche oder dem Fuhrwerk hinauf helfen – so heißt ein Vorort Helpup (hilft hinauf). Wir haben nach ca. 500 km auch diese letzte Anhöhe gut gemeistert – sind uns doch Orte auf Höhen und Bergen nicht unbekannt und auch die Kutschen sind andere heutzutage. Der Posaunenchorleiter Friedrich Hultsch studiert in Detmold Posaune und ist ja mit dem Posaunenchor Steinigtwolmsdorf eng verbunden. So war es möglich, im Oktober vergangenen Jahres diesen Chor einzuladen und ein gemeinsames Konzert in unserer Kirche in Steinigtwolmsdorf zu gestalten. Nicht nur den Zuhörern hatte das Konzert große Freude bereitet. Ein Gegenbesuch wurde bald vereinbart und seit Januar neue Stücke dafür geprobt. Die Tage vom 25.04. bis 28.04. waren ausgefüllt mit intensiver Konzertvorbereitung, einem Ausflug in das flächenmäßig größte deutsche Freiluftmuseum in Detmold sowie in die nähere Umgebung. Wir fieberten dem Konzertabend am Samstag entgegen, und für alle wurde das gemeinsame Musizieren wieder zu einem besonderen Höhepunkt – die Zuhörer applaudierten begeistert! Ergänzt durch verschiedene Soli, u.a. mit einer eigenen Bearbeitung eines Tango von Astor Piazolla für Cello und Tuba, gestalteten wir ein anderthalbstündiges Konzertprogramm aus unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen. Die Bläsermusik am Sonntag gab dem Gottesdienst einen festlichen Charakter. Erfüllt von der herzlichen Aufnahme und Gastfreundschaft, vorzüglicher Bewirtung, gemeinsamen Erlebnissen in Musik und Natur – so verabschiedeten wir uns dankbar von unseren Bläserfreunden. Es bleiben unvergessliche Tage. Wer wagt – gewinnt!
[Kantorin I. Hultsch]

Bitte 1 x zum Mond hin und zurück

Das war das Thema unseres Kindernachmittags vor Ostern. Eine frohe Runde von Christenlehrekindern war zusammen. Es wurde gespielt, gegessen, gesungen und Herr Pantke erzählte von James Irwin, der 1971 mit 2 anderen Männern auf dem Mond war. Eine spannende Mission sollte erfüllt werden. Sie sollten Gestein vom Mond für wissenschaftliche Arbeiten mit zur Erde bringen. Ein großes Abenteuer. James Irwin hatte sich als Kind dafür entschieden, sein Leben mit Jesus zu leben und vertraute darauf: Jesus ist bei mir, sogar auf dem Mond. Und er erlebte ihn dort auf besondere Art und Weise. Er war so begeistert vom Weltall, dass er sich vornahm, vielen Menschen von dem großen Gott, der das alles so wunderbar gemacht hat, zu erzählen. Als die Astronauten wieder glücklich auf der Erde gelandet waren, wurden sie wie Helden gefeiert. Sogar Präsident Nixon lud sie ins Weiße Haus ein. Sofort wurde James für eine neue große Aufgabe angefragt, doch er sagte ab. Er hatte Wichtigeres vor. Er wollte vielen Menschen erzählen, was er auf dem Mond mit Gott erlebt hat und sie einladen, ihr Leben mit Jesus zu leben, denn Ostern bedeutet: Jesus lebt und das können wir erleben. Nach der spannenden Geschichte waren die bastelfreudigen Kinder eingeladen und es entstanden viele schöne Basteleien.

[B. Pantke]

Weltgebetstag 2019

Der diesjährige Weltgebetstag wurde von den Frauen Sloweniens vorbereitet. Am 7.3. traf sich eine schöne große Runde von Frauen in der Steinigtwolmsdorfer Winterkirche und feierte gemeinsam den Weltgebetstag. Als ehemals jugoslawische Teilrepublik war Slowenien schon immer anders als das übrige Jugoslawien. Das kleine Balkanland, nicht größer als Sachsen – Anhalt, hat sich in der EU etabliert. Es ist ein wunderschönes Land mit herrlichen Seen, Bergen und Höhlen. Eine Legende erzählt, dass die Slowenen ohne Land waren und Gott darum baten, ihnen ein Stückchen Erde zu schenken. Daraufhin antwortete Gott, es sei nur noch ein kleines, besonders schönes Fleckchen übrig. Eigentlich wollte er es für sich behalten, doch dann gab er es den Slowenen. Ermutigend war von den Frauen Sloweniens zu hören, wie sie ihre, nicht immer einfachen Lebenssituationen, mit Gottes Hilfe bewältigen und auf Gottes Treue und Fürsorge hoffen. Eine Ermutigung auch für unser Leben. Unter Leitung von Frau Pantke, der musikalischen Begleitung von Frau Hultsch und der Mithilfe vieler fleißiger Helfer, die ein tolles, landesübliches Essen vorbereitet hatten, war es ein sehr schöner Abend.
[I. Weberbauer]

Suche den Frieden und jage ihm nach

Kindernachmittag am 5.2. mit Paul Richter
Unsere diesjährige Jahreslosung ist eine tolle Herausforderung. Wir sollen etwas suchen und ihm dann auch noch nachjagen. Und das Etwas ist der Frieden. Wie macht man das und wie soll das gehen? Damit wir uns nicht nur unsere eigenen Gedanken dazu machen müssen, hatten wir zu unserem letzten Kindernachmittag Besuch aus Cunewalde. Manche haben erst einmal verwundert geschaut, weil der junge Mann, Paul Richter, Lehrer an der christlichen Oberschule in Hochkirch ist. Was macht ein Lehrer bei uns in der Kirche? Paul Richter war schon öfter in der Steinigtwolmsdorfer Kirche, damals als Mitarbeiter beim Jungscharcamp und als Gitarrenspieler beim Tischabendmahl Gründonnerstag. Er hat sehr anschaulich erzählt, wie man dem Frieden nachjagen kann und was es bedeutet, wenn wir im Frieden, also gut miteinander leben und wie Jesus uns dabei hilft. Das Thema wird uns noch länger beschäftigen und es wäre toll, wenn Gottes Frieden in unsere Familien, Freundschaften, Schulen und besonders in unsere Herzen einziehen würde. Denn wenn wir in unserem Herzen Frieden haben, können wir mit anderen friedlich umgehen und das möchte uns Jesus schenken.

[B. Pantke]

Danke für die Spenden

der Aktion Rucksackpacken für Tansania
Die 13. Aktion des Kirchenbezirkes Bautzen-Kamenz für Schulkinder unseres Partnerbezirkes im Meru-Gebiet in Tansania konnten wir als Kirchgemeinde mit Spenden in Höhe von 1.380,00 € unterstützen. Damit konnten 81 Rucksäcke gepackt werden.

VANUATU – Wo liegt denn das?

Das war der erste Gedanke beim Lesen der Weltgebetstags- Ankündigung und es machte neugierig. Frauen aus Vanuatu, einem relativ unbekannten Inselstaat im Pazifik hatten den diesjährigen Gottesdienst vorbereitet, der weltweit gehalten wurde. Auch in Neukirch konnten wir in der Kirche in einer abwechslungsreichen Stunde das Land Vanuatu kennenlernen. Insgesamt besteht es aus 83 Inseln, von denen 67 bewohnt sind. Hier leben ca. 300.000 Menschen, allein in der Hauptstadt 50.000. Es gibt mehr als 100 (!) lokale Sprachen. 83% der Bevölkerung sind Christen. „Mit Gott bestehen wir“, so steht es auf dem Landeswappen der 83 Inseln. Erst 1980 erlangte Vanuatu die Unabhängigkeit. Leider ist das Inselparadies sehr gefährdet durch Wirbelstürme, Erdbeben und Vulkanausbrüche. Aber die Menschen sind dankbar für „… das blaue Meer, die saubere Umwelt, den strahlenden Sonnenschein, die fruchtbaren Böden…“ Wir sahen wunderschöne Bilder von Vanuatu – Menschen, Meer, Strände, Pflanzen, wir hörten Lebensgeschichten, die vom nicht leichten Leben der Frauen berichteten. Lieder wurden gesungen, begleitet von z.T. ungewöhnlichen Instrumenten.Die Farben von Vanuatu schmückten die Altarstufen, mit Früchten und Besonderheiten der Inseln. Herzlichen Dank den Organisatoren, die es ermöglichten, einen schönen Abend zu erleben – ein Farbtupfer in dieser Zeit.
[B. Hultsch]