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Rückblick 2018

Besuche bei Senioren in der Gemeinde

Alle Jahre wieder … so waren auch in der vergangenen Adventszeit die Christenlehrekinder unterwegs und haben viele ältere Menschen besucht. Es wurde gesungen, eine Geschichte vorgelesen und Bilder dazu gezeigt. Die Geschichte handelte von einem Jungen, der Jesus ein schönes Geschenk machen wollte. Jesus wollte jedoch ganz besondere Geschenke von ihm: seine 6 im letzten Aufsatz, seine zerbrochene Tasse und die Lüge, mit der er die Mutter getäuscht hat. Der Junge wundert sich sehr, dass er all das schenken soll. Jesus sagt ihm: „Du darfst lles zu mir bringen, was dich traurig macht, was dir nicht gelungen ist, wo duschuldig geworden bist. Das alles hat an meiner Krippe Platz. Ich möchte es dir abnehmen und dich froh machen.“ Darüber hat sich der Junge sehr gefreut. Ja, wir können mit allem zu Jesus kommen, was in unserem Leben oft nicht so schön ist. Bei IHM hat es Platz und wir dürfen uns entlasten.
Dann gab es ein kleines Geschenk und mit Gebet sowie Psalm 23 endete unser Besuch. Eine ältere Frau bat uns, ihr die Nummerdes Psalms aufzuschreiben, damit sie ihn auch immer wieder beten kann. EinigeSenioren erzählten, wie sie Gott in ihrem Leben erfahren haben und dass es eine so große Hilfe ist, dass sie an Gott glauben können Das gespendete Geld kommt Kindern in Indien zu Gute. Für die Christenlehrekinder gab es manche Süßigkeit, die oft liebevoll vorbereitet war und schnell aufgegessen wurden.
Herzlichen Dank allen Gebern.
[B. Pantke]

Macht hoch die Tür...

Wie jedes Jahr war am 3. Advent Weihnachtsmusik in Steinigtwolmsdorf. Auch in diesem Jahr fanden sich dazu die beiden Chöre aus unseren Schwesternkirchen zusammen und wurden wie gewohnt von dem Birkgut-Männerchor verstärkt. Ebenso trug unser kleiner, aber dafür umso kräftiger spielender Posaunenchor mit einigen Bläserstücken und Liedbegleitungen zum Gelingendes Nachmittags bei. Zwei Solostücke mit Orgel und Horn rundeten das Programm ab. Viele nahmen das Angebot an und konnten auch selbst einige Weihnachtslieder mitsingen. Nach dem Konzert bot sich in der Winterkirche die Gelegenheit, sich bei Kaffee und Stollen aufzuwärmen und Gespräche zu führen. Die Kinder erwartete im Lutherzimmer ein Kinderprogramm mit dem Film „Der rote Stiefel“ und einem Schokoladenbrunnen. Wir Erwachsenen hatten keinen so tollen Schokoladenbrunnen wie die Kinder, leider. Schön das es solche Traditionen gibt, die durch ein gutes Miteinander aller Beteiligten zu kleinen Sternstunden in der Gemeinde werden.

[P. Ache]

„Dem Himmel ein Stück näher - …“

kamen wir zum Gemeindeabend am 11. Juni in der Pfarrscheune. Jans Wünsche und Jürgen Stang ließen uns ihre erfolgreiche Besteigung des Kilimanjaro miterleben. Im Herbst vergangenen Jahres begaben sich die beiden gemeinsam mit Michael Söhnel nach Tansania, um den mit 5.985 m höchsten Berg Afrikas zu erklimmen. 6 Tage waren sie unterwegs. Geführt von 2 Guides und einem einheimischen Team, welches für den Transport der Ausrüstung und die Versorgung verantwortlich war. Täglich wurden etwa ca. 10 km Wegstrecke zurückgelegt, dabei aber auch mehrere Hundert Höhenmeter überwunden. Mit zunehmender Strecke und Höhe eine Herausforderung für jeden der 3 Teilnehmer, sich den Traum, auf dem Gipfel des Kilimanjaro zu stehen, zuerfüllen. Nicht jeder, der unten startet, kommt am Ende oben an. Aber die drei haben es geschafft! Unterlegt mit zahlreichen fantastischen Bildern erhielten die ca. 40 Besucher einenEinblick in die tropische Welt Tansanias bei ca. 30°C bis hin in die karge Berglandschaft in über 5.000 m Höhe und Nachttemperaturen bei ca. minus 10°C (!).Kurz vor dem Ziel „streikte“ dann leider die Präsentation, so dass uns die Bilder vom Gipfel und den Blick auf den afrikanischen Kontinent verwehrt blieben. Doch die zwei erzählten so lebendig, dass wir auch ohne Aussicht auf die letzte Etappe mitgenommen wurden. Es war ein sehr interessanter und schöner Abend. Vielen Dank an die beiden Protagonisten.
[S. Thomas]

Gemeindefest in Steinigtwolmsdorf

Am 9. Juni feierten wir wieder unser Gemeindefest an der Pfarrscheune. Das Thema der Andacht war „Die Speisung der 5000“ und wurde von unserem Pfarrer eingeleitet und im Anschluss durch unsere Chor- und Christenlehrekinder in Liedern ausgeschmückt. Schön war das symbolische Brotbrechen, durch das wir in das Geschehen mit eingebunden wurden. Nach der Andacht konnten wir bei schönstem Wetter und mit reichhaltig gespendeten Kuchen Kaffeetrinken. Die Kinder waren dann eingeladen, aus vielfältigen Bastelangeboten zu wählen. Regen Zuspruch fanden die Schmiedearbeiten von K.H. Schultze, die erstmalig angeboten wurden. Die Erwachsenen hatten die Möglichkeit, einen Vortrag von Frau Dr. Rieger über das Schicksal von Auswanderern aus der Herrnhuter Brüdergemeine zu hören. Auch Menschen (Besucher) aus dem Einzugsgebiet unserer Schwesternkirche waren darunter. Gegen 18.30 Uhr wurde es in der Scheune wieder interessant. Der Chor (Sänger aus Neukirch und Steinigtwolmsdorf) gab kurzweilig viele Variationen ein und des selben Stückes von Franz Schubert „Die Forelle“ zum Besten. Mein Favorit war die Wolgavariante. Nun zum Ende eines erlebnisreichen Tages wurde mit Gegrilltem und Pizzen für das leibliche Wohl gesorgt. So fand ein schönes Fest sein Ende. Danke an alle, die dazu beigetragen haben.
[P. Ache]

Bläsergottesdienst

Am 22. April feierten unsere Schwesternkirchen Neukirch und Steinigtwolmsdorf gemeinsam den Gottesdienst zur Jahreslosung, die da lautet: Ich will den Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offenbarung 21,6b Mit Musik von Marc-Antoine Charpentier begann ein schöner Gottesdienst, der durch die Bläser von Neukirch und Steinigtwolmsdorf gestaltet wurde. Stücke von Georg Philipp Telemann über Felix Mendelsson Bartholdy bis Gerhard Luchterhand erfreuten die Zuhörer. Das zentrale Thema Wasser wurde von vielen Seiten beleuchtet und durch die Lektoren Manja Beesdo und Stefan Thomas dargeboten. Was wären unsere Gottesdienste ohne musikalische Gestaltung. Oft ist uns erst dann bewusst welchen Wert etwas hat, wenn wir es schmerzlich vermissen. Durch strukturelleMaßnahmen in unserer Landeskirche werden Kürzungen im Bereich der Kantorenstellen auch an unserem Schwesternkirchverhältnis in Zukunft nicht spurlos vorübergehen. Unsere Kantoren Frau Riechen und Frau Hultsch tun jahraus jahrein viel für die Gestaltung unserer Gottesdienste. Auch in Zukunft wollen wir nicht auf die musikalische Begleitung unserer Gottesdienste ganz oder teilweise verzichten. Darum möchten wir Gemeindeglieder, die vielleicht schon einmal Klavierunterricht hatten und sich eine Mitarbeit im Gottesdienst an der Orgel vorstellen können, ermutigen unsere Kantoren anzusprechen. Haben Sie Mut, auch wenn es schon eine Weile her ist. Frau Hultsch, die in unserem gelungenen Bläsergottesdienst die Leitung des Posaunenchore innehatte und Frau Riechen, die den Gottesdienst an der Orgel begleitete, sind offen und dankbar für Unterstützung und können sie auch gern über Möglichkeiten der Ausbildung beraten. Ich möchte auch in Zukunft viele schön ausgestaltete musikalische Höhepunkte nicht missen.

Ein Gottesdienst ohne Kirchenmusik? - Schwer vorstellbar!
[P. Ache]

Besuch im Ostergarten

Sehen, hören, schmecken, fühlen – mit allen Sinnen durften die Tanzkreismädchen von Wehrsdorf und Steinigtwolmsdorf in der Woche nach Ostern noch einmal die Ostergeschichte erleben. Im liebevoll und aufwendig gestalteten Ostergarten in Weißenberg konnten wir in verschiedenen Räumen die Stationen der Passionsgeschichte und des Osterfestes hautnah nachvollziehen – vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung Jesu, vom Kosten des Passahmahles in Form von Traubensaft und ungesäuertem Brot über das sinnbildliche Tragen eigener Schuld in Form von Steinen und Balken an das Kreuz bis zum Wandeln durch ein Labyrinth aus Licht. Ein ergreifendes und nachhallendes Erlebnis für alle, die dabei sein konnten.
[B. Pantke]

Weltgebetstag

"Unsere Version ist eine Welt, in der alle Frauen und Mädchen selbstbestimmt leben können, in Frieden, Gerechtigkeit und Würde." Dafür engagieren sich christliche Frauen in der Bewegung des Weltgebetstages, über Konfessions-, Alters- und Ländergrenzen hinweg. Damit leisten sie in über 100 Ländern einen wertvollen Beitrag für die christliche Ökumene und für ein respektvolles Miteinander aller Menschen weltweit. Vor über 130 Jahren in den USA und Kanada entstanden, feiern heute Menschen in über 120 Ländern der Erde den Weltgebetstag. So auch in Steinigtwolmsdorf! Die Bewegung des Weltgebetstages ist bunt. Und eine liebevoll bunt geschmückte Tafel empfing uns auch am 8. März in der Winterkirche in Steinigtwolmsdorf. Über 30 Frauen und ein Mann folgten der Einladung von Brunhilde Pantke, der es mit Hilfe ihres großartigen Teams und ihrer Herzlichkeit und Wärme wieder gelang, einen interessanten und sehr informativen Abend zu gestalten. Wir erfuhren viel über das Gastgeberland 2018.
Surinam ist das kleinste Land Südamerikas und ein Teil Amazoniens. 90 Prozent des Landes sind von Regenwald bewachsen. Wie in den meisten tropischen Ländern ist die Natur auch in Surinam gefährdet durch Raubbau, wie Entwaldung durch Rodungen, Bauxitminen und Verschmutzung als Folge von bis 3000 legalen und illegalen Goldminen. Surinams Frauen danken Gott am Weltgebetstag besonders dafür, dass in ihrem Land alle ihren Glauben leben und verschiedene Religionen Seite an Seite Gott verehren können. Sie sind dankbar, im Einklang mit der Natur leben zu können und für die großen Wasservorräte ihres Landes, aber gleichzeitig beunruhigt, dass der Abbau von Gold und Bauxit dieses Wasser verseucht.
Auch wir machten uns an diesem Abend Gedanken, welchen Beitrag jeder von uns leisten kann, Natur und Umwelt zu schützen. Zum Abschluss des Abends durften wir noch von fleißigen Frauen zubereitete Gerichte nach surinamischen Rezepten probieren. Ob Brot, Brotaufstriche, Salate, Hackbällchen oder Kuchen, alles schmeckte köstlich und wird sicher auch mal nachgekocht. Danke dafür an alle Beteiligten!
[I. Aysche]

Kindernachmittag mit einem blinden Musiker

Thomas Steinlein kam extra aus Hamburg zu uns und erlebte viele Christenlehrekinder in der Winterkirche. Mit seiner dunklen Brille sah er sehr interessant aus. Auf die Frage, warum er sie trägt, sagte er: „Meine Augen sind blind und machen manchmal, was sie wollen. Wenn ich die Sonnenbrille trage, sieht das niemand.“ Dann spielte er besonders schöne selbstkomponierte Lieder auf dem Klavier und sang dazu. Wir mussten nicht nur zuhören, sondern konnten mitsingen und mitklatschen. Da ging richtig die Post ab. Die Lieder handelten von Hoffnung und Vertrauen zu Jesus. Thomas Steinlein ist erst mit 28 Jahren zum Glauben gekommen und sagt, es ist das Tollste für ihn auf der Welt, dass er an Jesus glauben kann. Er hat uns damit richtig motiviert und eingeladen, an Jesus festzuhalten. Wir fanden den Kindernachmittag cool.
[L. Tomczyk, L. Thomas]

Dankeschön ...

… für alle Spenden, die Sie bei der Aktion „BROT FÜR DIE WELT“ gegeben haben. Das Gesamtergebnis betrug 320,00 €.

… für die Spenden, zum RUCKSACKPACKEN FÜR TANSANIA Durch Spenden in Höhe von 1.530,00 € konnten 90 Rucksäcke ausunserer Kirchgemeinde mit auf die Reise nach Tansania gehen. Vielen Dank an die fleißigen Packer der Rucksäcke.

Aktion Dreikönigssingen

In der Adventszeit waren die Christenlehrekinder wieder unterwegs und haben viele ältere Menschen besucht. Es wurde gesungen, eine Geschichte vorgelesen und Bilder dazu gezeigt. Dann gab es ein kleines Geschenk und mit Gebet und Psalm 23 endete unser Besuch. Die Geschichte handelte von Harald, der heimlich eine große Altarkerze aus der Kirche mitgenommen hatte. Es gab große Aufregung. Was sollte werden, wenn am Heiligen Abend eine Kerze auf dem Altar fehlt? Dann kam Harald und brachte die Kerze zurück. Auf die Frage, warum er sie mitgenommen hat, sagte er: “Damit bin ich schnell zu meiner Oma gerannt. Sie lag traurig im Bett. Ich habe die Kerze angezündet und gesagt: Schau Oma! Ich habe dir ein besonderes Licht aus der Kirche mitgebracht. Jesus will dir sagen: Du bist nie allein, er ist bei dir. Er will dich in deiner Krankheit trösten. Er möchte es in dir hell machen. Dann hat meine Oma die Kerze genommen, gelächelt und gesagt: Danke Junge, das hatte ich fast vergessen. Danke. Du hast mir eine große Freudebereitet.“
Auch wir wollten Freude bereiten und die Kinder waren fröhlich dabei. Einige Senioren erzählten den Kindern aus ihrem Leben und dass sie sich auf die Ewigkeit bei Gott freuen. Zwei von ihnen sind um die Weihnachtszeit heimgegangen und dürfen nun sehen, worauf sie sich so gefreut haben. Es ist schön, dass wir sie noch besuchen konnten.Da aus unseren Dörfern mehrere ältere Menschen in Neukirch im Seniorenheim untergebracht sind, haben wir auch dahin einen Abstecher gemacht. Das gespendete Geld, in Höhe von 294,00€ kommt Kindern in Indien zu Gute. Für die Christenlehrekinder gab es manche Süßigkeit, die oft liebevoll vorbereitet war und schnell aufgegessen wurde. Herzlichen Dank allen Gebern.

[Brunhilde Pantke]